China Inc.-die rote Gefahr

  • Du hast ja Recht damit, dass die Regierung den größten Teil dazu beigetragen hat.
    Aber da höre ich jetzt wieder die Worte Universitäten und Forschung.
    Meine Güte....wie viele Studenten hat Deutschland?! Du kannst mit Studenten die Straßen pflastern und es kann in einem Staat nicht nur hochbezahlte und tolle Jobs geben. Es muss in den Fabriken angefangen werden.
    Dann sollen sie halt mal weniger auf die Forschung setzen....immer Millionen von Euros in die Forschung zu stecken ist nämlich auch Müll....irgendwann bringt unsere Wirtschaft das überhaupt nicht mehr weiter :mad:
    Deutschland hat doch innovative Produkte. Deutschland ist in sooooo vielen Dingen einfach :top: , aber sie stellen so viele Produkte im Ausland her, weil die Ausländer für weniger Geld arbeiten.
    Von unseren ca. 5mio. Arbeitslosen würden das bestimmt auch gerne ein paar machen, aber es gibt ja keine Stellen :rolleyes:


    Du kommst jetzt in dieser Zeit von der China-Ware nicht mehr los!
    Der Deutsche ist viel zu verwöhnt mit den Billigpreisen der Chinesen.
    Wir hätten viel früher "NEIN" sagen müssen, aber hauptsache billig!


    Wenn du dir z. B. mal die Einzelhändler ansiehst...die dürfen doch alles selber aus China importieren!
    Und das machen die auch, weil Ware der Hersteller und Händler aus Deutschland ist viel zu teuer ist. Die wollen sich alle durch die niedrigen EK-Preise retten, aber im Endeffekt machen sie sich alle nur kaputt :flop:


    Also ehrlich gesagt sehe ich für die deutsche Wirtschaft nur wenig Hoffnung (leider)!!!
    Aber glaubt mir. In China ist es bald auch vorbei. Die haben in zu kurzer Zeit viel zu sehr expandiert. Der Boom hört 100%-ig auf und dann gucken alle doof aus der Wäsche.


    MfG Patrick

    Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage!


    [small] - Joe E. Lewis - [/small]

  • Zitat

    Original geschrieben von BlindGuardian
    In China ist es bald auch vorbei. Die haben in zu kurzer Zeit viel zu sehr expandiert. Der Boom hört 100%-ig auf und dann gucken alle doof aus der Wäsche.


    MfG Patrick


    Ich denke auch, das wenn China merkt, wie abhängig die westliche Welt von denen ist und die nur noch auf Profit aus sind, dann wird es ziemlich dunkel hier.
    Aber einige Jahrzehnte gehen da noch ins Land, denke ich!


  • Das siehst du leider falsch. Im OSZE Schnitt hat Deutschland sehr wenig Studenten und die Zahl nimmt sogar ab! Man kann nicht weniger auf die Forschung setzen aus genau den oben genannten Argumenten. Deutschland ist für einen Produktionsstandort nicht profitabel! Da kannst du auch die häufig genannten Lohnnebenkosten auf 1 drücken, die Chinesen werden aufgrund des niedrigeren Reallohns immer günstiger sein! Überleg doch einmal: Herstellungsmaterial nach China zu schaffen, es dort fertigen lassen und es wieder zurürck zu verschiffen ist immer nöch günstiger, als in deutschland zu produzieren. Deutschland hat heutzutage leider kaum innovative Produkte und ist in der Forschung sehr weit abgefallen (da brauchst du dir nur die Nobelpreisträger der letzten 20 Jahre anzugucken). Und das ein Land nur mit den von dir "hochbezahlten" Jobs leben kann, leben uns einige skandinavische Länder und Irland vor.


    Und es ist keine Frage, ob der Deutsche "verwöhnt" ist. Billig schafft mehr Absatz. Es beschweren sich alle über zu hohe Preise für alles, sei es Obst, Schuhe oder Öl. Würden wir nur noch in Deutschland produzieren würden die Güterpreise erheblich steigen und zwar in einem Umfang, der wohl kaum den Lohnsteigerungen entsprechen würde. Kannst du denn Gründe nennen, warum der Boom in China vorbei sein sollte? Wenn ich mir alleine angucke, inwieweit dort noch nicht einmal die Inlandnachfrage gedeckt wird.


