Beiträge von BigBlue007

    Zitat

    Original geschrieben von Kaan
    Da ich mich nie mit Gesetzen der gleichgeschlechtlichen eingetragenen Lebenspartnerschaften beschäftigt habe [...]


    Blöde Gegenfrage: Warum nicht? Wenn Dich das Thema interessiert, warum informierst Du Dich dann nicht einfach drüber? Ich könnte jetzt Google anwerfen und wäre in 5 Minuten wahrsch. sehr viel schlauer als jetzt. Kannst Du das nicht auch?

    Handys ohne UMTS sind de facto nicht in der Lage, Radio- oder gar TV-Streams zu verarbeiten. Daher sind nur UMTS-fähige Handys GEZ-pflichtig.

    Den Preis für den dümmsten Hotliner (oder in diesem Fall die dümmste Hotlinerin) geht in diesem Jahr eindeutig an Freenet! :D


    Aber der Reihe nach: Seit einigen Wochen erhalte ich von Freenet Briefe, in denen ich davor gewarnt werde, dass ich aufgrund meiner DSL-Anschlusskündigung ab Ende September nicht mehr via DSL surfen kann. Die Folgen seien gravierend: Ich sei nicht mehr vor "extrem teuren Dialern" geschützt, kann nicht mehr gleichzeitig surfen und telefonieren, und außerdem sei ein analoger Anschluss mindestens 40x langsamer als ein DSL2000-Anschluss.


    Wow! Wie furchtbar!! :eek: Das alles hatte ich wohl bei meiner Kündigung gar nicht bedacht. Aber Moment - *nachdenk* - welche Kündigung eigentlich? Hatte ich eigentlich jemals einen DSL-Anschluss von freenet? Ähm... nö.


    Aber was wollen die dann von mir? Dem musste ich nachgehen. Dies war dankenswerterweise kostenlos möglich - auf dem Schreiben war eine 0800er Nummer angegeben, unter der man speziell mich über meinen Fehler aufklären und beraten wollte. Gut, da ich nie einen freenet-Anschluss hatte und daher auch keiner gekündigt worden sein konnte, wäre eher ICH derjenige gewesen, der SIE berät, und nicht umgekehrt. Da ich leider keine 0800er Nummer habe, unter der mich freenet zwecks Beratung durch mich erreichen könnte, beschloss ich, die Initiative zu ergreifen.


    Nach dem Wählen der Nummer wähnte ich mich jedoch bereits in einer Sackgasse. Denn ein Sprachcomputer fragte zuallererst mal nach einer Kundennummer. Kein Kunde - keine Nummer. Doch halt - auch dies hatte Herr Gleue, mit dessen Name mein freenet-Brief unterzeichnet war, gedacht. Denn oben links in der Ecke befand sich tatsächlich eine Kundennummer. Also nochmal die 0800er Nummer angerufen und dieses Mal die wie auch immer zustandegekommene Nummer eingegeben.


    Zu diesem Zeitpunkt erweist sich, dass der Computer, der mein Gespräch entgegennimmt, offenbar das intelligenteste Teil bei freenet ist - die Hotlinemitarbeiter eingeschlossen. Denn er erkennt - völlig zutreffenderweise - dass die Kundennummer nicht korrekt und ich somit kein Kunde sein kann. Eben - meine Rede!


    Trotzdem - ich fühle mich nach wie vor berufen, ein offenkundiges Missverständnis aufzulösen. Also entschließe ich mich dazu, Geld in die Hand zu nehmen und eine der 01803er Nummern anzurufen, die auf der Homepage aufgelistet sind. Und siehe da - da geht auch gleich eine nette, aber leider - wie sich gleich zeigen soll - nicht sonderlich helle Dame ans Gerät. Ich soll meine Kundennummer nennen. Ich erkläre zunächst, dass ich eigentlich gar kein freenet-Kunde sei und der Computer an der anderen Nummer dies auch erkannt habe. Dennoch möchte sie es nochmal mit der Kundennummer von diesem ominösen Schreiben versuchen. Nun gut - versuchen kann mans ja. Und siehe da - die Frau sieht mich in ihrem System. Ich stelle nun die entscheidende Frage, warum freenet irgendwelche Kundendaten von mir hat und überdies der Ansicht ist, dass ich einen DSL-Anschluss von denen hätte. Sie müsse erst noch die Sicherheitsfrage gegenchecken. Ah - jetzt wird es spannend. Offenbar ist im System eine von mir ausgewählte Sicherheitsfrage samt nur mir bekannter Antwort drin. Auf die Frage bin ich gespannt.


