Beiträge von bernbayer

    Naja, wenn eine Partei verliert wandern die Wähler immer wohin, das kann sowohl zu anderen Parteien als auch in den Nichtwähler-Bereich sein. Bei den Grünen werden das wohl kaum die Union sein, sondern eher Nichtwähler, SPD und Linke.

    Bei den Grünen kommt jetzt so kurz vor der Wahl so einiges zusammen, was sich negativ auf das Wahlergebniss auswirken wird. Meiner Meinung nach werden es kaum mehr als 8 bis 9 Prozent werden. (Lt. Forsa von heute 9 Prozent). Das haben sie sich alles selbst zuzuschreiben.

    Naja, das sie selber Kinderschänder gewesen seien,behauptet ja kaum jemand. Das würde echt etwas zu weit gehen. Sie haben aber damals Sex von Erwachsenen mit Kindern als akzeptabel oder tolerierbar angesehen. Das kommt doch bei vielen Bügern nicht gut an und könnte jetzt so kurz vor der Wahl deshalb schon Stimmen kosten.

    Ich denke nach der Bundestagswahl erfolgt bei den Grünen das große Messerwetzen. Trittin könnte das durchaus den Kopf kosten. Er ist im wesentlichen für den mißlungenen Wahhlkampf verantwortlich. Bei der FDP hängt es davon ab, ob sie mit der Zweitstimmen-Kampagne erfolgreich sein werden, ob es ein Messerwetzen geben wird. Eine Prognose inwieweit das funktioniert kann kaum jemand machen. Man weiß es einfach nicht.


    Also was denn nun? Du hast doch geschrieben "seit !947" jetzt sprichst du auf einmal von 47 Jahren. Lies mal deinen ersten Beitrag hierzu durch. Nicht ich habe von seit 1947 gesprochen sondern du hast das soweit zurück einbezogen. Man kann natürlich immer rückwirkend willkürlich eine Zahl zum Vergleich heranziehen. Ich kann genau sagen, es war das beste Ergebnis seit 2008. Lassen wir das beiseite. Entscheidend ist, die CSU hat in Bayern die absolute Mehrheit erzielt, und damit mehr Prozente als SPD, Grüne und FW zusammen. Keine einzige andere Partei erreicht das heute mehr in Deutschland. Das kann man auch nicht mit vor 20 oder 30 Jahren vergleichen. Da hatten wir es noch im wesentlichen mit 3 etablierten Parteien zu tun. Die SPD erreichte zu dieser Zeit auch absolute Mehrheiten z.B. in NRW, Hamburg und Bremen. Das ist längst vorbei. Jetzt haben wir es mit 5 bis 6 etablierten Parteien zu tun. In Bayern treten seit einiger Zeit die FW auch auf Landesebene an, zuvor waren sie nur auf kommunaler Ebene aktiv und sind deshalb auch hier in Bayern stark verwurzelt. Ihr Wählerpotential ist im wesentlichen konservativ und geht dann auch größtenteils bei der CSU weg. Genauso wie der Stimmenanteil der Grünen haupsächlich von früheren SPD-Wählen kommt. DIe SPD hatte früher auch in Bayern mal Ergebnisse von um die 30 Prozent, als es die Grünen noch nicht gab. Wenn mehr Parteien antreten werden die Kuchenstücke halt für alle etwas kleiner. Wenn heute eine Partei noch eine absolute Mehrheit erreicht, ist das schon ein großer Erfolg. Die Vergleiche mit früher hinken da und sind auch Schnee von gestern.

    Ich habe diese Runde mir angesehen. Ich gebe Dir recht, Lemke von den Grünen kam da nicht gut rüber. Sie erweckte den Eindruck für das schlechte Abschneiden ihrer Partei bei der Bayern-Wahl sei quasi der Wähler schuld, welcher die Botschaften der Grünen nur nicht begriffen habe. Keine Spur von Einsicht bei dieser Frau, das dieses Ergebniss vielmehr auf eigene Fehler zurückzuführen sei. Nein, für die Grünen läuft es zur Zeit nicht gut. Jetzt gerät auch Triitin unter Druck:


    http://www.n-tv.de/politik/Tri…-ein-article11372676.html


    Auch falsch. Keine einzige Partei hat mit der CSU fusioniert. In den 50er und 60er Jahren war in Bayern die Bayernpartei relativ stark, diese Partei gibt es auch heute noch. Ist allerdings nur noch Splitterpartei. Fakt ist, deine Behauptung die CSU habe seit 1947 das zweitschlechteste Ergebniss eingefahren ist schlicht falsch. Aber den Mut hast du ja nicht, auch mal einzugestehen, das du was falsches behauptet hast.