    Ich denke eher, China wird sich in den nächsten 10-15 Jahren weiter so entwickeln.


    greetz,
    autares

  • Den Kampf mit den niedrigeren Lohnkosten können wir in D
    nur verlieren. :(


    Oder meint jemand ,daß Deutschland da mithalten kann?


    Zitat:
    "Immer mehr deutsche Unternehmen - ob groß oder klein - verlagern ihre Produktion nach China, wo die Stundenlöhne 70 Cent und weniger betragen."


    Und seht Euch jetzt nur mal an ,wie die Arbeiter bei VW in Wolfsburg für ihre schon jetzt sehr,sehr hohen Löhne gekämpft haben! :eek:


    Ist doch klar,daß jeder Manager bei dem Vergleichen der Zahlen zw. den einzelnen Standorten sehr stark ins Grübeln kommt,oder??? :rolleyes:


    Daimler Chrysler hat übrigens auch gerade eine Lizens zum Bau von PKWs in China bekommen...und jeder weiß,was Mitte des Jahres bei den Werken in Deutschland wegen Standortgarantien bis 20.. los war,oder?(Ein Schelm wer böses dabei denkt... ;) )


    Das der Trend bald vorbei sei,glaube ich auch nicht ,siehe


    Zitat:
    "China hat noch ein schier unerschöpfliches Reservoir an billigen Arbeitskräften. Zwischen 700 und 900 Millionen Menschen auf dem Lande warten darauf, dass Arbeit zu ihnen kommt oder umgekehrt. Arthur Kroeber, Herausgeber des "China Economic Quarterly", sagt: "Die halten ihre Billiglohnstrategie noch Jahrzehnte durch."



    Das Schlimme ist auch,daß immer mehr Know How nach China verschwindet und man hier nicht mit dem Aufbau von Forschung & Entwicklung hinterherkommen kann.In D ist man dabei das Schulsystem umzustellen,doch so etwas benötigt 12-16 Jahre bis man eventuelle Erfolge sieht!
    Und wenn die Kompetenzzentren der verschiedenen Industrien erst in China verschwunden sind,so bleiben diese wohl auch da.
    Ich habe es selber erlebt,wie hartnäckig und lernfähig die Chinesen sind.Die arbeiten bis zum Umfallen,kriegen Druck und quetschen einem alle möglichen Infos heraus und dackeln einem bald bis auf die Toilette hinterher... :rolleyes:;)


    Ich finde diese Beiträge im MM sehr interessant und empfehle jedem sich diese mal gründlich durchzulesen,damit man auch so manche Zusammenhänge in dieser schnelllebigen Welt versteht! :)

    Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muß spekulieren. Zitat:Andre Kostolany

    Gruss
    beugelbuddel

  • Es ist doch wirklich so, dass unserer Jugend nicht mehr weiß, was sie in der Zukunft machen soll! Deswegen wird Abi gemacht und dann wird erstmal studiert. Kann ja sein, dass irgendwelche Studien dagegen sprechen.
    Aber IMHO ist es so, dass in der Praxis die meisten Jugendlichen studieren wollen, oder bereits studieren...


    Und das mit der Forschung sehe ich komplett anders.
    Deutschland ist seit Jahrzehnten ein Name für Aufschwung und Forschung!
    Siehe z. B. unsere Automobilindustrie. Audi, VW, Opel, BMW und Mercedes sind führende Automobilhersteller, da selbst die Leute im Ausland wissen, das sie da was für ihr Geld bekommen.
    Wenn die Konzerne die Autos nur noch im Ausland produzieren lassen, sind sie IMHO selber schuld, dass es bei ihnen nicht mehr läuft!!!
    Oder auch in anderen technischen Bereichen haben wir Hersteller, die weltweit einen Namen haben (z. B. Grundig, Blaupunkt, Krupps).
    Wird sind auch innovativ, wenn man z. B. Thyssen Krupp betrachtet!


    Also ich finde schon, dass Deutschland genug für Forschung und Technik investiert. Die Investitionen sollten eher in Richtung Arbeitsplatzschaffung gehen.
    Diese Dinge liegen ja auch nicht unbedingt an der Regierung, sondern an den einzelnen Unternehmen. Jedes Unternehmen muss wissen, ob es in die Forschung investiert, oder lieber Arbeitsplätze schafft und in Personal seine Hoffnungen steckt... Die Technik kann auch nur so gut sein, wie das Personal sie entwickelt!


