Schulferien im Sommer bald nur noch 4 statt über 6 Wochen ?

  • Gerade im Bildticker aufgeschnappt:


    -->Politiker wollen Sommerferien verkürzen


    Der baden-württembergische Vorschlag, die Schulferien zu verkürzen, findet auch im Bundestag Unterstützung. „Schulen dürfen nicht sechseinhalb Wochen komplett dichtmachen“, sagte die FDP-Wirtschafts- und Verbraucherexpertin Gudrun Koop der BILD-Zeitung. „Wir brauchen auch in den Ferien Betreuungsangebote, um Eltern und vor allem Alleinerziehende zu entlasten.“ Sie sprach sich für einen Probelauf aus.


    Zuvor hatte sich Günther Oettinger, CDU-Fraktionsvorsitzender im baden-württembergischen Landtag, für eine Verkürzung auf vier Wochen ausgesprochen. In der verbleibenden Zeit sollten die Schulen Freizeitangebote machen und eine Nacharbeit des Unterrichtsstoffs ermöglichen. <--



    Also ich persönlich finde das gar keine so schlechte Idee. Das würde bestimmt den Alleinerziehenden oder wo beide Elterteile berufstätig sind zu gute kommen.


    Und mal ehrlich. 4 Wochen sind auch schon lang genug. Und auch die Lehrer hätten dann wenigstens was zu tun, ohne faul auf ihrer Haut zu liegen. Das wäre dann gegenüber dem normalarbeitenden schon gerechter.


    Aber ob sich so was durchsetzen kann ?

    Gruß
    vom Stefan


    -Wer einmal in Fürth war, der findet es überall auf der Welt schön-

  • Für die schüler währe das natürlich der horror... Aber für mütter etc. währe das sehr sinnvoll... wer kann sich schon 6 wochen freinehmen um auf sein kind aufzupassen ? und auch wenn sich beide elternteile die 6 wochen aufteilen, sprich jeder 3 wochen ist das immer noch ziemlich lang. Schließlich gibt es ja noch oster,pfingst,... ferien....


    cu

  • spinnen die ?? :D


    das sehe ich garnicht ein, 6wochen sind optimal ...


    zumal italien knapp 3monate am stück sommerferien hat !!


    naja bald kanns mir egal sein ;):D


    p.s: meine meinung: völliger schwachsinn :rolleyes:

  • Lasse


    Das meine ich auch.


    Man könnte das ganze aber noch anders herum spinnen. Die Ferien könnten bei 6 Wochen bleiben, aber der Schulapparat ist nach 4 Wochen wieder verfügbar. Also daß nach 4 Wochen wenigstens eine Betreuung seitens des Lehrkörpers oder so da ist.


    Da würden die Eltern schon massiv entlastet. Alsoich denke ein Schritt in diese Richtung wäre auf jeden Fall begrüßenswert.

    Gruß
    vom Stefan


    -Wer einmal in Fürth war, der findet es überall auf der Welt schön-

  • Finde ich auch gut. 6 Wochen sind eine zu lange Denkpause und imo schlecht fürs Lernen. Zudem ist es ja so, dass 2 Wochen vor und bis eine Woche nach den Sommerferien sowieso kein echter Unterricht abgehalten wird und wenn es dann noch Hitzefrei gibt, ist es für Schüler doch eh schon fast wie Ferien, oder?


    2 Wochen lang 6 Stunden am Tag an 5 Tagen die Woche = 60 Schulstunden


    Bei den diesjährigen Temperaturen wäre es vielleichtauch nicht schlecht diese 60 zusätzlichen Unterrichtsstunden innerhalb von je 3 Wochen vor und nach dem Sommerferien wegfallen zu lassen. So könnten die Schüler täglich 2 Stunden früher und daher meisst auch vor der nicht gerade aufmerksamkeisfördernden Mittagshitze nach Hause gehn.



