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Original geschrieben von Timba69
bernbayer:
Nix Ablenkung, man(n) sollte seinen moralischen Anspruch nur so hoch hängen, wie man selber springen kann.
Genau das gilt für Triitin, er muß sich an seinen eigenen Ansprüchen messen lassen. Er war immer einer der ersten der bei vermeintlichen Verfehlungen anderer gleich lautstark den Rücktritt forderte. Fehler zugeben und eine Entschuldigung reichten ihm da nicht aus. Daselbe gilt jetzt für ihn, das Eingestehen eines Fehlers reicht nicht, er muß als Spitzenkandidat zurücktreten.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Das unerfreuliche Thema scheint zurückzuschlagen. Das Forscherteam stellte klar, dass der gegen die Grünen erhobene Vorwurf insbesondere von der Unionspolitik übertroffen wurde:
"Der Politikwissenschaftler Klecha erklärte, CDU und CSU hätten noch vor nicht langer Zeit Vergewaltigung in der Ehe oder die Züchtigung von Kindern nicht für strafwürdig befunden. Teile der Union hätten zudem die Colonia Dignidad in Chile unterstützt, in der es schwerste Fälle von Folter und sexuellem Missbrauch von Kindern gegeben habe. "Diejenigen, die jetzt anfangen, moralische Maßstäbe zu formulieren, müssen aufpassen, dass es ihnen hinterher nicht so geht wie jetzt den Grünen. Man muss die Hürde, die man sich selbst legt, im Zweifel auch überspringen können."
Quelle: Web.de-Magazin
Alles andere hätte mich auch sehr verwundert.
Schaun wir mal, welche Schritte die Union zur Aufarbeitung ihrer dunklen Vergangenheit unternimmt.
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Da schlägt garnichts zurück, das sind nur plumpe Ablenkungsmanöver und der Versuch die Grünen reinzuwaschen. Damals war eben eine sogenannte Vergewaltigung in der Ehe nicht strafbar und deshalb rechtmäßig, sofern es nicht um Körperverletzung ging. Sex von Erwachsenen mit Kindern war damals strafbar und ist es auch heute noch. Die Grünen haben da jetzt ein Problem und alle Versuche sie jetzt reinzuwaschen werden kläglich scheitern. Wenn sie die Sache wirklich ernsthaft bereinigen wollen, muß Triitin gehen. Er ist nicht mehr tragbar. Aber vieleicht passiert das doch noch nach der Wahl, wenn er dann je nach Wahlausgang vieleicht von den eigenen Parteifreunden abgesägt wird. Siehe auch hier:
http://www.focus.de/panorama/s…-trittin_aid_1104420.html
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Genauso ist es. Mitleid oder Verständniss für diese schlimme Sache ist deshalb völlig fehl am Platz.
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Das spielt keine Rolle wie lange dies zurückliegt. Wenn es um Plagiats-Vorwürfe bei einigen Politikern ging, lag das auch oft 30 oder sogar 40 Jahre zurück. Da wurde auch nicht darauf Rücksicht genommen, das die Fälle sehr lange zurücklegen. Gleicher Maßstab für alle, das gilt auch für Jürgen Trittin den Obermoral-Apostel der Grünen. Da kann es nur eines geben, Rücktritt als Spitzenkandidat.
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Hätte er doch selber machen können und damit der Aufdeckung kurz vor der Wahl zuvorkommen,statt es zu verheimlichen.
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Da hast du mich teilweise nicht richtig verstanden. Bei einen entsprechenden evtl. schlechten Wahlergebnis für die Grünen bei der Wahl am Sonntag werden danach die Messer gewetzt werden und dies wird dann Trittin haupsächlich angelastet. Er hat ja auch das völlig verunglückte Steuerthema zu verantworten. Bei sehr schlechten Wahlergebnissen rollen oft hinterher Köpfe, da sind Parteien dann meist auch nicht zimperlich.
schmidt3
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Ein Rücktritt von Trittin ist längst überfällig. Gerade er trat stehts als Obermoral-Apostel auf , wenn es um Rücktritts-Forderungen bei anderen Politikern ging. Jetzt wendet er die selbe Salamitaktik wie andere Politiker auch an und gibt nur scheibchenweise soviel zu, wie ihn nachgewiesen wird und beruft sich auf Erinnerungs-Lücken. Er ist als Spitzenkandidat nicht mehr tragbar. Das Eingestehen von Fehlern genügt da nicht mehr und auch eine Entschuldigung reicht da nicht aus. Er wird natürlich nicht vor der Wahl zurücktreten, das ist schon klar. Es könnte ihn aber passieren das nach der Wahl seine Partei die Messer wetzt und seine Tage dann gezählt sind. Wo bleibt da die Ober-Empörerin Claudia Roth?
http://www.focus.de/politik/de…heuchler_aid_1102623.html
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In Bayern hat Seehofer der Opposition praktisch die Themen geklaut und damit fast alles abgeräumt, was sich für die CSU bei den Wahlen hätte nachteilig auswirken können. Neben den bereits erwähnten Donauausbau waren das u.a. vor allen die Abschaffung der Studien-Gebühren. Sonst hätte es einen Volksentscheid darüber gegeben und den konnte Seehofer im Wahljahr nicht brauchen.
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Original geschrieben von Nokiahandyfan
Wie oben bereits erwähnt, muss das nicht sein. In Bayern haben die Grünen an Wählerstimmen gewonnen, aber an Prozenten verloren.
Das ist schon klar, man kann auch prozentual hinzugewinnen obwohl man absolute Stimmen verloren hat, falls die Wahlbeteiligung gesunken ist. Bei der Bayernwahl ist die Wahlbeteiligung gestiegen, weil haupsächlich frühere CSU-Wähler die 2008 zuhause blieben diesmal wieder gewählt haben.