    Tja, was sagt mir das der Boom bald vorbei ist...
    Ist schwer zu erklären. Möchte mich auch nicht herausreden.
    Es ist einfach nur so, dass IMHO kein Land so expandieren kann, ohne dass es seine Folgen daraus ziehen wird.
    Die Chinesen halten sich selbst für den besten Exporteur der Welt und sie arbeiten auch hart dafür (mein Lob geht hier an die Chinesen, die sich wirklich für ihre Arbeit aufopfern), aber irgendwann endet jede Expansion und andere Länder erkennen, dass "BILLIG" nicht immer gut ist. Besonders nicht für die eigene Wirtschaft (siehe Deutschland).
    Deutschland steht m. E. kurz vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, was die Schuld der Regierung und der Konzerne ist.


    Die Chinesen akzeptieren z. B. keine Retourware, so dass der dt. Kunde auf dem Schrott sitzen bleibt (er verliert so immens viel Geld).
    Chinesen bieten keinen Service für ihre Kunden, sie besuchen keine Filialen und versuchen dort Ware zu präsentieren etc., d. h. Dienstleistung = 0.
    Aber da sind viele deutsche Einzelhändler verwöhnt, und haben sowas zum Glück gerne und kaufen dann bei deutschen Händlern und Herstellern ein.
    Das hält unsere Wirtschaft dann auch noch über Wasser.


    Deswegen würde ich jeden von euch bitten nicht immer nur auf billige Ware zu achten, die aus China kommt. Klar liebäugel ich auch immer mit den Preisen.
    Aber selbst wenn ich 50 € mehr investieren muss für eine Kaffeemaschine, weil sie aus Deutschland kommt. Ich rette damit unsere Wirtschaft.
    In dieser Hinsicht sind wir m. E. eh alle zu sehr "Egoist"!


    Naja, jedem das Seine!


    Gruß,
    Patrick

    Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage!


    [small] - Joe E. Lewis - [/small]

  • Zitat

    Original geschrieben von BlindGuardian
    Deswegen würde ich jeden von euch bitten nicht immer nur auf billige Ware zu achten, die aus China kommt. Klar liebäugel ich auch immer mit den Preisen.
    Aber selbst wenn ich 50 € mehr investieren muss für eine Kaffeemaschine, weil sie aus Deutschland kommt.


    Wunschdenken!


    Ich kann den teuersten Adidas Schuh kaufen,die teuerste Gore Tex Jacke,etc. und schau aufs Label....und sehe immer wieder "Made In China,Taiwan,Vietnam,Malaysia,etc."


    Die fertigen mittlerweile in solch einer guten Qualität,daß selbst hochwertigste Produkte dort gefertigt werden.

    Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muß spekulieren. Zitat:Andre Kostolany

    Gruss
    beugelbuddel

  • Zitat

    Original geschrieben von beugelbuddel
    Wunschdenken!


    Klar ist das Wunschdenken!
    Aber wenn jeder ein bisschen von diesem Wunschdenken ins Handeln umwandeln würde, dann würd unsere Wirtschaft besser dastehen!!!


    Ich persönlich achte schon darauf, was für ein Produkt ich kaufe (sprich: wo es her kommt).


    Ist klar, dass man irgendwann garnicht mehr an China Ware vorbeikommt (siehe dein Beispiel mit Adidas), aber man kann schon verstärkt drauf achten.

    Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage!


    [small] - Joe E. Lewis - [/small]

  • Zitat

    Original geschrieben von BlindGuardian
    Es ist doch wirklich so, dass unserer Jugend nicht mehr weiß, was sie in der Zukunft machen soll! Deswegen wird Abi gemacht und dann wird erstmal studiert. Kann ja sein, dass irgendwelche Studien dagegen sprechen.
    Aber IMHO ist es so, dass in der Praxis die meisten Jugendlichen studieren wollen, oder bereits studieren...


    Wie gesagt, da kannst du gerne Studien zu lesen. Der Anteil der Studierenden ist rückläufig. Auch aus dem Grunde, dass viele Jugendliche lieber erst eine Lehre machen wollen, um so ein bisschen Geld zu verdienen.



