Beiträge von bernbayer

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    Original geschrieben von Erik Meijer
    Gegenfrage: wenn ich doch eh etwas für das Alter tun muss, dann entscheide ich mich doch für die Alternative, die mir die höchste Förderung bietet. Bleibe ich in Deutschland, kann ich die Förderung behalten. Bleibe ich nicht in Deutschland muss ich die Förderung zurückzahlen, habe unterm Strich also das gleiche wie ich es in einem Vertrag ohne Förderung von Anfang an gehabt hätte. Wo ist der Nachteil? Ich sehe keinen.


    bernbayer: ich finde die unterschiedliche Behandlung bei Hartz IV und Grundsicherung absolut shlüssig, das hat kues m.E. gut erläutert.


    Das ist für mich überhaupt nicht schlüssig. Auch der Rentenexperte Rürop ist für eine Gesetzesänderung. Sie wird wenn auch nicht gleich, auch kommen. So kann es nicht bleiben.

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    Original geschrieben von Erik Meijer
    alles schön und gut. Die Frage, warum die Riester-Reste deswegen schlechter als andere Vorsorgemöglichkeiten sein soll, beantwortet das aber nicht.


    Es geht nicht darum ob sie schlechter oder besser ist, es geht um Mängel die zu beseitigen sind. Das die Riester-Rente bei "Hartz IV" nicht angerechnet wird, aber dann im Alter auf die Grundsicherung, daß trifft auf andere Rücklagen wie Sparbuch ect. nicht zu, die werden sowohl bei Hartz IV und der Grundsicherung angerechnet, schon diese unterschiedliche Behandlung ist ungerecht und nicht schlüssig. Wenn die Probleme die es bezüglich der "EU" auch noch geben soll, ebenfalls zutreffen sollten, dann wäre das ganze noch schlimmer, als ohnehin schon bekannt.

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    Original geschrieben von Erik Meijer
    der "Murx" wäre nicht neu. Das ist von Anfang an bekannt. Und auch da wäre es nicht schlechter als jede andere private Altersvorsorge. Ob ich evtl. später mal die Zulagen zurückzahlen muss oder nie welche bekomme: welchen Unterschied macht das? keinen. Also entscheide ich mich doch für die Variante, die mir potentiell mehr bringt. Ich verstehe diese ewige Schlechtrederei nicht. Und warte immer noch auf eine plausible Erklärung für das Fortbestehen der Grundsicherung...ausser Hoffnung gibts da nix


    Murx wird nicht dadurch besser, wenn er von Anfang an bekannt war. Ich bin wir sicher, auch wenn es vieleicht etwas dauert, die Sozialverbände werden nicht locker lassen und die Politiker zu einer Änderung zwingen.

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    Original geschrieben von Farbschlurf
    Warum besteht bei der Riester-Rente Handlungsbedarf?
    Das die Anrechnung nicht schön - für den Einzelnen sogar richtig sch...e ist, ist unbestritten. Warum jetzt aber nur die Riester-Rente nicht auf die Grundversorgung angerechnet werden dürfte, ist mir ein Rätsel. Was ist mit den Abermillionen von KLVs? Was ist mit FLVs? Was mit den Rentenversicherungen - in welcher Form auch immer? Banksparpläne, Sparbücher, Bausparverträge und Kopfkissen etc. - alles egal?
    Wenn ändern, dann aber auch richtig. Wird das passieren? Nein.


    "Kopfkissen"-Sparen und anrechnung, da mach ich mal ein ? Klar kann nicht nur die Riester-Rente, sondern auch andere Vorsorge im Alter zum Bumerrang werden, wenn ich eine sehr niedrige gesetzliche Rente erwarte. Fein ist immer der heraus derohnehin eine gute Rente erwartet, der hat meist auch mehr für Vorsorge übrig und eine Verrechnung muß er nicht befürchten.

