Beiträge von bernbayer

    Helmut Schmidt ist heute leider im Alter von 96 Jahren verstorben. Er war einer der großen Politiker in der Bundesrepublik Deutschland. Er war ein Politker vom Format und großen Sachverstand und über Parteigrenzen hinweg sehr beliebt. Politiker mit dem Format eines Helmut Schmidt findet man heute kaum mehr. Verneigen wir uns in Ehre vor ihm. Möge er sanft in Frieden ruhen.

    Anscheinend zahlt sich Populismus aus. Nach der neuesten Umfrage von Emnid liegt die AFD jetzt bundesweit bei 9 Prozent. Dies sollte für die etablierten Parteien schon ein Warnzeichen sein
    Nicht so viel quatschen und von einer Talk- zur andern Talk-Runde tingeln, sondern anpacken und handeln.

    Von guter Abdeckung bzw. optimalen Netz kann man eben nur sprechen wenn sie flächenmäßig 3G bzw. und/oder 4G Abdeckung bietet. Ob Großstadt oder Hintertupfing darf da keinen Unterschied machen. Genau davon ist O2/Eplus noch meilenwert entfernt. Wenn sie 3G/4G so ausbauen wie ihr GSM-Netz dann wäre es ok.

    Zitat

    Original geschrieben von Tomcat007
    Ich habe zwei Bekannte die den ganzen tag im Aussendienst arbeiten und beide sind von VF zu E+/O2 gewechselt. Keiner von denen hat Probleme mit der Erreichbarkeit unterwegs im Auto und die sind in ganz NRW unterwegs.
    Nebenher sparen die noch viel Geld


    Das mag schon sein, das GSM-Netz ist ja ordentlich auch in der Fläche ausgebaut. Bei 3G und 4G hapert es noch gewaltig in der breiten Fläche, was aber unerlässlich für eine flüssige Internetnutzung ist. In dieser Hinsicht bieten die beiden D-Netze eine wesentlich bessere Versorgung in der Fläche an. Das ziemlich dicht besiedelte NRW kann da kein Maßstab sein. Wie schaut es in der Prärie aus ist das entscheidende Kriterium.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Ich finde, dass die Begriffe "national" und "liberal" lediglich alternativ Sinn machen, so dass die Bezeichnung "nationalliberal" aus meiner Sicht ein Paradoxon ist.


    Die sozialliberale Ausrichtung im Sinne eines Liberalismus mit sozialem Korrektiv (Stichwort: Soziale Marktwirtschaft) macht dagegen Sinn. Aber diese FDP, von der Leutheusser-Schnarrenberger die letzte aktive Vertreterin ist, gibt es nicht mehr und eine Rückbesinnung auf diese Werte halte ich auch unter Lindner nicht für absehbar.


    R.I.P. ... tut mir leid, wenn ich das so sehe. Denn "verschenkte" Wählerstimmen zugunsten einer 3%-Partei verfälschen m.E. das wahre Verhältnis der im Bundestag dann tatsächlich vertretenen Parteien. Zwar nur geringfügig, aber immerhin.


    Naja, den 3 Prozentbereich hat die FDP inzwischen hinter sich gelassen. Sie liegt bei allen Umfrage-Instituten bundesweit zur Zeit bei mindestens 5 Prozent. Verfälscht wird das Wahlergebnis wenn wie bei der letzten Bundestagswahl ca. 15 Prozent der Wählerstimmen unter den Tisch fallen und gleich zwei Parteien knapp an der 5 Prozent-Hürde scheitern. Hier wird dem Wählerwillen nicht ausreichend Rechnung getragen. Wir brauchen ein gerechteres und einfacheres Wahlrecht. Ein qualfiziertes Mehrheitswahlrecht wäre wohl das Beste.

    Das sehe ich ja auch so. Eine Partei ist nicht deshalb überflüssig weil sie nicht auf der eigenen politischen Wellenlänge liegt. Dies kann man sicher nicht zum Maßstab machen. Ich finde ja auch das die SPD zur Zeit ziemlich kontur und profillos ist. Dies kann sich aber auch mal wieder ändern. Es ist aber trotzdem eine demokratische Volkspartei die in ihrer Geschichte sicher auch Verdienste aufweisen kann. Ich halte sie deshalb nicht für völlig überflüssig in unserern Parteienspektrum. Sie ist jetzt nicht gerade meine Lieblingspartei, dies ist aber hinsichtlich ihrer Daseinsberechtigung nicht von Bedeutung. Auch die FDP hat ihre Daseinsberechtigung. Sie muss nur aus den Fehlern in der Vergangenheit lernen und sich wieder auf liberale Grundwerte besinnen. Auch der Liberalismus hat seine Verdienste. Auf die Westerwelle-FDP traf das allerdings nicht zu.

    Welche Parteien du alle für überflüssig hälst. Die FDP,SPD und vieleicht auch noch die Unionsparteien. Frank,da bleibt ja außer den Grünen und den Linken fast nichts mehr übrig. Die AFD laß ich lieber mal weg.Wäre ein bischen arg wenig Vielfalt für demokratische Wahlen.

    Naja, erst schafft man dank Gas-Gerd mit den Agenda- Reformen die Voraussetzungen für Niedrig- und Hunger-Löhne. Dann versucht man die Symptome dieses Pfusch-Werkes mit dem Bürokatie- Monster gesetzlicher Mindestlohn zu kurieren. Vor den Agenda- Reformen war gesetzlicher Mindestlohn kein Thema. Nicht einmal die Gewerkschaften wollten vor den Agenda- Reformen einen gesetzlichen Mindestlohn. Armes Deutschland kann man da nur sagen.