Beiträge von bernbayer

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    Original geschrieben von Timba69


    Schily und Co. stehen hier nicht zur Debatte, sonst müsste man bis in die 50´Jahre zurückgehen. Ich trenne in die Vor-Area-Snowden und Post-Area-Snowden


    Wie bitte? Bist du hier schon für "Zensur" zuständig? Ist mir schon klar, was nicht in den Kram paßt soll hier nicht angesprochen werden.


    Wie du immer allles so bestimmt weißt? Ob die Amerikaner gesetzwidrig in Deutschland Daten abgegriffen haben ist eine völlig offene Frage, niemand kann das bis heute sicher sagen. Nur Du weißt das anscheinend schon. Wenn man glaubt ein deutscher Politiker könne die Daten seiner Bürger im weltweiten Netz vor Zugriffen und Aussphähungen sicher schützen, der lebt in einem Wolken-Kuckucks-Heim. Auch wenn Du es wiederholst, es bleibt falsch daß die CSU behauptet habe, Datenschutz im Netz ist eine reine Privat-Angelegenheit. Vielmehr wurde zum Ausdruck gebracht, daß man auch selber in dieser Hinsicht was tun müsse. Und was Spon anbelangt wo war der dann früher bei Schily und Co. Habe ich nichts von Ihn gehört.

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    Original geschrieben von wrywindfall
    Dann verstehe ich das hier wohl völlig falsch, vor allem Herrn Uhl von der CSU.


    Dieser Artikel ist eben nicht korrekt. Die Formulierung: Datenschutz sei in erster Linie Sache des Bürgers stammt vom Autor des Artikels und eben nicht von der CSU. Dort war viel mehr von "auch" und nicht "in erster Linie" die Rede.

    Das ist halt immer auch eine Gratwanderung, einerseits soll der Staat unsere Sicherheit vor Terror-Anschlägen usw. schützen und die Datensicherheit soll auch weitgehend gewährleistet sein. Geheimdienste und Spionage sind aber aus Sicherheitsgründen schon notwendig und richtig und es liegt in der Natur der Sache daß so ein Dienst nicht mit offenen Karten agieren kann.Hier die richtige Balance zu finden ist ziemlich schwierig und nicht einfach. Das muß man schon sehen.

    Nicht die Tatsachen verdrehen. Das Datenschutz reine Privatsache sei, hat kein Politiker der etablierten Parteien behauptet. Richtig bleibt aber auch, daß keine Regierung der Welt absolute Sicherheit für persönliche Daten im weltweiten WEb garantieren kann. Jeder der sich ja freiwilig im Internet bewegt, muß sich dessen bewußt sein. Es ist deshalb nicht zuviel verlangt auch selber etwas für den Schutz seiner Daten zu tun indem man z.B. Anonymisierungs-Software einsetzt. Das heißt jetzt nicht daß da Staat und Regierungen völlig außen vor bleiben. Der Bürger selbst kann aber in der Hinsicht auch nicht völlig außen vor bleiben. Wer absolute Sicherheit im Netz will, muß dies dann halt meiden, die wird es nie geben. MAn wundert sich schon wie großzügig viele Bürger in sozialen Netzwerken wie z.B. "Facebook" freiwillig persönliche Daten preisgeben und dies Ihnen nicht im geringsten stört und sich jetzt über diese Spinage-Affäre der USA aufregen.

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    Original geschrieben von Timba69
    Die Frage war hier: Muss Deutschland seine Rechte gegenüber den USA einfordern? Auch lauter? Und kann es das?


    Ja, Ja und Ja. Ohne Angst haben zu müssen.


    Einfordern können wir die schon. Nur Nützt es dies nichts, die Amerikaner werden da nicht mitspielen. Druckmittel hat Deutschland für sich allein schon mal garnicht, da müßte man die ganze EU unter einem Hut bringen um gegen Amerika mit Sanktionen Druck auszuüben. Das wird aber niemals geschehen, darum werden deine Vorstellungen ein frommer Wunsch bleiben.