Supi! Da hat der Baggerfahrer mal wieder nicht aufgepaßt - und: Im gesamten Großraum Koblenz (alle Vorwahlen mit 026...) geht kein Ferngespräch mehr.
Kann mir mal einer sagen, warum gleich alles zusammenbrechen muß, wenn ein rel. kleiner Fehler passiert? Das Ortsnetzt funzt lustigerweise aber zeitweise noch...
Laut SWR3 hatte das sogar zeitweise Auswirkungen auf ganz Deutschland!
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Wieso soll das ein "relativ kleiner Fehler" sein? :confused:
Wenn die Hauptader abgetrennt / beschädigt ist, dann ist sie eben beschädigt - und das ist sicher alles andere als relativ klein...
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Sorry - hab ich mich wohl etwas ungeschickt ausgedrückt: Muss wohl bei Wartungsarbeiten passiert sein (kein Bagger;) ) Was mich wundert, dass es da keine "Backup"-Leitung o.ä. gibt, die bei einem Ausfall "einspringt" und es dann wirklich so weite Kreise zieht (ca 100000 Anschlüsse betroffen).
Handynetzte sind übrigens auch platt - ich denk mal wg. der Überlastung. -
Sagen wir mal so:
Wenn ein relativ neuralgischer Punkt von dem Ausfall betroffen ist, dann passiert eben genau das, was aktuell in Koblenz abgeht.
Und wenn dieser Punkt redundant gegen Ausfälle abgesichert werden könnte, wäre er nicht neuralgisch.
Die Sache ist doch die: Keiner von uns weiss, wieviele solcher Ausfälle täglich abgefedert werden können - denn es kommen nur die krassen Totalausfälle in die Medien.
Somit können wir also auch nicht beurteilen, inwiefern das "komisch" ist oder nicht ;). -
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Und hier die Dimension des Schadens:
ZitatBei der Panne seien fatalerweise auch Signalleitungen für die Steuerung der Fernvermittlung im Raum Koblenz durchtrennt worden. Ebenfalls zerstört worden seien Verbindungsleitungen für Mobilfunkantennen. Daher war auch das Mobilfunknetz beeinträchtigt. Ebenso war die Internet-Nutzung in einigen Regionen nicht möglich.
Nach Worten des T-Com-Sprechers Walter Genz waren die zwei Hauptkabel mit jeweils 80 einzelnen Leitungen auf 250 Meter Länge bei der Verlegung eines Stromkabels "richtig zersägt" worden.
Angesichts der Dimension dieses Schadens ist es eine tolle Leistung, dass innerhalb 15 Stunden alles wieder repariert war, finde ich :).
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Zitat
Original geschrieben von Sebastian
(...)
Angesichts der Dimension dieses Schadens ist es eine tolle Leistung, dass innerhalb 15 Stunden alles wieder repariert war, finde ich :).Ach was - die paar Kabel wieder zusammenlöten kann ja wohl nicht so schwer sein... :D;)
Aber: Wer trägt bei solch einem 'Missgeschick' die Folgekosten durch Umsatzeinbußen und Reparaturarbeiten? Durfte sich insgesamt sicher gen 6-Stelligen Betrag bewegen.
Oder weiterhin: Kann man dem Baggerführer nicht vorsätzliche Dummheit vorwerfen? So ein Kabelchen ist ja schliesslich geringfügig Dicker als eine Kupferader, sodass es doch irgendwie hätte auffallen müssen, dass da was an der Schaufel hängt...
Stefan
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Die Kosten trägt selbstverständlich der Schadenverursacher bzw. dessen Haftpflichtversicherung.
Wieso sollte das in diesem Fall anders sein?

Genau wegen solcher Großschäden mit extremen Summen ist es ja so extrem wichtig, haftpflichtversichert zu sein!
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Das war ja echtes Glück für die Koblenzer gewesen, dass noch ein Kabel auf die Schnelle aufgetrieben werden konnte.
Heute morgen war schon nichts mehr zu merken gewesen an der Uni - weder was Internet noch was Mobilfunk betrifft :top: .
Es sollte ja auch laut der Aussage eines Mitarbeiters bis heute 3h früh wieder repariert sein.
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