Warum schaut die Welt hier tatenlos zu ??

  • Zitat

    Original geschrieben von XIII
    Ein Problem hinsichtlich Bush ist auch, daß seine Rhetorik sehr religiös-missionarisch geprägt ist. ("Kampf Gut gegen Böse") Das erinnert an den Kalten Krieg (UdSSR = "Reich des Bösen" -Reagen). Problematisch ist dabei, daß dies vor allem die muslimische Welt beunruhigt. Die haben schlicht und einfach angst vor einem Religionskrieg.


    Das ist m.E. leider nicht nur ein Rhetorik-Problem. Leider ist das Weltbild, das von der gegenwärtigen Regierung vertreten wird, m.E. nicht besonders differenziert.

    Zitat

    Original geschrieben von XIII
    autares: Wahrscheinlich würde er einen recht beträchtlichen Anteil am Verdienst dieser Lobby erhalten. Außerdem würde ein freies Nord-Korea einen neuen Markt bedeuten, der dann "erobert" werden könnte von der Konsumindustrie. Dazu würde er dies als außenpolitischen Erfolg feiern, der seine Chancen, wiedergewählt zu werden ziemlich verbessern könnte. Dann wäre er eine weitere Legislaturperiode lang Präsident und würde bestimmt noch viel viel mehr Geld an "Wahlkampfspenden" erhalten. Nicht zuletzt könnte er sich weitere 4 jahre von den Marines im Wissen Haus den Kaffee bringen lassen. ;)


    Nord-Korea legt aber 2 böse böse (für nen Ami.) Wörter nahe: Vietnam-Trauma. Das is doch schon mal in die Hose gegaqngen da. Das wird wohl selbst Bush nicht wagen.


    Für den Fall der Fälle ist Nordkorea ausreichend gerüstet und kann mit tausenden Artilleriegeschützen die 10 Mio. Stadt Seoul angreifen, und auch Japan wird sicherlich die eine oder andere Rakete abbekommen (dass Nordkorea so weit kommt, haben sie ja bereits demonstriert). Die Schäden sind also schon ohne A-Bombe so erheblich, dass selbst Bush das nicht wegen einer Wahl in Kauf nehmen wird - hoffe ich wenigstens.

  • andererseits muß man überlegen, daß das Regime in Nord-Korea auch nicht wirklich das beste ist. Ich kann mir nicht wiklich vorstellen, daß die Bevölkerung dort ei gutes Leben hat.


    Natürlich ist das kein Grund für einen Bruch des Völkerrechts, aber toll ist es so, wie es ist auch nicht. Man sollte langfristig schon darauf hinsteuern, daß die Situation dort verbessert wird.


    Ehrlich gesagt, denk ich, daß ein Krieg kurzfristig natürlich eine Verschlechterung bedeuten, doch langfristig würde sich schon eine Verbesserung ergeben würde. Ich bin nicht für einen Krieg in Nord-Korea, jedoch trifft diese Meinung z.Z. auf den Irak und Afghanistan zu. Damals war ich zumindest nicht gegen den Krieg.


    Ich will nicht das Beispiel Deutschland anführen, debnn das ist IMO schon oft genug gemacht worden, doch man schaue sich Afghanistan an. Vorher war es richtig schlecht. Jetzt ist es nicht mehr ganz so schlecht, es gibt eine halbwegs gewählte Regierung und, wqas ganz wichtig ist, die Bevölkerung ist froh über den Sturz des Taliban-Regimes.


    Nicht ganz so ist es im Irak: Vor dem Krieg habe ich viele Stimmen gehört von Exil-Irakern, die gesagt haben, daß dieses grausame Regime unter allen Umständen beseitigt werden sollte. Jetzt sieht die Sache natürlich anders aus. Die USA kriegen es nämlich nicht hin, daß Land zu befrieden. Dafür muß erst eine irakische Zivilverwaltung aufgebaut werden, die die einzelnen Bevölerungsanteile entsprechend repräsentiert. Dann würde die Sache schon ganz anders aussehen.