    Entschuldige, aber du willst doch nicht ernsthaft behaupten, Deutschland würde seit jahrzehnten für Aufschwung stehen? In den 60igern mag das so gewesen sein, aber spätestens seit den 80igern geht es fast kontinuierlich bergab. Du nennst die Autoindustrie. Aber seien wir doch mal ehrlich: Es ist und war immer DAS Aushängeschild. Es ist aber inzwischen auch das einzige Aushängeschild. Und das auch nur, weil es auf Qualität setzt. Die Japaner haben uns inzwischen bezüglich Fertigung und Preise weit überholt.
    Es läuft bei den Herstellern nicht, weil sie im Ausland produzieren? Entschuldige, aber es läuft bei den Herstellern nicht, weil die Nachfrage wegbricht, wenig Forschung betrieben wird, und WEIL sie noch in D produzieren (die Kämpfe bei DB und VW sind doch ein exzellentes Beispiel dafür).


    Und Grundig? Grundig wickelt gerade die Insolvenz ab. Krups? Längst von der Groupe SEB aufgekauft. Blaupunkt mag eines der wenigen letzten Unternehmen sein. Ebenso Miele und einige anderen Nischenanbieter.


    Zitat

    Original geschrieben von BlindGuardian
    Also ich finde schon, dass Deutschland genug für Forschung und Technik investiert. Die Investitionen sollten eher in Richtung Arbeitsplatzschaffung gehen.
    Diese Dinge liegen ja auch nicht unbedingt an der Regierung, sondern an den einzelnen Unternehmen. Jedes Unternehmen muss wissen, ob es in die Forschung investiert, oder lieber Arbeitsplätze schafft und in Personal seine Hoffnungen steckt... Die Technik kann auch nur so gut sein, wie das Personal sie entwickelt!


    Auch hierzu gibt es Stuiden, dass Deutschland im Schnitt sehr wenig in die Forschung investiert. Und du machst den Fehler, dass du davon ausgehst, dass Forschung nur in einem geringen Umfang Arbeitsplätze schafft. Dies ist aber nicht so (wie am Bsp. Irland erkennbar). Und die Technik kann nur so gut sein, wie das "weltweite" personal sie entwickelt. Wo es entwickelt wird, ist letzendlich egal, denn ein Chinese kann dies genauso, und dabei billiger, als ein Deutscher. Dahin gegen hat ein Chinese (momentan) noch nicht die Möglichkeit, eigene Innovationen zu entwickeln und intensiv zu forschen!


    Zitat

    Original geschrieben von BlindGuardian
    Deswegen würde ich jeden von euch bitten nicht immer nur auf billige Ware zu achten, die aus China kommt. Klar liebäugel ich auch immer mit den Preisen.
    Aber selbst wenn ich 50 € mehr investieren muss für eine Kaffeemaschine, weil sie aus Deutschland kommt. Ich rette damit unsere Wirtschaft.
    In dieser Hinsicht sind wir m. E. eh alle zu sehr "Egoist"!


    Da magst du einen Wunsch haben, den du besser nicht an einen Normalverdiener mit Familie richten solltest. Wer Geld hat, der kauft sich einen MB, wer wenig Geld hat, der kauft sich einen Nissan (Bsp.!). Mir wäre es auch lieber, wir würden nur deutsche Produkte kaufen, aber wenn ich einen neuen Kühlschrank kaufen muss, der von Miele €1200 kostet oder einen, der aus China kommt und €600 kostet, dann nehme ich den aus China. Und im Endeffekt ist es egal, woher er kommt, Hauptsache ist, dass man überhaupt konsumiert. Denn unserer Wirtschaft geht es nur so schlecht, weil eben kaum einer konsumiert!


    greetz,
    autares

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Entschuldige, aber du willst doch nicht ernsthaft behaupten, Deutschland würde seit jahrzehnten für Aufschwung stehen? In den 60igern mag das so gewesen sein, aber spätestens seit den 80igern geht es fast kontinuierlich bergab. Du nennst die Autoindustrie. Aber seien wir doch mal ehrlich: Es ist und war immer DAS Aushängeschild. Es ist aber inzwischen auch das einzige Aushängeschild. Und das auch nur, weil es auf Qualität setzt. Die Japaner haben uns inzwischen bezüglich Fertigung und Preise weit überholt.
    Es läuft bei den Herstellern nicht, weil sie im Ausland produzieren? Entschuldige, aber es läuft bei den Herstellern nicht, weil die Nachfrage wegbricht, wenig Forschung betrieben wird, und WEIL sie noch in D produzieren (die Kämpfe bei DB und VW sind doch ein exzellentes Beispiel dafür).