    Ich warte.


    Die Dame am anderen Ende auch...


    OK. Ich: "Wie lautet denn die Frage"?


    Sie: "Das müssen Sie doch wissen."


    Ich denke kurz nach, ob sie mich verarschen will. Es klang aber nicht so. Ich versuche ihr zu erklären, dass der Sinn dieses Frage-Antwort-Systems logischerweise darin besteht, dass die Frage natürlich schon durchaus von der Gegenseite gestellt werden darf und sogar muss, und ich als Kunde nur die richtige Antwort wissen müsse. Ich werfe, um meinen Ausführungen noch etwas zusätzliche Kompetenz zu verleihen, den Fachbegriff "Challenge-Response-Authentifizierung" ein. Aber keine Chance - ich müsse Frage UND Antwort wissen.


    Ich versuche nocheinmal darzulegen, dass es mich im Grunde nicht weiter interessieren müsse, und dass ich ja lediglich versuchen wollte, ein offenkundiges Missverständnis seitens freenet aufzuklären. Nein, ohne korrekte Frage und Antwort könne sie sich nicht weiter mit mir unterhalten. Ich müsse dann später nochmal anrufen. Was denn anders wäre, wenn ich später nochmal anrufen würde, will ich wissen. Ob dann vielleicht jemand rangehen würde, der weiß, wie das Challenge-Response-Verfahren funktioniert. Oder ob vielleicht der scheinbar Einzige bei freenet, der weiß, dass ich kein freenet-Kunde bin, wieder am Apparat wäre, nämlich der Computer. Meine Ironie überfordert die Dame, sie wiederholt nur stumpf "Rufen Sie bitte später nochmal an." "Eher nicht", antworte ich und lege auf.


    Inzwischen habe ich das Problem übrigens selbst gelöst: Ich war vor meinem Umzug vor drei Monaten Kunde von meome, die, wie ich inzw. recherchiert habe, zu freenet gehören. War mir so nie bekannt, und stand auch nirgends in den Unterlagen, die ich bis dato bekommen hatte. Umgekehrt stand im freenet-Brief aber auch nix von meome. Vor allem aber hatte ich von meome auch keinen DSL-Anschluss, sondern lediglich einen Internetzugang.


    Großer Dank an freenet - diese Story hat mich - und jetzt sicher nicht nur mich - doch ziemlich erheitert. Ein gutgemeinter Tipp zum Schluss an die freenet-Leute: Falls Eure Hotliner wirklich alle dieses falsche Verständnis des Challenge-Resonse-Verfahrens haben, solltet Ihr Eure Leute schulen. In diesem Geschäft tätig zu sein und dann nicht mal IT-Sicherheits-Basics draufzuhaben, ist schon etwas lächerlich... :D

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Nein du liegt falsch.


    Nein.

    Zitat

    Denn es wäre jederzeit möglich, daß TV Gerät in einen Nebenraum zu tragen, in dem sich ein entsprechender Anschluß befindet. Schon kannst Du gucken.


    Es geht um eine Uni. Es ist nicht davon auszugehen, dass in auch nur halbwegs akzeptabler Nähe von Hörsälen u.dgl. Antennendosen vorhanden sind.

    Zitat

    Mit Deiner Argumentation könnte ich einfach jeden Abend meinen Fernseher abstöpseln, und ins Badezimmer stellen, und wenn ein GEZ Schnüffler kommt sagen: "Ja klar hat der ein Empfangsteil, aber der steht ja im Bad, da kann ich gar nix empfangen".


    Achso, Du hast Deine Wohnung also auch in einer Uni? Interessant... :D

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Das ist falsch.


    Nö.

    Zitat

    Die Geräte haben ein eingebautes Empfangsteil, und sind damit ohne großen Aufwand für den TV Empfang zu gebrauchen.
    Daß eine Antenne, Kabel etc. nötig sind, spielt keine Rolle, weil nur das Gerät selbst zählt, und am Gerät müssen keine großen Änderungenvorgenommen werden.


    Das ist so nicht korrekt. Lies bitte nochmal den oben von mir zitierten Text. Die entscheidende Stelle:


    Rundfunkgeräte werden dann zum Empfang bereitgehalten, wenn der Rundfunkempfang ohne erheblichen technischen Aufwand möglich ist.