    Das alles soll nicht heißen, dß ich für einen Krieg in Nord-Korea bin. Das wäre viel zu gefährlich. Jedoch ist es an der Zeit, daß dieses Regime politisch in die Knie gezwingen wird. China muß ja auch schon sein System öffnen, um überleben zu können. Man muß zusehen, daß in NK ähnliches passiert.

    Voltaire hilf, sie sind verrückt geworden!

  • Zitat

    Original geschrieben von XIII
    Ehrlich gesagt, denk ich, daß ein Krieg kurzfristig natürlich eine Verschlechterung bedeuten, doch langfristig würde sich schon eine Verbesserung ergeben würde. Ich bin nicht für einen Krieg in Nord-Korea, jedoch trifft diese Meinung z.Z. auf den Irak und Afghanistan zu. Damals war ich zumindest nicht gegen den Krieg.


    Ich will nicht das Beispiel Deutschland anführen, debnn das ist IMO schon oft genug gemacht worden, doch man schaue sich Afghanistan an. Vorher war es richtig schlecht. Jetzt ist es nicht mehr ganz so schlecht, es gibt eine halbwegs gewählte Regierung und, wqas ganz wichtig ist, die Bevölkerung ist froh über den Sturz des Taliban-Regimes.



    warts mal ab bis in afghanistan die machtkämpfe beginnen
    ob du dann immernoch denkst das dem land frieden und demokratie gebracht wurde .......abwarten



    autares
    ich brauche dir nicht zu sagen was sie von nord korea hätten
    das will ich auch garnicht
    es reicht das wir uns alle kriege der letzten 50 jahre anschauen
    wer hat sie angezettelt
    wer hat verdient



    bei (ich glaube) giga.de hat mal jemand behauptet die regierungen der usa waren bis dato schlimmer als das dritte reich
    wenn wir die zahlen der toten zusammenzählen die aufs jeweilige konto gegangen sind trifft das auch zu


    btw: ich bin immernoch der meinung das die usa im WK II nur das beschleunigt haben was die russen damals auch geschafft hätten

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    bei (ich glaube) giga.de hat mal jemand behauptet die regierungen der usa waren bis dato schlimmer als das dritte reich
    wenn wir die zahlen der toten zusammenzählen die aufs jeweilige konto gegangen sind trifft das auch zu


    Solche Aussagen halte ich für mehr als bedenklich.

    Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    btw: ich bin immernoch der meinung das die usa im WK II nur das beschleunigt haben was die russen damals auch geschafft hätten


    Für Europa mag das ja vielleicht noch zutreffen, aber was ist mit dem asiatischen Raum?

  • Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    btw: ich bin immernoch der meinung das die usa im WK II nur das beschleunigt haben was die russen damals auch geschafft hätten


    Ich bin ehrlich gesagt froh darüber, daß die USA den Job erledigt haben. Wenn's die Russen getan hätten wäre wohl ganz Dtl. zur DDR geworden. Toll, Viiiiiiieeeeeel besser!:top: Ich bin froh darüber in einem freien Land aufgewachsen zu sein, des den Regeln der Marktwirtschaft gefolgt ist.


    [sarkasmus an] Di eRussen hätten Dtl. dann schön zu nem Satelittenstaat gemacht und wir hätten alle Spaß gehabt uns vor der Stasi verfolgen zu lassen, weil wir das falsche Klo benutzt haben oder weil der Strahl nicht grade war. [/sarkasmus aus]


