Aufgrund des Metaller-Streiks im Osten und des daraus resultierenden Materialmangels hat BMW ja seit heute die Werke Regensburg und München geschlossen; 10.000 Mann dürfen/müssen zu Hause bleiben. [VW hat ähnliche Massnahmen angekündigt, falls der Streik weitergeht.]
Gestern habe ich nun in einem Artikel gelesen, BMW entstünde dadurch ein Gewinnausfall von 4 Mio. Euro täglich.
Was ich dabei merkwürdig fand: Das Wort "Gewinnausfall". Wenn BMW die Löhne der 10.000 Mann weiterzahlen muss, dürfte der Schaden deutlich größer sein als der Gewinnausfall von 4 Mio Euro täglich.
Mene Frage ist somit: Wer zahlt die Löhne?
--> die Streikkasse der Gewerkschaften? Halte ich für unwahrscheinlich, da BMW ja nicht direkt bestreikt wird, sondern "nur" unter Materialmangel leidet.
--> BMW? Dann müssten doch Geschrei und Verlust höher sein!
--> die Arbeiter selbst (=unbezahlter Urlaub)? Kann ich mir auch nicht vorstellen, da es ja nicht den Arbeitern anzulasten ist, dass BMW aufgrund der Just-in-time-Produktion und -Materialandienung die Bauteile ausgehen. Zumindest wäre die unsoziel und unfair!
Langer Rede, kurzer Sinn: Wer weiss Rat?