    Ja, aber warum bricht die Nachfrage weg? Weil in D produziert wird?! Nie und nimmer. Letztendlich macht ein VW doch nur was her, wenn er in Deutschland produziert wurde und nicht in China, Tschechien oder sonstwo. Es soll ja schließlich Deutsche Arbeit sein!
    Die Löhne sind im Ausland billiger, das ist mir sehr wohl klar, aber ist es das worauf immer geachtet werden sollte... ich denke nicht?


    Ich stelle mir das vielleicht alles ein bisschen leicht vor, aber Deutschland ist in meinen Augen immer ein "starkes" Land gewesen, dass sich seinen Namen seit WW II. richtig verdienen musste.
    Und das haben wir doch gut gemacht über die Jahre.



    Zitat

    Und Grundig? Grundig wickelt gerade die Insolvenz ab. Krups? Längst von der Groupe SEB aufgekauft. Blaupunkt mag eines der wenigen letzten Unternehmen sein. Ebenso Miele und einige anderen Nischenanbieter.


    Ich wollte ja nicht sagen, dass es die Hersteller überhaupt sind, sondern einfach nur dass es "Namen" sind, die jeder kennt.
    Und man sieht darin ein Positives Deutschland!



    Zitat


    Auch hierzu gibt es Stuiden, dass Deutschland im Schnitt sehr wenig in die Forschung investiert. Und du machst den Fehler, dass du davon ausgehst, dass Forschung nur in einem geringen Umfang Arbeitsplätze schafft. Dies ist aber nicht so (wie am Bsp. Irland erkennbar). Und die Technik kann nur so gut sein, wie das "weltweite" personal sie entwickelt. Wo es entwickelt wird, ist letzendlich egal, denn ein Chinese kann dies genauso, und dabei billiger, als ein Deutscher. Dahin gegen hat ein Chinese (momentan) noch nicht die Möglichkeit, eigene Innovationen zu entwickeln und intensiv zu forschen!


    Ja, ein Chinese kann für Deutschland billiger ein Produkt entwickeln. Aber der Arbeitsplatz ist in China, nicht in Deutschland, oder?
    Und was bringt uns das? Klar...das Unternehmen zahlt weniger für die Entwicklung und Forschung! Man kann dadurch zwar nur ein paar Arbeitsplätze schaffen, aber es ist wenigstens etwas. Frag doch mal die ganzen Arbeitslosen...
    Wenn wenigstens Deutsche im Ausland arbeiten könnten, für ein deutsches Unternehmen. Das sind dann 2 von 100.000, weil die Ausländer für weniger Geld arbeiten und zufrieden sind. Das ist doch sch*** ³.



    Zitat


    Da magst du einen Wunsch haben, den du besser nicht an einen Normalverdiener mit Familie richten solltest. Wer Geld hat, der kauft sich einen MB, wer wenig Geld hat, der kauft sich einen Nissan (Bsp.!). Mir wäre es auch lieber, wir würden nur deutsche Produkte kaufen, aber wenn ich einen neuen Kühlschrank kaufen muss, der von Miele €1200 kostet oder einen, der aus China kommt und €600 kostet, dann nehme ich den aus China. Und im Endeffekt ist es egal, woher er kommt, Hauptsache ist, dass man überhaupt konsumiert. Denn unserer Wirtschaft geht es nur so schlecht, weil eben kaum einer konsumiert!


    Ich sag ja, dass es manchmal unumgänglich ist. Jeder muss irgendwie leben, egal ob mit oder ohne Familie. Und ich weiß, dass es nicht leicht ist in der heutigen Zeit. Gerade nicht in D. Da muss sich auch kein Familienvater angegriffen fühlen, wenn ich sowas schreibe. Es ist doch nur meine Hoffnung (Wunsch), dass es durch "Uns Bürger" irgendwann wieder Bergauf geht...(was ein Traum bleiben wird)....


    MfG Patrick

    Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen - in zwei Wochen verlor ich 14 Tage!


