Beiträge von bernbayer

    DAS BVG hat so geurteilt, da nützen auch andere Meinungen nichts. Wer sich da benachteiligt fühlt muß dann halt heiraten dann kann er die angeblichen Vorteile des Ehegattensplittings genießen. Das ganze lenkt aber etwas vom eigentlichen Thema Subventionsabbau ab, da gibt es ganz andere Brocken, wie z.B. die unsinnige "Solarförderung" und viele weitere, man kann sich nicht alle aufzählen.

    Ich kanns nicht mehr hören. Wegen ausgeglichener Haushalte und Schuldenabbau sei dies alles nötig. Der Staat hat kein Einnahmeproblem sonder ein Ausgabeproblem und ein Verschwendungsproblem. Da muß der Hebel angesetzt werden, indem man milliardenschwere Steuerverschwendung unterläßt, nicht sinnvolle Subventionen kürzt und nicht laufend neue soziale Wohltaten beschließt, obwohl man das Geld dafür nicht hat.

    Zitat

    Original geschrieben von oleR
    Ich glaube nicht, dass es da viele Betroffene geben wird.


    Aber sei es drum. Ich halte die Idee für richtig. Jemand, der heute 30k durch eigene Arbeit an Einnahmen erzielt und 10k ohne eigene Arbeit durch Vermietung oder Kapitaleinnahmen, warum sollte der weniger Beitrag zahlen als jemand, der 40k nur durch eigene Arbeit verdient?


    Wenn der Krankenkassenbeitrag weiter nach "Leistungsfähigkeit" gehen soll und nicht auf eine Kopfpauschale umgestellt wird, dann ist nicht zu verstehen, warum nur Erwerbseinkünfte zählen sollten. Warum?!


    Das nützt dem der davon betroffen ist rein garnichts. Ich habe einen Bekannten, der ist Rentner, hat eine bescheidene monatlich Rente von 700 Euro und monatliche Mieteinnahmen von 750 Euro , den sein Krankenkassenbeitrag würde sich mehr als verdoppeln. Der hält von dieser sogenannten Bürgerversicherung garnichts und sagt: "Solche Abzocker wähle ich niemals" Ganz gleich wie man dazu steht, wenn man alles im Gesamtkondex sieht was die bei Steuern und Sozialabgaben planen, steht fest das da niemals 90 Prozent der Bürger entlastet werden. Die allermeisten werden da sogar belastet auch wenn man da jetzt keinen Prozentsatz nennen kann.

    Es sind ja nicht nur die Kapitalerträge, viele Pflichtversicherte mit Hausbesitz haben auch noch Mieteinnahmen weil sie als Hausbesitzer vieleicht eine Wohnung vermietet haben oder ein Zimmer an Studenten vermietet haben, auch darauf müssen sie dann Krankenkassenbeiträge zahlen.


    Nichts ist da falsch. Was du hier vorbringst , daß der Beitragssatz dann sinken würde sind reine Vermutungen von dir. Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Die legen ja kein ausgearbeitetes Gesamtkonzept vor, da ist z.B. noch völlig offen ob es dann wieiter Bundeszuschüsse geben wird, wie sie bisher der Gesundheitsfonds vom Staat erhält.Ich habe auch nicht behauptet das es für jeden teuerer wird sondern für viele mit Zusatzeinkünften zum Arbeitseinkommen, dies trifft auf relativ viele gesetzlich Versicherte zu. Selbst wenn man den unwahrscheinlichen Fall unterstellt, daß der Beitragssatz etwas sinkt, kann es bei entsprechenden Zusatzeinkünften je nach deren Höhe immer noch teuerer für den Versicherten werden.

    Ich rede von den Pflichtversicherten, wie das die allermeisten Bürger sind und nicht von den relativ wenigen freiwilligen Versicherten in den gesetzlichen Krankenkassen und erst recht nicht von den Privat versicherten. Be den gesetzlich Versicherten ist es bisher so, daß nur das Arbeitseinkommen für die Beitragsberechnung herangezogen wird. Mit der Bürgerversicherung wie sie u.a. die Grünen wollen, soll das auf alle Einkommensarten für alle Versicherten ausgeweitet werden. Das stellt für viele gesetzlich Versicherte die neben ihrem Arbeitseinkommen oder Rente weitere Einkünfte haben eine zusätzliche Belastung dar. Von freiwillig Versicherten habe ich in meinen Beitrag nicht gesprochen, wie kommst du eigentlich darauf, oder willst du da nur ablenken?