    Da steht nicht, dass das Gerät ohne größeren Aufwand in der Lage ist, Rundfunksendungen zu empfangen, sondern dass der Rundfunkempfang ohne großen technischen Aufwand möglich ist.


    Das ist ein kleiner, aber entscheidender Unterschied. Im Zweifelsfalle muss man schon in der Lage sein, die Brüder mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von aikoN_Nokia
    Echt lächerlich, nur weil man GEZ-Gebuehrenabzockerei oder sonst was schreibt (was ja auch noch der Wahrheit entspricht) gleich sowas.


    Naja, DAMIT kommst Du jetzt zumindest schon in den durchaus schwellwertigen Bereich der Tatsachenbehauptung. Denn mal völlig unabh. von diesem Unsinn mit den Begriffen (der sich m.E. auch ganz schnell wieder in Luft auflösen wird) ist die Zahlung von GEZ-Gebühren nunmal gesetztlich geregelt; mit dem Begriff "Abzocke" wäre ich vorsichtig - zumal ich persönlich das auch durchaus anders sehe, wie weiter oben schon ausgeführt.


    Tatsächlich Abzocke sind allenfalls solche Fälle wie die, die z.B. in der weiter oben genannten Sat1-Sendung dargestellt wurden, wo offenbar eine Uni für TV-Geräte, die ausschl. zu Präsentationen und Schulungen genutzt werden, eine GEZ-Gebühr verlangt wird. Man muss mit solchen Beiträgen der Privaten allerdings auch sehr vorsichtig sein - ich glaube nämlich nicht, dass in diesem speziellen Fall wirklich etwas gezahlt wurde. Und falls doch, wären die Verantwortlichen reichlich dämlich. Denn wie heißt es hochoffiziell:


    Rundfunkgeräte werden dann zum Empfang bereitgehalten, wenn der Rundfunkempfang ohne erheblichen technischen Aufwand möglich ist. Dabei kommt es nicht darauf an, ob und in welchem Umfang Sie Ihr Rundfunkgerät tatsächlich nutzen. Es spielt auch keine Rolle, auf welche Art der Empfang der Sendungen zu Stande kommt (Antenne, Kabel, Satellit, DVB-T oder aus dem Internet) und ob Leistungen öffentlich-rechtlicher oder privater Programmanbieter genutzt werden.


    Schön formuliert. Diese Formulierung schliesst allerdings TV-Geräte, die in einer Uni an den Wänden hängen und wo es weit und breit nicht mal eine Antennendose gibt, gerade eben aus. Denn um auf diesen Geräten TV zu gucken, wäre gerade eben ein ganz erheblicher technischer Aufwand möglich, da man entweder zu jedem Gerät eine Strippe ziehen oder für jedes Gerät eine eigene Zimmerantenne (für analogen terrestrischen Empfang - gibt es den überhaupt noch?) samt DVB-T-Receiver anschaffen müsste. Diese Geräte werden eindeutig nicht zum Empfang bereitgehalten, und damit wäre man notfalls auch vor Gericht durchgekommen. Falls nicht, dann wäre DAS tatsächlich Abzocke, denn in einem solchen Fall wäre völlig offenkundig, dass diese Geräte, von der technischen Realisierbarkeit mal ganz abgesehen, eben gerade nicht für den TV-Empfang verwendet werden.


    Letztlich - und das finde ich dann eben wieder völlig ok - soll der zahlen, der sein TV- oder Radiogerät oder PC zum Fernsehen verwendet. Was er konkret schaut, ist unerheblich.

    Zitat

    Original geschrieben von 2400Hz
    Danach einfach den MyPhoneExplorer benutzen.. der läuft eh problemlos und mach die einegntliche PC-Suite völlig überflüssig sobald die treiber im System verankert sind.


    Nicht, wenn man mit Lotus Notes synchronisieren möchte. ;)

    Keine Ahnung - ich wohne nicht in Bayern. Und davon abgesehen: Zum einen weiß jeder (außer Dir), wie es gemeint war, ohne das jetzt an einem konkreten Slogan festzumachen, und zum zweiten sind Bayern eh komisch, von daher zählt Bayern 3 nicht... :D


    Wobei es mich selbst für Bayern wundern würde, wenn B3 mit so einem für Privatsender typischen Slogan wirbt.