    [small] - Joe E. Lewis - [/small]

  • Zitat

    Original geschrieben von BlindGuardian
    Ja, aber warum bricht die Nachfrage weg? Weil in D produziert wird?! Nie und nimmer. Letztendlich macht ein VW doch nur was her, wenn er in Deutschland produziert wurde und nicht in China, Tschechien oder sonstwo. Es soll ja schließlich Deutsche Arbeit sein!
    Die Löhne sind im Ausland billiger, das ist mir sehr wohl klar, aber ist es das worauf immer geachtet werden sollte... ich denke nicht?


    Die Nachfrage bricht weg, weil es in Deutschland keine Arbeitsplätze gibt, was wiederum daran liegt, dass zuviel Produktion und zuwenige Forschung/Dienstleistungen in Deutschland betrieben werden. Du wirst es einem Deutsche Bank Kunden nicht zumuten können, dass er sich von einem Chinesen per Videokonferenz beraten lässt. Du wirst es nicht verantworten können, dass ein ungebildeter Chinese in einem Labor der Stammzellenforschung nachgeht. Deutschland zeichnet(e) es aus, dass es hochwertige Arbeitskräfte hervorbringt, d.h. "die großen Denker". All das bricht weg, wenn R&D nicht stärker gefördert. Deutschland ist und kann nicht länger Arbeiterstaat sein.


    Und ein Unternehmen wird immer dorthin gehen, wo es am billigsten produzieren kann. Das ist Markwirtschaft. Der einzige Grund, dass Siemens & Co. hier überhaupt noch produzieren ist aus Loyalität und Imagegründen. Aber in 3-5 Jahren werden die auch weg sein, weil es einfach zu teuer ist, in Deutschland zu produzieren. Und am Ende muss der Vorstand immer an die Rendite denken, nicht an heimische Arbeitsplätze!


    Und wiederum, dein "Deutsch-Denken" (nicht böse gemeint) trifft auf dich zu, aber nicht auf die Mehrheit. Die Mehrheit lockst du im Moment nur über den Preis (Aldi & Co. machen es vor!).



    Zitat

    Original geschrieben von BlindGuardian
    Ich stelle mir das vielleicht alles ein bisschen leicht vor, aber Deutschland ist in meinen Augen immer ein "starkes" Land gewesen, dass sich seinen Namen seit WW II. richtig verdienen musste.
    Und das haben wir doch gut gemacht über die Jahre.


    Genau, aber sorry, genau so denken nämlich die meisten. Und deswegen denken auch die meisten, dass es irgendwann wieder so kommen wird, man muss nur lange genug warten und dann kommt jemand, der alles gut werden lässt. Aber so ist es nicht. Deswegen müssen (!) Reformen her, denn so wie wir es vor 40 Jahren gemacht haben, geht es heute einfach nicht mehr. Das muss jeder erkennen!




    Zitat

    Original geschrieben von BlindGuardian Ja, ein Chinese kann für Deutschland billiger ein Produkt entwickeln. Aber der Arbeitsplatz ist in China, nicht in Deutschland, oder?
    Und was bringt uns das? Klar...das Unternehmen zahlt weniger für die Entwicklung und Forschung! Man kann dadurch zwar nur ein paar Arbeitsplätze schaffen, aber es ist wenigstens etwas. Frag doch mal die ganzen Arbeitslosen...
    Wenn wenigstens Deutsche im Ausland arbeiten könnten, für ein deutsches Unternehmen. Das sind dann 2 von 100.000, weil die Ausländer für weniger Geld arbeiten und zufrieden sind. Das ist doch sch*** ³.


    Denke an den Unternehmer, nicht an die Gesellschaft! Du gehst dahin, wo du am günstigesten produzieren kannst. Kannst du günstiger produzieren, kannst du günstiger anbieten, kannst also mehr absetzen. Ja, das ist zwar sch***. aber dann erzähl mal einem deutschen Arbeitlosen, dass er entweder für €3/Std. arbeiten soll (was er aufgrund der Lebenshaltungskosten nicht machen wird) oder aber, dass er nach China ziehen muss (was er noch weniger machen wird).


    So einfach, wie es sein könnte und häufig aussieht, ist es dann (leider) doch nicht ;)


    greetz,
    autares

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!