Beiträge von frank_aus_wedau

    Auch ich arbeite seit Jahren mit einem papierarmen Büro. Alles wird eingescant und nur wertige Dokumente werden nach Datum abgeheftet. Nach etlichen Versuchen mit "Dokumentenverwaltungen", die eher Verwirrung als Klarheit stifteten, bin ich zu folgender Praxis zurückgekehrt:


    Dokumente werden im PDF-Format als Bild gescant und automatisiert mit einem zweiten Layer im Hintergrund versehen, der eine Textsuche ermöglicht. Leider unterstützt MS das durchsuchbare tiff-Format (vormals Office Document Imaging) nicht mehr. Persönlich halte ich das immer noch für zukunftsfähiger als ein proprietäres Format wie PDF. Aber die Marktmacht hat gesprochen.


    Herkömmliche Papierordner ersetze ich durch PDF-Dateien, die auch schon mal 1.000 oder 2.000 Seiten haben können. So kann ich ganz einfach nach dem gewohnten System weiterarbeiten - mit Volltextsuche, die sich in der Praxis als unschlagbar erwiesen hat. Stundenlanges Suchen war gestern.


    Die Akten/Ordner verwahre ich nach Sachgebieten getrennt im normalen Windows-Ordnersystem auf einem Server, auf den ich von jedem Gerät Zugriff habe. Selbstverständlich offline ganz ohne Cloud. Zugriffe von erfolgen via VPN.


    Allerdings baue ich (nahezu) komplett auf Microsoft, um so Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden. Zwischen Office 2007 und 2013 ist alles im Einsatz. Nur Office 2016 fällt wegen der Inkompatibilität des OneNote-Formats raus. OneNote ist an Genialität im Übrigen kaum zu überbieten, hat es doch eine Sync-Funktion im eigenen Netzwerk bereits integriert. Für Outlook gilt das leider nicht.

    Mit dem Wegfall der Möglichkeit, überhaupt noch irgendetwas zu installieren (was auch Wiederherstellungen von Apps betreffen dürfte), dürfte Windows-Phone /-Mobile sterben. Allerdings könnte auch eine "Nerd-Gemeinde" entstehen, die andere Wege für Installationen findet. Mit schwindendem Marktanteil sollte zudem das Bedrohungspotenzial sinken, wodurch (endlich) ein sicheres Phone-OS entstehen könnte. Abwarten... vielleicht wird mein erstes Smartphone ja ein solcher Exot: :-)))


    Im Übrigen hatte ich was ganz anderes erwartet, als MS die Sparte von Nokia übernahm. Nach vielen Jahren des Wartens leuchtet mir immer noch nicht ein, warum es inzwischen nicht möglich sein soll, Smartphones mit einem vollwertigen Windows (oder Linux) auszustatten. Nichts anderes hatte ich erwartet, als MS ins Smartphone-Business einstieg. Wenn nun die Unterstützung für Windows-Phone /-Mobile eingestellt wird... dürfen wir vielleicht Hoffnungen in dieser Richtung haben?

    Die Editier-Funktion will nicht (Fehlermeldung "http 0-"). Daher als neuer Beitrag:


    In Sachen Docking-Station ist die USB-C Schnittstelle den früheren Docking-Anschlüssen vollkommen ebenbürtig. ALLES, was ein herkömmlicher Docking-Anschluss zu leisten vermag, läuft auch über eine einzelne USB-C Verbindung.


    Ein besonderer Vorteil des Anschlusses von Docks über eine USB-C Anbindung liegt darin, dass EIN USB-C-Dock (bei mir von HP) universell für (nahezu) alle mobilen Geräte mit USB-C Schnittstelle verwendbar ist.

    Dann wiil ich den "toten" Thread angesichts der Qualitäten des Galaxy-Book mal wieder beleben. ;-)


    Inzwischen ist es fast zwei Jahre her, dass ich mein Galaxy-Book 10,6 bekommen habe und bin immer noch hoch zufrieden.


    Windows 10 ist aus meiner Sicht ein tolles Tablet-OS, welches auf Geräten, die dafür entwickelt wurden, hervorragenden Bedienungskomfort bietet. Allerdings fand ich die Touch-Funktionalität von Win 7 ebenbürtig. Die Nutzung des Desktops anstelle der Kacheln war mir vielleicht sogar lieber.'


    Ich denke, das Galaxy Book könnte wieder ein Gerät werden, das mich eine ganze Dekade begleitet. Wie mein HP TC-4400, das ich sogar noch länger genutzt hatte. Diese Beständigkeit bieten aus meiner Sicht nur Windows-basierte Geräte. Mich k*tzt es regelrecht an, wenn die Nutzungsdauer eines Geräts vom Wohlwollen des Herstellers abhängt (wie das bei Android und iOS der Fall ist).


    Ich hoffe, dass die anderen Nutzer dieses Geräts ähnlich gute Erfahrungen gemacht haben oder auch noch weiter machen werden. Das Galaxy-Book kann ich für mich persönlich durchaus als "großen Wurf" bezeichnen, weil ich es trotz vieler Neuerscheinungen auch jetzt immer noch kaufen würde.