    Das mit den Toten kann man gar nicht so sagen. Abgesehen davon, daß das Deutsch Reich das Ziel hatte, ein genzes Volk auszurotten (dieses Ziel hatten die USA in neuerer Geschichte AFAIK nicht (in früherer Geschichte die Indianer, aber in neuerer nicht): Bei uns war das EIN Regime, bei den Kriegen, an denen die USA beteiligt gewesen sind, hatte man es insgesamt mit ner ganzen Menge von Regierungen zu tun...(allein im 20. Jh: Spanien, Dtl, Korea, Vietnam, Kambodscha, Laos, Haiti, Panama, Somalia, Bosnien, Kosovo, Afghanistan, Iraq und noch viel mehr.) Die gesammte Monroe-Doktrin beruht doch daruf, das sich niemand in Nord-, Mittel- und Südamerika einzumischen hat. außer den USA. Infolge dessen hatten die USA mit so ziemlich jedem Land dort zu tun... Die meisten dieser Regime und Regierungen waren nicht so ganz koscher... Außerdem muß man grade während des Kalten Krieges die meisten dieser Einsätze mit dem Verhindern des Vordringens des Kommunismus in Verbindung bringen. Das rechtfertigt natürlich nicht, daß legitime Regierungen gestürzt wurden, trotzdem muß man das im Kontext betrachten. Frag mal n paar Exil-Kubaner in florida was sie besser finden: Kommunismus mit Castro in Kuber oder das Systemn der USA! Die Antwort kann ich dir aber auch so sagen


    Das mit den Machtkämpfen in Afghanistan.......man wird sehen. Ich glaub eigentlich, daß das mit Ausweiten der ISAF unter Kontrolle gebracht werden könnte. Wichtig werden die Wahlen im November (glaub ich) dort. Dann wird sich zeigen, ob dort so etwas wie Demokratie aufgebaut werden kann. Auf jeden Fall ist schon einiges besser geworden.....


    Verdient haben IMHO ne ganze Menge Regierungen die Kriege, die stattgefunden haben: diverse mini-Hitlers in Mittel- und Südamerike, Taliban, Saddam.

    Voltaire hilf, sie sind verrückt geworden!

  • Was geht den hier ab ?? :confused:


    Offensichtlich wurde hier eine neue Plattform für verbitterte Profilneurotiker "geboren" !


    Was soll der kindische Vergleich vermeintlicher Intelligenzquotienten oder Universitäten ? Oder aber, (hier?) die Diskussion verschiedener Gesetzesinterpretationen ?


    Genau so habe ich es mir vorgestellt. Der eine Teil der Bevölkerung bekommt garnix mehr mit u. verblödet zusehend durch PC-Spiele u. Nachmittags-Talk. Ein weiterer, "akademischer" Teil sinniert langatmige über theoretische Konstrukte, also über "Kaisers Bart" und die letzte Gruppe wiederspricht einfach aus reiner Streitlust u. versteigt sich dabei in absurdeste Behauptungen um im nächsten Moment genau diesen (eigenen) inbrünstig wieder selbst zu wiedersprechen ......


    Toll, so pflegeleicht ist zwischenzeitlich die Jugend geworden.
    Es geht eigentlich nie mehr um die Sache, sondern eigentlich nur um`s eigene Ego !
    Zwickt es eigentlich nicht manchmal an der Nase, nicht wundern, es ist "nur" Euer "virtueller" Nasenring.


    Bush u. Co haben es wohl doch schon geschafft ! Willkommen in der McDonalds-Kultur ! :mad:

    Ich bin zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen!

  • Zitat

    Willkommen in der McDonalds-Kultur ! :mad:


    Hi, schön dich zu sehen:D

    Voltaire hilf, sie sind verrückt geworden!

  • Ich habe die Hoffnung, dass es der Bush-Junta kein zweites Mal gelingt das amerikanische Wahlsystem zu beugen.
    Allerdings frage ich mich ernsthaft, wie ein demokratischer US-Präsident die ganze Kacke, die Georgy Porgy in vier Jahren angerichtet hat, wieder hinbiegen soll. Eine Wahnsinnsaufgabe! Eigentlich sollte Bush dazu verdammt werden, so lange Präsident bleiben zu müssen, bis er die Suppen ausgelöffelt hat, die er der Welt eingebrockt hat. Allerdings würde er dies nur zum Anlaß nehmen, noch mehr Unfug antzustellen.


