LTE MIMO, Anzahl der Antennen und Geschwindigkeit

  • Bei 5 Meter Kabel hat man schon ~2,5-5dB Verlust auf 2600Mhz + Stecker/Adapter + frequenzabhängiger Gewinn.
    Mit RG-58 Kabel oder ähnlichem bleiben je nach Frequenz dann noch ca. 2-5dBi Gewinn übrig von den 9-11dBi der LAT56 und 1-3dBi der 8dBi der Dabendorf. Das bringt bei der Signalstärke recht wenig oder gefühlt nichts, trotzdem kann sich durch die Richtwirkung die Qualität verbessern.


    Bei meinen Huawei hotspots braucht es keine Stromversorgung damit externe Antennen funktionieren.


    Wenn du vom Innenbereich aus arbeiten willst und/oder nur 2600Mhz benötigst wäre die Dabendorf Antenne natürlich etwas handlicher ;) auch beim Transport. Soll UMTS genutzt werden fällt diese Antenne leider raus.


    Hast du denn aussen einen Mast oder eine Halterung auf dem Dachboden ?
    Wie/wo waren die Antennen beim Test montiert ?

  • Hallo Antennenmann !


    Wirklich merkwürdig.
    Dann war wohl die Wittenbergantenne LAT56 defekt die ich hatte, weil da mein Hotspot "Kein Netzwerk" anzeigte ?
    Oder ist die Wittenberg generell für solch kleine Hotspots nicht geeignet ?
    Weil anders kann das ja dann nicht sein, weil ich mit der billigen Antenne, die ich jetzt hatte, ja LTE rein bekam nur halt noch schwächer als ohne Zusatz-Antenne.


    Ohne Zusatzantenne zeigt bei mir LTEWatch folgende Werte an, der Mast ist 8-10km weit weg und da sind Häuser und Wälder dazwischen, Hotspot Huawei E5377, Durchnittswerte, schwankt stark:
    RSRP -114
    RSSI -80
    RSRQ -14,8
    SINR -5,8


    Ich wohne in einer Eigentumswohnung mit Garten im Erdgeschoß.
    Über mir wohnen noch weitere 3 Eigentümer.
    Also ich kann die Antenne nicht auf dem Dach montieren.
    Höchstens am Gartenhäuschen neben der Wohnung, an einem ca. 3 Meter hohen Mast.
    Ausrichten nach Frankreich, wo der Sendemast steht.
    Getestet hatte ich die Wittenberg an eine Haushaltsleiter montiert im Garten rumgetragen, bekam aber kein Netz mit der.
    Vielleicht ist die Wittenberg für den Einsatz in Bodennähe generell nicht geeignet und bekam daher kein Netz ?
    Vielleicht sind in Bodennähe solche Antennen in Gehäusen eher geeignet ?
    Was ja für einen Test mit der Dabendorf Novero sprechen würde, zumal ich da die Kabellänge ohne weiteres mit einem Meter nehmen könnte.
    So hätte ich dann kaum Kabelverluste.
    Die Wittenberg hat generell 10 Meter Kabel fest montiert, das kann nur ein Fachmann kürzen und dann nimmt die auch keiner mehr zurück, wenn es nicht funktioniert.

  • Das Problem mit der fehlenden Erkennung könnte sein: Manche router benötigen einen elektrischen Kurzschluss (an der Antenne selbst, nicht an der Stromversorgung !! ;)) um eine externe Antenne zu erkennen. Bei mir war das bisher kein Problem weil alle getesteten Antennen von Natur aus "kurzgeschlossen" sind (z.B. Faltdipol oder Doppelquad). Die log per Antenne besteht vielleicht aus zwei isolierten "Trägern" und wird daher nicht erkannt.
    Es gibt wohl scheinbar auch eine Art Adapter für den Anschluss zu kaufen.


    Eine 9-11dBi Antenne an 10 Meter RG-58 Kabel kann nicht viel Gewinn bringen bzw eher garkeinen, die Richtwirkung bleibt natürlich erhalten.


    Ist es vielleicht möglich den router ohne externe Antenne am Fenster in einem höheren Stockwerk oder auf dem Dachboden zu platzieren ? Das könnte dann hinhauen.

  • Das mit Kurzschluss hatte ich mir auch gedacht und bei Wittenberg nachgefragt.
    Das soll bei der Antenne keine Rolle spielen, die so wie als auch geeignet, hieß es.

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