Beiträge von bernbayer

    Das die Nutzung eines Modem mit Ubuntu möglich ist, das ist schon klar. Aber auf einen frisch installierten Ubuntu läuft das nicht von Haus aus ohne Anpassungen. Das siehst du schon daran daß in der Netzwerkverbindung die Einrichtung einer Modem-Schmalbandverbindung garnicht vorgesehen ist. Das es doch irgendwie geht überfordert dann so manchen Laien und er rührt Linux nicht mehr an. Aber was solls, ich selber brauche ja keine Modemverbindung, es geht nur grundsätzlich darum wie einfach ist Linux für sogenannte Laien im Verhältnis zu Windows in der Handhabung?


    Ich denke du hast mich etwas mißverstanden. Ich empfehle nicht sich unbedingt eine Surfbox zuzulegen. Ich selbst nutze auch Surfstick am Router und habe bis jetzt auch keine Probleme damit. Ich dachte nur wer halt Bedenken hat wegen der Haltbarkeit des Surfsticks bei Dauerbetrieb am Router, der kann sich ja dann eine relativ teuere Surfbox zulegen.

    Wenn du auf einen Rechner mit analogen Modem Ubuntu installierst dann kommst so damit ohne zusätzliche Anpassungen damit nicht ins Netz, mit Windows dagegen schon.


    @harlekeyn


    Ich gehe auch gut 8 Jahre nicht mehr analog ins Netz. Aber es gibt in Deutschland schon noch weiße Flecken wo weder DSL noch UMTS zur Verfügung steht, die sind auf Internet per Modem angewiesen. Ich denke es betrifft ca. 3 % der Bevölkerung. Wenn die sich Ubuntu auf den Rechner aufspielen und kommen damit nicht auf Anhieb ins Netz, sind die so entäucht das sie Linux nie mehr anrühren. Das es eigentlich auch keinen Sinn macht Linux zu nutzen wenn nur eine Schmalbandinternetverbindung zur Verfügung steht ist eine andere Frage. wie will man damit die üppigen Updates herunterladen. Linux hat sicher auch Vorzüge gegenüber Windows, das sollte man auch anerkennen. Aber es ist etwas für Leute die sich in diesen Bereich gut auskennen. Laien auf diesen Gebiet sind mit Windows besser bedient.


    Ps. Ich habe auch einige Huawei-UMTS-Stick die funktionieren einwandfrei auf Anhieb mit Ubuntu, da hast sicher recht. Ob alle auf dem Markt sich befindlichen Surfsticks mit Ubuntu laufen, weiß ich natürlich nicht.

    Linux hat schon gewisse Probleme die bei Windows nicht so auftreten. Nehmen wir mal den heute eher selten vorkommenden Fall, es will jemand noch mit analogen Modem ins Netz gehen. Das ist schon mal in der Grundaustattung von Linux garnicht vorgesehen. Es läßt sich natürlich einrichten, aber ein sogenannter Laie kommt da dann kaum weiter. Bei Windows funkioniert sowas von Haus aus, sofern natürlich ein Analog-Modem eingebaut oder angeschlossen ist.

    Es wird dann evtl. doch so sein, das die Sticks bei Benutzung mit einem Router durch den sehr langen Dauerbetrieb doch stärker belastet werden als bei der Nutzung direkt am Pc oder Laptop und die Lebensdauer sich mehr oder weniger verkürzt. Das müßten dann aber die Router-Hersteller auch wissen, aber hierzu äußert sich kein Hersteller. Wenn das so wäre, dann müßte es spezielle Surfsticks für den Routereinsatz geben, die der stärkeren Belastung stand halten. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann muß man halt eine Surfbox wie z.B. den "Option-Globesurfer" verwenden,welcher direkt die Simkarte aufnimmt. Hier stellt sich das vermutete Problem dann auf jedem Fall nicht.

    Also ich habe auf meinen Nokia E51 sowohl Fring und Nimbuzz installiert. Mit Fring ist mir das Handy schon mehrmals eingefroren, so daß ich Akku entfernen mußte, bei Nimbuzz ist mir das noch nie passiert. Die Sprachqualität ist mit Nimbuzz auch besser als bei Fring. Allerdings habe ich derartige Absturzprobleme mit Fring auf meinen Nokia 5800 XM nicht. Hängt also auch etwas vom Handymodell ab.

    Ist ganz klar das man über derartige Probleme kaum was im Netz findet, da es halt (noch) relativ wenige Nutzer gibt, die ihren Surfstick mit einem Router nutzen. Aber die Nutzerzahlen werden kontinuierlich steigen und damit auch die Möglichkeiten darüber was im Netz zu finden. Ist halt eine frage der Zeit.