    Bush benutzt momentan auf pervese Art und Weise das Blut der Opfer des 11.Septembers für seine Machenschaften.
    Ich bin der Meinung, dass Europa beginnen sollte, sich viel vehementer vom transatlantischen Bündnis zu distanzieren und eine eigene Sicherheitspolitik zu entwickeln, die sich auf Neutralität, aktive Friedenspolitik und Wehrhaftigkeit (auch atomare Abschreckung) stützt.


    Um dieses Ziel zu erreichen, sehe ich es als unabdingbar an, aus der NATO auszutreten oder diese ganz aufzulösen, da sie nach dem Ende des Kalten Krieges ihre Daseinsberechtigung verloren hat und momentan nur noch als eine Art US-Fremdenlegion dient.


    Übrigens: Was glaubt Ihr, was die häufigste Antwort auf die Frage wäre, welches Land der Welt momentan den Weltfrieden am meisten gefährdet? Ich würde wetten, USA. Dies ist allerdings ganz und gar meine subjektive Meinung.

  • Zitat

    Original geschrieben von Olzge
    Allerdings frage ich mich ernsthaft, wie ein demokratischer US-Präsident die ganze Kacke, die Georgy Porgy in vier Jahren angerichtet hat, wieder hinbiegen soll. Eine Wahnsinnsaufgabe!


    Egal wer nächster Präsident wird - er wird die negativen Folgen nicht restlos beseitigen können.
    Die Folgen können die USA m.E. gar nicht alleine in den Griff kriegen; beispielsweise vermute ich stark, dass die Europäer im Irak die Aufgabe der Krisenbewältigung früher oder später übernehmen müssen.
    Selbst wenn das alles optimal laufen sollte (was mit Sicherheit nicht der Fall sein wird), werden die Folgen die Welt noch lange beeinflussen.
    Insbesondere betrifft dies das Völkerrecht (fürchte ich). Zudem entsteht vermutlich weiterer Terrorismus durch die gegenwärtige Politik, mit der sich die Weltpolitik dann herumschlagen muss. :(

    Zitat

    Original geschrieben von Olzge
    Ich bin der Meinung, dass Europa beginnen sollte, sich viel vehementer vom transatlantischen Bündnis zu distanzieren und eine eigene Sicherheitspolitik zu entwickeln, die sich auf Neutralität, aktive Friedenspolitik und Wehrhaftigkeit (auch atomare Abschreckung) stützt.


    Ich vermute, dass genau das auch passieren wird. Das geht halt nicht ganz so auf die Schnelle und die USA haben ja auch schon ganz schön Druck gemacht, damit genau dies nicht passiert.
    Dennoch wird es m.E. in den jetzigen EU-Ländern eine engere Rüstungskooperation zu geben, um das militärische Potential zu steigern.
    Weitergehende Zusammenarbeit wird es zwischen D/F/B/L geben, zu denen (so meine Hoffnung) nach Berlusconi auch Italien hinzustößt, evtl. dann auch die NL, womit wir dann wieder die Gründungsstaaten der EWG hätten.
    Die Geschwindigkeit der Entwicklung wird m.E. maßgeblich davon abhängen, was in Washington für eine Politik gemacht wird.

    Zitat

    Original geschrieben von Olzge
    Um dieses Ziel zu erreichen, sehe ich es als unabdingbar an, aus der NATO auszutreten oder diese ganz aufzulösen, da sie nach dem Ende des Kalten Krieges ihre Daseinsberechtigung verloren hat und momentan nur noch als eine Art US-Fremdenlegion dient.


    Das sehe ich anders.
    Deutschland und Frankreich (und auch Belgien und Luxemburg) haben verhindert, dass die NATO nur das ausführende Organ der USA darstellt. Aber in der Tat haben die USA die NATO m.E. schwer geschwächt, so dass man in der Tat fragen kann, ob sie noch eine Daseinsberechtigung hat.
    Ich bin dennoch der Ansicht, dass wir die NATO als Brücke über den Atlantik unbedingt benötigen - gerade auch wenn es schlecht läuft. Europa (oder auch speziell Deutschland) kann und darf es sich nicht leisten, so einfach Beziehungen in irgendeinen Teil der Welt (und die USA sind nun bei Leibe nicht der unwichtigste) zu kappen.


