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Zitat
Original geschrieben von Merlin
Ich werde diese verquere Logik nie verstehen, denn für mich sind 10.000€ im Alter immer noch 10.000€ mehr, als wenn es 0€ wären, egal, ob es durch hohe Zinsen auch 12000€ hätten sein können.
Na klar so einfach ist die Welt. Deine 10000 Euro bleiben immer 10000 Euro. Nur wenn Du dann nach 30 Jahren nur noch 5 Pfund Butter dafür bekommst, dann hat sich Deine schöne Altersversorgung in Luft aufgelöst. Es gab ja schon mal eine Zeit in Deutschland wo ein Pfund Butter etliche 1000 Reichsmark kostete und das Gesparte nichts mehr wert war, weil die Sparer die Kriegsschulden bezahlen mußten. So leichtfertig sollte man über eine ernste Sache nicht daher reden.
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Nein, eine Geldanlage mit der ich nur Verluste mache und nicht mal einen Vermögenerhalt, (inflationsbereinigt) gewährleistet, macht für mich keinen Sinn. Da kann ich es gleich bleiben lassen, da kann der Staat dann noch so viel an die Bürger appelieren privat für das Alter vorzusorgen. Auch dies macht dann wenig Sinn. Für das niedrige Zinsniveau bei uns ist die EZB und nicht die amerikanische Notenbank verantwortlich. Deren Finanzpolitik ist ein anderes Thema, darauf jetzt einzugehen würde zu weit vom Thema abschweifen.
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Bei mir verfängt das zumindest nicht. Das manche da nicht widerstehen können das wird man wohl auch nicht ändern können. Das ist leider so. Unzufrieden mit der jetzigen Zinspolitik der EZB bin ich trotzdem, da auch ich auf Geldanlagen ausweichen muß, die zumindest ein geringes Verlustrisiko beinhalten.
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Wem interressieren schon solche Randfragen? Zumindest nicht die bayerischen Wähler. Dies war doch schon bei der sogenannten Verwandten-Affäre so. Die neueste Bayerntrend-Umfrage bestätigt daß die Zustimmung der Bevölkerung in die staatsregierung sogar noch gestiegen ist.
Siehe hier:
http://www.br.de/fernsehen/bay…-2014-kontrovers-100.html
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Das Prokon eine riskante Anlage darstellt ist doch völlig unstrittig. Ich habe es ja schon darglegt, ich hätte da persönlich auch nie was angelegt und hätte jedem von dieser Anlage abgeraten. Völlig klar ist auch daß bei der Niedrigzinspolitik der EZB keine seriöse Bank z.B. Festgeld mit 6 % Zinsen anbieten kann.Wäre dann auf jeden Fall ein faules Angebot. Wir drehe uns hier deshalb im Kreis. Das Problem liegt bei der falschen Niedrigzins-Politik der EZB. Auch wenn jeder zunächst selbt für seine Geldanlage verantwortlich ist, leistet diese falsche Niedrig-Zinspolitik dem Vorschub der Versuchung zu erliegen bei riskanten Anlageformen einzusteigen. Bei einer vernüftigen Zinspolitik wäre die Verlockung dem zu erliegen auf jedem Fall viel niedriger.
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Die Frage ist eben offen ob Prokon dann noch höhere Zinsen gezahlt hätte? Die Frage dabei ist ob das Geschäftsmodell überhaupt höhere Zinsen getragen hätte? Könnte durchaus sein, das es eben das Geschäftsmodell Prokon garnicht geben würde? Das sind spekulative Fragen die sich einfach nicht so beantworten lassen.
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Was wäre wenn... solche Fragen lassen sich nicht so einfach beantworten. Hätten wir aber Zinsen bei Sparguthaben von 5 bis 8 Prozent dann wären evtl. nicht so viele Anleger der Versuchung erlegen ihr Geld bei Prokon zu investieren. Nicht eindeutig läßt sich aber beantworten wie hätte da Prokon agiert, hätten sie noch höhere Zinsen geboten oder gäbe es dann evtl. das Projekt Prokon garnicht? Das kann man einfach nicht wissen.
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52.Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
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[QUOTE] Original geschrieben von derAL
Du weichst aus. Weil Du vom Fach bist? Weil Du Deine Kompetenzen (zu?) hoch beurteilst?
Was sollte eine Stunde im allgemeinen kosten?
Für jene, die sich nicht auskennen? [/QUOTE
Die Stunde wird wohl zwischen 100 und 200 Euro kosten.Das Problem dabei ist doch das Leute die sich mit Geldanlagen nicht auskennen, meist nur sehr kleine Beträge zur Verfügung haben, die sie auf die hohe Kante legen können.Einen unabhängigen Berater können sie sich oft nicht leisten.Die 80 jährige Oma die z.B. ein paar Tausend Euro zurücklegt,damit die Angehörigen nicht auch noch für die Beerdigungskosten aufkommen müssen,kann sich das meist nicht leisten. Die wird dann durch die derzeitigen Niedrigzinsen abgezockt. Wir brauchen deshalb eine vernünftige Zinspolitik der EZB, welche nicht darauf ausgelegt ist die Probleme der Schulden-Länder durch Vermögensvernichtung der deutschen Sparer zu lösen. Niemand fordert einen gesetzlichen Mindestzins, dies ist ebenfalls abwegig. Eine solide Geldpolitik der EZB muß deshalb eingefordert werden.
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Nichts, weil ich das persönlich nicht brauche.