    Aber ob das wirklich das größte Problem in unserem Schulsystem ist.... :rolleyes:



    Grüße
    Florian

  • Bei uns in Zürich gibts schon seit jeher nur 5 Wochen Ferien im Sommer. Als Schüler kam mir das eigentlich ganz lang vor. Allerdings finde ich es bisweilen auch etwas arg wenn man Schüler bei 30-34 Grad Celsius in die Schule "zwingt".
    Was mir eigentlich gar nicht gefällt ist die sogenannte "Entlastung von Alleinerziehenden". Nicht dass ich Alleinerziehenden eine Entlastung nicht gönnen würde, aber die Bewegung die Erziehung vom Elternhaus in die Schule zu verlagern finde ich nicht in Ordnung. Zumal ja die Lehrkräfte schon heute oftmals überfordert sind. Die Kinder sollen immer mehr Zeit in der Schule verbringen, am besten von 7:00 bis 17:00 und über Mittag auch noch betreut. Klar ist dies für Alleinerziehende sehr vorteilhaft, denn arbeiten müssen diese auch. Aber wenn noch beide Elternteile vorhanden sind, 100% arbeiten und dadurch keine Zeit mehr haben sich um die Betreuung ihrer Kinder zu kümmern, fragt man sich schon warum diese Leute überhaupt Kinder wollen.
    Und nun soll es einfach der Staat richten.
    Benachteiligt werden dann Kinder, welche eigentlich zuhause eine Betreuung in welcher Form auch immer hätten. Denn für jene gelten dann dieselben Schulzeiten.

  • Aber der Lehrkörper könnte dennoch anwensend sein. Ob nun die Kinder in die Schule zur Betreuung hingehen oder nicht. Das sei mal dahingestellt. Aber für was braucht ein Lehrer 6 Wochen Urlaub im Sommer.


    Die haben genügend Freizeit. Und somit könnten die den bedürftigen Familien (klingt doof) unterstützend zur Seite stehen.


    Aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr verwerfe ich eigentlich meinen Gedankengang. Ob pro oder contra, die wahrlich bessere Lösung ist das dann aber auch nicht.

    Gruß
    vom Stefan


    -Wer einmal in Fürth war, der findet es überall auf der Welt schön-

  • 4 Wochen! Sind die blöd oder was! Viele Länder haben 3 Monate Sommerferien! (Italien, Türkei usw.) und die wollen auf 4 Wochen runter!


    Egal dann schwänzen wir halt 2 Wochen:D

  • Zitat

    Original geschrieben von indiana1212


    Aber der Lehrkörper könnte dennoch anwensend sein. Ob nun die Kinder in die Schule zur Betreuung hingehen oder nicht. Das sei mal dahingestellt. Aber für was braucht ein Lehrer 6 Wochen Urlaub im Sommer.


    Die haben genügend Freizeit. Und somit könnten die den bedürftigen Familien (klingt doof) unterstützend zur Seite stehen.

    Oh oh, böses Vorurteil. ;)


    Klar, es gibt diese Klischee-Lehrer, die den ganzen Tag nur auf der faulen Haut liegen und im Unterricht ohne große Vorbereitung einfach den Lehrplan durchpauken - egal, ob jemand was dabei lernt oder nicht; der Normalfall ist das aber nicht. Ich sehe es an meinem Vater (Studiendirektor in der FOS), der sich für seinen Beruf wirklich aufarbeitet, und da ich auch fast Lehrer geworden wäre (habe das Lehramtsstudium kurz vor dem Examen abgebrochen), reagiere ich selbst ebenfalls relativ allergisch auf solche Vorurteile - denn die Tatsache, daß man unter Umständen um 13:00 nach Hause geht, heißt noch lange nicht, daß man dort dann Freizeit hat.
    Der Unterricht des nächsten Tages muß vorbereitet werden (und wer schon mal eine sogenannte UV ("Unterrichtsvorbereitung") angefertigt hat, der weiß, was es für einen Aufwand bedeutet, eine Schulstunde von sechs an einem Tag vorzubereiten), es sind Korrekturen zu erledigen, und die eine oder andere organisatorische Arbeit fällt auch noch an, so daß man in der Arbeitszeit normalerweise mindestens auf die Tagesarbeitszeit eines "normalen" Arbeiters kommt, Die Arbeit kann zu Hause erledigt werden, was durchaus nicht unangenehm ist, aber vom Aufwand her ist das zu einem normalen Job kein Unterschied.

    Sic gorgiamus allos subjectatos nunc.

  • Ich glaub nicht das sie die 2 Wochen kürzen werden, sondern eher das dann Oster- und Pfingstferien um eine Woche länger werden. Aber 6 Wochen sind eigentlich eh eine gute Zeit, ich würde da nicht viel ändern dran.

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