    Behaltet die langfristige Entwicklung im Auge! Eine Konfrontation zwischen Europa und den USA ist alles andere als wünschenswert.

    Zitat

    Original geschrieben von Olzge
    Übrigens: Was glaubt Ihr, was die häufigste Antwort auf die Frage wäre, welches Land der Welt momentan den Weltfrieden am meisten gefährdet? Ich würde wetten, USA. Dies ist allerdings ganz und gar meine subjektive Meinung.


    Entsprechende Umfragen gab es ja weltweit vor ein paar Monaten. Die Ergebnisse waren fast überall so, wie Du sie erwartest.

  • Zitat

    Original geschrieben von Olzge
    Ich habe die Hoffnung, dass es der Bush-Junta kein zweites Mal gelingt das amerikanische Wahlsystem zu beugen.


    Das hoffe ich auch.


    Zitat

    Original geschrieben von Olzge
    Ich bin der Meinung, dass Europa beginnen sollte, sich viel vehementer vom transatlantischen Bündnis zu distanzieren und eine eigene Sicherheitspolitik zu entwickeln, die sich auf Neutralität, aktive Friedenspolitik und Wehrhaftigkeit (auch atomare Abschreckung) stützt.


    Ware gar nicht gut. a) Bush würde trotzdem allein weiter machen. b) Europa kann sich nicht auf Neutralität stützen, denn willst du bei einem Regime, wie es in NK herrscht neutral bleiben? Ich nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von Olzge
    Um dieses Ziel zu erreichen, sehe ich es als unabdingbar an, aus der NATO auszutreten oder diese ganz aufzulösen, da sie nach dem Ende des Kalten Krieges ihre Daseinsberechtigung verloren hat und momentan nur noch als eine Art US-Fremdenlegion dient.


    Ganz falsch. Bush kann die NATO gar nicht zu einem Instrument machen, da für ein Eingreifen die Feststellung des Bündnisfalls notwendig wäre. (ja gut, war auf dem Balkan nicht der Fall....) Dies ist bisher nur nach 9/11 passiert, wo es IMHO auch berechtigt war. Während des Iraq-Krieges hätte es soweit kommen können, wenn Saddam die Türkei angegriffen hätte. Für solche Sachen ist die NATO auch gut.
    Mit einem Auflösen würde ne neue Phase des Isolationismus einsetzen und das kann auch nicht gut sein. Da würde auch noch ganze Wirtschaftsbeziehungen zusammengrechen und die Rahmenbedingungen für ein Wirtschaftswachstum wären erst mal nicht mehr gegeben.


    Außerdem denke ich, daß Bush nicht unbedingt die NATO geschwächt hat, viel mehr die UN. Was er mit dem SC abgezogen hat, war unter aller Sau. Das NATO-Engagement in Afghanistan ist auch berechtigt, denke ich. Dies ist aus einem Bündnisfall entstanden. Das Engagement auf dem Balkan hatte IMO auch ne Rechtfertigung. Man kann doch nicht bei allem tatenlos zusehen.


    Des weiteren wurde nach dem Kalten Krieg auch das Konzept der NATO abgewandelt, vom Verteidigungsbündnis zur Ordnungsmacht. Mit jetzt 19 Mitgliedern hat sie schon ihre Daseinsberechtigung.


    Was willste denn machen, wenn in Berlin aufm Reichstag n Flugzeug niedergeht und Dtl. hat sich grade aus der NATO verabschiedet? (unwahrscheinlich und wolln wirs nicht hoffen) Dann würden die USA sagen: "Pahhhh, ihr könnt uns...., nicht unser Problem."


    Nicht die NATO ist das Problem, sondern der Dialog zwischen Europa und den USA. Und das kann momentan kaum geregelt werden, denn mit dieser Administration...... Obwohl Bush doch gerstern erst Schröder für das Engegement in Afghanistan gedankt hat.

    Voltaire hilf, sie sind verrückt geworden!

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