Erfahrungen mit USB --> Parallel & USB --> Seriell Adapter gesucht

  • Hi!


    Ich bin gerade dabei mich nach einem Notebook umzuschauen.Bin eigentlich auf das Toshiba Satellite 5200-903 fixiert.Das hat aber nur 3-4 USB aber keinen Seriell- oder -Parallelport.
    Ich brauche den Parallelport allerdings um mit einem Dongle Software zu flashen und den seriellen Port für Logomanager usw.
    Daher kommen nur Adapter von USB auf Seriell sowie Parallel in Frage,oder eben ein Notebook mit festen Ports.


    Nun meine Frage,ob jemand Erfahrung mit einem der Adapter (s.o.) gemacht hat.


    Dank und Gruß Dominik!

  • Heute habe ich so einen Adapter getestet.
    Er bietet folgende Ports: Seriell, Parallel, LAN 10/100, 2xUSB über internen Hub, 1x USB durchgeschlauft. Das alles über USB 2.0
    Die Installation war unter W2k vollkommen problemlos, E-Proms habe ich über den Parallelport gebrannt, der LAN-Port machte auch keine Probleme. Zu mehr bin ich noch nicht gekommen.



    Bess dehmnäx,
    Carsten

    "Das Problem an Zitaten aus dem Internet ist, daß sie nur schwer überprüfbar sind."


    Konrad Adenauer


  • Was kostet der? Und verkaufst du den?


    Gruß Dominik

  • Zitat

    Original geschrieben von NoKiA4LiFe
    Was kostet der? Und verkaufst du den?


    Gruß Dominik


    Unter 100€ sollte er liegen. Ja.;)
    Über den Preis kann ich Dir morgen genaueres sagen.


    Bd,C

    "Das Problem an Zitaten aus dem Internet ist, daß sie nur schwer überprüfbar sind."


    Konrad Adenauer

  • Guck mal pearl und die ganzen Zubehörläden. Liegt afaik bei circa 69 Euros wenn ich mich recht entsinne ...


    Ach ja, könnte sich 'Port Replicator' schimpfen :)

    S5, LG2X, 6510 und 7110


  • Ich habe noch etwas vergessen:
    Das Ding hat zusätzlich zwei PS/2-Ports für Maus und Keyboard.


    Es handelt sich um eine USB-Docking-Station. Dies macht durchaus Sinn, da die Hersteller immer weniger "normale" Dockingstations anbieten.



    Bd,C

    "Das Problem an Zitaten aus dem Internet ist, daß sie nur schwer überprüfbar sind."


    Konrad Adenauer

  • Das Problem bei diesen Adaptern ist, daß sie lediglich einen virtuellen seriellen Port bereitstellen. Wir hatten kürzlich in einem größeren Projekt das Problem, daß der Kunde an unseren ThinkPad T40, die ja ebenfalls keinen seriellen Port mehr haben (LPT gibts aber noch) ein Steuergerät anschließen muß, welches nur seriell hat. Funzte nicht sauber. Anhand der Logdatei der Software, die zu dem Steuergerät gehört, ließ sich dann schnell feststellen, daß das Ganze auf einen sauberen bidirektionalen Kommunikationsweg angewiesen ist und sich die virtuelle USB-Lösung beim Datentransfer in einer Tour verhaspelte.


    Wir haben 4 oder 5 verschiedene Adapter probiert - bei allen dasselbe. Am Ende hat der Kunde sich dann für eine PC-Card entschieden, die zwei echte serielle Ports aus dem Gerät herausführt. Die Dinger sind zwar AFAIR etwas teurer als USB-Adapter, allerdings ist das im Unterschied zu USB-Adaptern eine sichere Sache, da es sich eben wirklich um Hardware-Serial-Ports handelt.


    Da Flashprogramme i.d.R. sehr hardwarenah programmiert sind und wahrsch. direkt auf den COM-Port zugreifen, halte ich auch hier das Risiko für relativ hoch, daß diese Tools mit einem solchen virtuellen seriellen Port nicht funktionieren werden. Anders als bei unseren Versuchen kanns hierbei schon beim ersten Fehlversuch richtig teuer werden... ;) Ich wäre da also vorsichtig.


    Bei unseren Geräten ist es übrigens so, daß zwar die meisten neueren (T40, G40, die komplette X-Serie) keinen seriellen Port mehr haben, dieser allerdings über die Portleiste der Dockingstation noch physikalisch nach außen geführt wird. Alle unsere Dockinglösungen (Portreplikator, MiniDock, große Dock) haben einen seriellen Port, und der ist natürlich dann auch ein Richtiger, kein virtueller. Wie das bei anderen Herstellern aussieht, weiß ich nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von Butterfly
    Es handelt sich um eine USB-Docking-Station. Dies macht durchaus Sinn, da die Hersteller immer weniger "normale" Dockingstations anbieten.


    Ich kenne keinen Notebookhersteller (jedenfalls keine bekannte A-Brand-Marke), die keine klassischen Dockinglösungen mehr anbieten würde. Auch ein Abnehmen ist nicht zu verzeichnen. Wir haben z.B. ganz im Gegenteil aktuell drei, statt wie früher zwei, Dockinglösungen: Ein reiner Portreplikator (klein, billig, reines Kabelmanagement), eine MiniDock (im Prinzip eine echte Dockingstation mit z.B. eigenem USB2-Hub, aber ohne PCI-Slot) und eine große Dock mit allem drum und dran einschl. PCI-Slot. Dabei sind alle drei Teile kompatibel zu allen aktuellen ThinkPads.

    Ist das eine von den Kirchen, wo man so kleine Cracker kriegt? Ich habe Hunger!

  • Ich hab mir mal so einen NoName USB Adapter besorgt. Das Teil wird automatisch als COM3 oder COM4 eingebunden und daher problemlos von eigentlich jeder Anwendung benutzt (IIRC war da auch ne Soft für's Nokia 3330 unter den getesteten). Einen bösen Haken hat aber der Treiber: wenn das angeschlossene serielle Gerät Daten sendet, ohne daß am PC ein Programm zum Empfangen geladen ist, kommt es irgendwann zu einem Pufferüberlauf mit Bluescreen und Rechner-Neustart (unter WinXP!). Und da der USB->Seriell Adapter ein Standardmodul zu sein scheint, haben wohl auch Geräte anderer Hersteller dasselbe Problem. :(

  • Zu diesem Pufferüberlauf kommt es auch dann, WENN auf dem PC eine Anwendung läuft. Nach unseren durchaus nicht unintensiven Bemühungen haben alle diese Lösungen vor allem ein Problem mit bidirektionaler Kommunikation, d.h. sie verhaspeln sich immer dann, wenn Daten gleichzeitig in beide Richtungen ausgetauscht werden. Bei so Sachen wie PDA-Sync, Maus oder Tastatur ist das i.d.R. kein Thema, aber z.B. bei Druckern sieht es schon wieder ganz anders aus.


    Nun sollte man natürlich davon ausgehen, daß beim Flashen ebenfalls nur Daten in eine Richtung fließen, und das ist wahrscheinlich auch wirklich so. Nur kommt hier dann m.E. wieder ein anderes Problem zum Tragen, nämlich wie gesagt die oft sehr hardwarenahe Programmierung solcher Tools, die direkt auf den COM-Port schreiben und das OS umgehen.


    Letztlich muß man's halt probieren, um zu wissen, ob es geht.

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