Beiträge von bernbayer

    Henning, mit den Speedport-Routern "700v" und "701v" kann es nicht funktionieren,die sind für Annex J- Ip-Anschlüsse nicht geeignet. Ansonsten macht da jeder seine eigenen Erfahrungen mit der Umstellung auf Ip. Bei mir lief alles glatt über die Bühne am Umstellungstag. Ich hatte auch nicht den Eindruck das die ganze Sache mit der Verkabelung und Konfiguration des Routers besonders schwierig ist und für einen Laien nicht zu bewältigen ist.Klar, ich hatte jetzt nicht eine Isdn- Telefonanlage anzuschließen und einzurichten. Wird wohl bei den meisten auch so sein
    Ausfälle in der Telefonie hatte ich jetzt seit der Umstellung am 12. September auch nicht. Ich hoffe das dies so bleibt. Positiv ist für mich das mir jetzt erheblich mehr Bandbreite zur Verfügung steht.

    Genauso ist es. Beim Upload wird die Geschwindigkeit in jedem Fall höher und sehr oft auch im Download-Bereich. Bei mir hat sich z.B. die Download-Geschwindigkeit von 6000 kbit/s auf 12000 kbit/s durch die Umstellung verdoppelt. Es ist klar wenn ich zum z.B. bei einen herkömmlichen DSL 16000 Anschluß auf grund guter Dämpfungswerte schon die 16000 kbit/s bei der Download-Geschwindigkeit erreiche dann wird sie auch durch IP nicht höher. Vorteil liegt dann nur bei höherer Upload-Geschwindigkeit. Erreicht man auf grund der Leitungsdämpfung nicht die vollen 16000 kbit/s dann kann es durch Ip eine höhere Download-Geschwindigkeit geben.

    Zitat

    Original geschrieben von lisari
    Die wirklich Gelackmeierten dieser Umstellung sind die Kunden im ländlichen Bereich (Bauern-DSL-Gebiet). Wenn der Anschluss mit der stolzen Bandbreite von 386 kB auf IP-Telefonie umgestellt wird, ist es sicherlich ein Heidenspaß, wenn beide Kinder telefonieren und der Microsoft Patchday sich über einen halben Monat hinzieht ... ;)


    Aber zum Glück "weckt" die Telekom ja die Kunden mit ihren Kündigungsschreiben. Da merkt es auch noch der letzte und sieht sich dann auf dem Markt um ... Eigentlich kann die Telekom dabei nur Kunden verlieren ... Ich kann mir kein Szenario vorstellen, warum jemand wegen des IP-Anschlusses zur Telekom wechseln sollte ...


    Gruß
    Lisa


    Auch da sollte man die Kirche im Dorf lassen, auch auf dem flachen Land trifft man DSL-Light mit 386 kbit/s nur noch in wenigen Ausnahmefällen an. Es wird ja auch immer mehr ausgebaut im Rahmen der Breitband-Initative gibt es Fördermittel des Staates für schnelle Internet-Zugänge in unterversorgten Gebieten. 50 mbit/s soll schon in wenigen Jahren auch in ländlichen Gebieten Mindeststandard werden.
    Frank aus Wedau.
    Die Kabel-Internetanbieter können ja auch nur günstige Preise bieten weil sie Rosinenpickerei betreiben und keine flächendeckende Versorgung bieten. Außerdem gehören da Drosselungsgrenzen oft schon standardmäßig zum Vertrag. Hinzu kommt das Internet dann oft nur in Verbindung mit Fernsehen über Kabel zu bekommen ist. Für Fernsehen über Kabel Gebühren für meist über 10 Euro im Monat zu zahlen ist in der Regel nicht sinnvoll. Zumal nur eine begrenzte Anzahl von Programmen geboten werden. Mit einer SAT-Anlage die einmalig kaum mehr als ein paar Hunderter kostet stehen mir tausende Programme zur Verfügung. Ist jetzt aber ein anderes Thema.

    Mieten muss niemand einen Router bei der Telekom. War nur ein Hinweis auf diese Möglichkeit.Zwangsumgestellt auf Ip-Technik werden zur Zeit nur VDSL-Anschlüsse, alle anderen haben noch bis 2017 Zeit wenn sie keinen Ip-Anschluß möchten. Der Zug für die herkömmliche Technik Analog und ISDN fährt aber sicher in Richtung Abstellgleis.Auch du wirst dich noch mit der neuen Technik anfreunden müssen. Es gibt nur noch ein paar Jahre Schonfrist.
    Was die Alternativen zur Telekom angeht ist es doch so, das diese nicht flächendeckend angeboten werden, insbesondere auf dem flachen Land. Da gibt es oft keinen Kabelanschluß. Die Telekom hat eigentlich langfristig gar keine andere Wahl als sich von der alten Technik zu verabschieden. Die entsprechende Hardware- Technik wird es bald nicht mehr geben.