Erfahrungen mit einer "Powerbank"? (Akku)

  • Wir haben ein TP-Link 10400 vom Wühltisch des Elektronikmarkts für um die 20 €, und es macht das, was es soll.


    Man kann laut Anleitung hier nicht gleichzeitig aufladen und Strom entnehmen. Für uns eher unwichtig aber ggf. für manche auch ein Ausschlusskriterium.


    Gruß Jörg

  • Eine Kapazitätsangabe auf Akkus ist nur dann seriös, wenn mit angegeben wird, bei welchem Entladestrom sie gemessen wurde.


    Kurz: je schneller ein Akku entladen wird, desto weniger Energie bekommt man raus. Deswegen kann man die 10.000mAh, die schnell entladen werden, nicht mit den ca. 1500mAh von einem Handyakku vergleichen, der typischerweise langsam entladen wird.

  • Ich bin ja nicht so der E-Techniker, aber ich hätte gedacht, dass die Kapazitätsangabe mit dem Volumen eines Wassereimers zu vergleichen ist. Hohe Kapazität -> viel Wasser nutzbar, geringe Kapazität -> wenig Wasser nutzbar. Da ist es auch egal, wie schnell ich aus dem Eimer trinke.

  • Zitat

    Original geschrieben von Bongomann
    Ich bin ja nicht so der E-Techniker, aber ich hätte gedacht, dass die Kapazitätsangabe mit dem Volumen eines Wassereimers zu vergleichen ist.


    Leider nein: Bei Akkus ist die Kapazität vom Entladestrom abhängig.


    Zum Beispiel wird es Akkus geben, die Du mit 1A Konstantstrom 10h entladen kannst, und mit 0,1A Konstantstrom 150h.


    Grund dafür ist zum Beispiel die Änderung der chemischen Prozesse durch Erwärmung des Akkus bei höheren Strömen, und der höhere Leistungsabfall am Innenwiderstand des Akkus bei höheren Strömen.

  • Nur so als Anregung 'über den Tellerrand':


    Wenn man so eine Anschaffung nur für den gelegentlichen seltenen Einsatz macht, sollte man vllt nach Geräten Ausschau halten, die die Powerbank-Funktion zusätzlich bieten.
    Ich selbst habe diese Akkulampe die stoß- und wetterfest ist und auf Knopfdruck zur Powerbank wird.... wenn ich's denn wirklich mal brauche.
    Als Leuchte ist sie dagegen häufiger im Einsatz und rechtfertigt damit den Preis ;)

  • Das ist ein wirklich guter Hinweis; vor allem wenn ich nicht kurz vorher die Xiaomi Powerbank bestellt hätte... :D. Naja, vielleicht hilft es ja jemand anderem.

  • Tut mir leid, dass ich nicht schneller war ;)
    Trotzdem noch ein weiterer 'Blick über den Tellerrand' :cool:


    Es gibt auch für's Fahrrad Akku-Lade-Vorrichtungen, die vom Dynamo betrieben werden (bei KfZs sowieso)
    Auch sonst ist eine Steckdose nicht die einzige Lademöglichkeit. Notstromversorgung mit wechselbaren Batterien (oder Akkus in Batterieform) bis hin zur Solarzelle sind vielfach sinnvoller und meist auch langlebiger als die imho regelmäßig überteuerten Powerbanks

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