Zahlt auch der Angerufene in den USA?

  • Soweit ich informiert bin, gibt es in den USA (u.a.) ein Nummernsystem, bei dem zugehörige Handys ganz gewöhnliche Ortsvorwahlen haben. Gesonderte Mobilfunkvorwahlen gibt es dann nicht.


    Vor diesem Hintergrund wäre es nur allzu verständlich, wenn der Angerufene die Mehrkosten der Mobilfunkverbindung zahlt, da Anrufer stets nur mit dem Orttarif belastet werden, weil sie ja nicht wissen können, ob sie einen Festnetz- oder Mobilanschluss anrufen.


    In meinen Augen ein sehr faires System.


    Frankie

  • Wenn sie länger da bleibt (Austauschjahr oder sonst was), sag ihr mal, sie soll die Karte 1x mit 100 Dollar aufladen. Dafür bekommt sie 1000 minutes, d.h. der Minutenpreis ginge auf 10 Cent runter.
    Wenn man die T-Mobile "Pay as you go"-Karten immer nur mit 10 oder 25 Dollar auflädt, kommt man auf den von dir angesprochenen Preis von etwa 40 Cent/Min, der nun wirklich zu teuer ist.


    Und ja: sie muss 1. für eingehende Anrufe bezahlen und 2. bei "Pay as you go" kosten eingehende SMS normalerweise auch 5 Cent...

  • danke für die info, sie bleibt nur 3 wochen hinten also würden sich die 100 euro nicht lohnen, hm muss mal schauen wie wir des machen, muss sie sich halt ne telefonzelle suchen :-)

  • Mit der Telefonzelle wirds ja noch komplizierter... aber besser wäre z.B. eine at&t Pay as you go / Go Phone gewesen. Da kostet die Monute 0.25$ bzw. für 1$/Tag 0,10$ oder für 3$/Tag 0,00$.

  • Also, ich hatte eine Tuyo-PrePaid-Karte und musste zahlen wenn ich angerufen wurde. Wusste ich vorher auch nicht. Hatte mich nur gewundert warum die Karte plötzlich leer war, obwohl ich selber nicht telefoniert habe... :confused:

  • Doch doch, das ist in Amiland schon immer so und eigentlich auch nicht unbekannt. Da es keine getrennten Nummernbereiche für Mobilfunknetze gibt, sondern diese in die örtlichen Vorwahlbereiche eingegliedert werden zahlt der Anrufer zum Mobiltelefon den Festnetzpreis und der Angerufene zahlt dafür, daß er mobil erreichbar ist. Daß die Mobilfunkquote dort wesentlich geringer ist als hierzulande dürfte auch damit zusammenhängen, daß man so zum einen für die Entscheidung des Anrufers mit-, ja dank immer schon verbreiteter Festnetz-Flat sogar ausschließlich zur Kasse gebeten wird. Während man hierzulande vor unnötigen bis überflüssigen Anrufen durch einen Mobilfunknummer eher geschützt wird hält man sie dort eher geheim oder verzichtet angesichts der Kostensituation sogar ganz darauf.

    Je suis Charlie

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