    So, nach längerem bin ich mal wieder im TT unterwegs - inzwischen mit einem Dell Lätitüt 7285 (Hybrid mit 12 Zoll Bildschirm im Format 3:2). In der Tat stattet Dell seine Geräte inzwischen mit Wacom-Digitizern aus, die tadellos funktionieren. Top!


    Im Vergleich zum Galaxy-Tab 10,6 ist der "Produktiv-Faktor" des Dell ungleich höher. Es ist nutzbar wie ein "echtes" Notebook. Steht es aufgeklappt irgendwo, käme niemand auf die Idee, dass es sich um ein Hybrid-Gerät handelt. Es ist ausgestattet mit einem festen Scharnier, das sich im Gebrauch durch nichts von einem gewöhnlichen NB unterscheidet. Die Standfestigkeit resultiert aus einem in der Tastatur verbauten Zusatz-Akku, der auch ohne "Rückenstütze" ein Umkippen des Geräts verhindert.


    Die Verbindung von Tablet und Tastatur ist ausreichend fest, so dass ich keine Sorge haben muss, der Bildschirm könne sich unbeabsichtigt lösen. So kann ich das Dell problemlos in der Bahn auf dem Schoß nutzen, was beim Samsung eher eine wacklige Angelegenheit war. Das Dell 7285 ist die "Krönung", die den Eigenschaften des Samsung-Book noch das Sahnehäubchen aufsetzt.


    Das Samsung ist aber nicht überflüssig geworden. Beim "Couchsurfen" ohne die Notwendigkeit intensiver Tastaturnutzung ist es für mich immer noch die erste Wahl! Da ist der 12-Zöller doch ein wenig wuchtig. Solange es das Sehvermögen zulässt, bin ich in diesen Situationen lieber kompakter unterwegs. Wodurch sich allerdings eine Hoffnung zerschlagen hat:


    Die "eierlegende Wollmilchsau", die als Einzelgerät Desktop, Notebook und Tablet ersetzt, gibt es (noch) nicht. Als mobiles Gerät bevorzuge ich inzwischen ein lüfterloses Design. Das führt natürlich dazu, dass der Prozessor bei anhaltender Last runtergetaktet werden muss. Also bleibt es beim Desktop.


    Die Tableteinheit des Dell könnte natürlich das kleinere Samsung-Tablet ersetzen - in dieser Funktionalität bevorzuge ich dann aber doch den 10,6-Zöller.


    Mein (persönliches) Fazit: Bis auf weiteres habe ich mich damit abgefunden, wie zuvor drei Geräte zu nutzen - in einem lokalen Netzwerk, das die Fähigkeiten einer Cloud hat. Die hierdurch entstehenden Kosten für jeweils drei SW-Lizenzen und zudem eine Sync-Software relativieren sich durch die lange Nutzungsdauer ab- und aufwärtskompatibler Microsoft-SW.


    Das war's dann wieder mal aus Wedau
    Frankie

    Das Problem ist halt, dass alte SW auf neuer HW nicht mehr zufriedenstellend läuft. Als Anhänger der Maxime "never change a running System" hätte mir die alte SW vollkommen ausgereicht. Ich mochte diesen Retro-Look sehr.


    Weil die Änderungen überschaubar zu sein scheinen, sollte nach einer persönlichen Eingewöhnungsphase alles (zumindest) so gut laufen wie zuvor.

    Früher waren Diesel-PKW eine Klasse für sich. Gemütlich, sparsam (in den 1980er Jahren ein Verbrauch von knapp über 5l/100 km) und extrem zuverlässig. Im Gegensatz zu Otto-Motoren hatte man mehr Mühe damit, sie abzustellen als sie zu starten.


    Das endete mit Einführung der Turbo-Diesel-Motoren, die dazu dienen sollten, aus der Diesel-Technik eine Art Pseudo-Benziner zu machen. Seit dieser Zeit bin ich nicht mehr dabei. Dann kann ich mir auch gleich einen Benziner kaufen.


    Die deutsche Autoindustrie dürfte lediglich als Folge der Steuerbegünstigung dem Diesel-Wahn verfallen sein. Das Versagen liegt also nicht nur bei der Autoindustrie, sondern in wesentlichen Teilen auch in falschen politischen Signalen. Das vergessen politisch Verantwortliche gern, wenn sie mit dem Finger auf andere zeigen.



    Edit:
    Die Zukunft sehe ich persönlich im übrigen nicht in akkubestückten E-PKW, sondern in der Brennstoffzelle. Letzterer fehlen die Nachteile der Akkutechnik (Reichweite, Ladedauer etc.). Aktuell sind die Japaner dabei, das Ding zu rocken.

    Spräche sich das Gericht für Fahrverbote aus, wäre das auf den ersten Blick schlecht für Dieselbesitzer.


    Denkt man aber genauer nach, könnte ein solches Urteil aber auch im Sinne der Autobesitzer sein, weil Politik und Fahrzeughersteller dann zum Handeln gezwungen wären. Aussitzen auf Kosten der Abermillionen Autofahrer wäre dann eine schlechte Entscheidung für politisch Verantwortliche, die wiedergewählt werden wollen.


    Dass die Autoindustrie letztlich am kürzeren Hebel sitzt, haben die USA bereits belegt. Die Politik könnte handeln... wenn sie nur wollte.