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    Original geschrieben von Paradox_13th
    Gibt es diesbezüglich schon etwas neues bzw. weiß jemand darüber bescheid?



    mfg


    Sollte die Riester-Rente auch noch gegen EU-Recht verstoßen, was ich nicht beurteilen kann, dann wäre der Murx noch größer, als bisher schon bekannt.

    [QUOTE] Original geschrieben von kues
    Warum nicht absenken. Wer nicht vorsorgt hat eben weniger in der Tasche, er hat es doch zuvor wie du geschrieben hast "für schöne Dinge verbraucht".



    Sehe ich nicht so -in dem Maße wie es propagiert wird. Es geht um Eigenbeiträge in der Größenordnung von 4% des Bruttoeinkommens bzw. 5€ Minimum pro Monat. Ob die in der gesetzlichen Rentenversicherung verschwinden oder plus staatlicher Förderung zumindest die Chance auf eine ordentliche Rendite bieten, macht meiner Ansicht nach, einen gewaltigen Unterschied.
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    Das kann man so nicht sagen, daß es immer nur um Minimalbeträge bei der Eigenleistung geht, 5 Euro im Monat oder so ähnlich. Warum jemand eine gesetzliche Rente weit unter der Grundsicherung zu erwarten hat, kann viele Ursachen haben. Auch wer gut verdient, aber nicht immer erwerbstätig war, man denke nur an viele alleinerziehende Frauen und viele anders gelagerte Fälle, wo mann eine niedrige gesetzliche Rente zu erwarten hat. Dem kann es passieren das er trotz hoher Eigenleistung bei der Riester-Rente im Alter trotzdem leer ausgeht.


    Bringen wir es auf einen Nenner:


    Die "Riester-Rente ist lohnend für viele, aber eben nicht für alle, wenn die Gesetze nicht geändert werden. Das kann man nicht wegdiskutieren. Da haben "Monitor" und "Wiso" schon recht.

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    Original geschrieben von kues


    Wie wäre es denn mit folgendem Vorschlag:
    Es gibt einen Freibetrag für Riesterrenten bei der Grundsicherung z.B. 100€, dafür wird die Grundsicherung um die 100€ abgesenkt (mit Übergangsregelung für ältere Menschen).



    Ein Freibetrag für die Riester-Rente bei der Grundsicherung wäre sicher eine Möglichkeit diese Ungerechtigkeit zu beseitigen. Die Grundsicherung im Gegenzug abzusenken wird aber kaum möglich sein, wenn man den allerärmsten ein einigermaßen menschenwürdiges Leben zugestehen will. Ohne gesetzliche Änderung bleibt die Riester-Rente zu Recht in der Kritik.

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Ich WILL es mir auch nicht vorstellen. Aber ich dass es die noch geben wird? Und wenn ja in welcher Höhe? Ganz ehrlich, ich vertraue da nicht mehr drauf. Finde ich gefährlich, sich so auf den Staat zu verlassen.


    SPON berichtet übrigens über erste Vorschläge aus der CDU-Fraktion, eine Geetzesänderung in Gang zu bringen.


    Ich sorge auch privat vor, weil ich im Alter mal etwas mehr haben will, als die soziale
    Grundsicherung. Generell von privater Vorsorge abraten, daß wäre auch falsch. Es ändert aber nichts an der Tatsache daß bei der Riester-Rente Handlungsbedarf besteht um die genannten Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Passiert nichts, dann wird die Riester-Rente ihr schlechtes Image nicht abschütteln können.

    Das bei der Grundsicherung kein Rückgriff auf Elten und Kinder erfolgt ist richtig, bei Hartz IV ist es genauso. Bei der Riester-Rente greift bei Hartz IV eine Verschonungsregelung bei der Grundsicherung dann nicht mehr. Sowas macht doch keinen Sinn. In der Ansparphase wird man vor einen mögliche Zugriff verschont aber wenn es später um die Auszahlung geht, gillt das dann nicht. Einfach Murx.


    Es kann doch nicht sein, daß wer versorgt, evtl. dann auch nicht mehr bekommt, als der sein Geld für schöne Dinge verbraucht hat und nicht vorgesorgt hat.