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Original geschrieben von Brittik
Die knapp 35 Euro für das 5GB Paket finde ich nicht so schlecht, weil es ja nach 3 Monaten monatlich kündbar ist. Für Menschen, die eher einen kurzen Zeitraum überbrücken müssen und nicht auf ein gute ausgebautes Netz verzichten wollen (so fern vorhanden natürlich), finde ich die Möglichkeit schon gut.
Ist günstiger als für einen Monat 4mal die Websession für eine Woche für 9,99 Euro zu buchen.
Noch günstiger wäre für die Datennutzung die Datenflat für 7 Tage bei Bild-Mobil die es ab morgen für 6,99 Euro gibt. Es können auch kleinere Pakete wie bei Vodafone- Websessions gebucht werden. Bei Bild-Mobil kommt man monatlich ohne Bindung auf rund 28 Euro, was sehr günstig für das Vodafone-Netz ist.
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Original geschrieben von Rudi78
Und genau hier sehe ich das große Problem. Dass das aktuelle Versicherungssystem Mist ist, besonders mit den blödsinnigen Fonds, ist keine Frage. Ich halte es gegenüber einer deregulierten PKV aber für das kleinere Übel. Wenn man eine reine Kapitalgedeckte Risikoabsicherung hat - und kein Umlageprinzip wie jetzt -, gibt es zwingend ziemliche Härtefälle, die sich IHMO auch mit einen Basistarif beseitigen lassen.
Und da geht es ja nicht um Lebensstandart im Zweifel, und ob ich mir nen DSL Anschluß und Urlaub leisten kann, wo man immer diskutieren kann, wieviel Sozialstaat man braucht.
Was man konkret da als Lösung nehmen kann, weiss ich auch nicht. Aber IHMO müsste da breiter Konsenz und mal mutige Politik her. Ob das Schwarz-Gelb schafft. Ich hab da so meine Zweifel.
Wie man so hört könnte der Kompromiß zwischen Union und FDP darin liegen, das zwar der Gesundheitsfond bleibt, aber die gesetzlichen Krankenkassen wieder selbst ihren Beitragssatz festsetzen, wie das bis Ende 2008 so war. Damit könnte dem Wunsch der FDP nach mehr Wettbewerb im Gesundheitssystem Rechnung getragen werden. Der Versicherte kann sich dann wieder eine Krankenkasse mit günstigen Beitragssatz aussuchen.
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Original geschrieben von kues
Ob das wirklich noch so viele sind? Gerade hier in Bayern ist die CSU da gehörig am Schrumpfen. Für Nürnberg ist z.b. an den wahlstatistischen Erhebungen ablesbar, daß für die CSU die wichtigste Gruppe die über 60jährigen sind. Letztere stellen 34% der Wahlberechtigten, haben die höchste Wahlbeteiligung (74,3 zu 70,7 aller Wahlberechtigten) und haben dazu den höchsten CSU-Wähleranteil (38,6% bei den Männern und satte 45% bei den Frauen, gegen sonst 28,4 und 34,1- insgesamt 31,4). Und während die SPD in Nürnberg grausamste Verluste (15 bis 23%) bei den unter 45jährigen eingefahren hat, waren die Verluste für die CSU bei den 45-60jährigen (vorallem Männern) am größten- überraschenderweise genau die Altersgruppe in der der Anteil der Linken-Wähler am höchsten ist!
Will sagen: Wichtigstes Wählerpublikum sind für CSU (und CDU) die Senioren. Und bei den Arbeitnehmern dürften nach allen mir bekannten Statistiken (einfach mal schauen in welchen Wohngebieten vorwiegend CDU/CSU gewählt wird
) wohl eher die relativ gesicherten Mittelschichtler C-Wähler sein. Da stören ein paar unangenehme Änderungen z.B. an den Arbeitsmarktbedingungen, die vorallem andere betreffen, nicht so sehr. Hauptsache es geht alles halbwegs seinen Gang wie zuvor...
Ich komme ja aus Bayern und kenne ich mich da schon etwas aus. Die Verluste der CSU sind meiner Meinung nach im wesentlichen auf 2 Ursachen zurückzuführen, zum einen haben viele klassische CSU-Wähler mit der Zweitstimme FDP gewählt, weil sie auf Nummer sicher gehen wollten, das schwarz-gelb eine Mehrheit bekommt. Ein weiterer Grund für die Verluste ist den Problemen in der Landwirtschaft zu sehen. In Bayern gibt es sehr viele Milchbauern, die normalerweise überwiegend CSU wählen, die sind ziemlich sauer wegen des nicht mehr kostendeckenden Milchpreises. Da die CSU da ihnen nicht helfen konnte, sind sie überwiegend für die CSU als Wähler ausgefallen. Mandate hat die CSU aber kaum verloren, sie hat alle Direktmandate gewonnen, zieht statt bisher 46 mit 45 Abgeordneten in den Bundestag ein. So dramatisch wie bei der SPD in Bayern die nur noch 1 Prozent vor der FDP liegt sind die Verluste für die CSU auch wieder nicht. Das die Union mehr Wähleranteile bei den älteren Bürgern wie bei den Jüngeren hat ist richtig. Es ist aber oft so das viele Bürger wenn sie jünger sind linker eingestellt sind und und dann mit dem älter werden, auch konservativer werden.
kues
Wo sollen denn die Stimmen der Arbeitnehmer in Bayern sein, wenn sie kaum CSU wählen würden, bei der SPD mit diesen mageren Ergebiss können sie kaum alle sein, bei der FDP auch eher weniger und bei den Grünen werden sie wohl auch eher weniger sein und die Linke hat in Bayern auch eher unterdurchnittlich mit etwas über 6 Prozent abgeschnitten?
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Original geschrieben von bernbayer
Merkel will ja wahrscheinlich noch ziemlich lange regieren und die Union hat ja auch viele Wähler aus dem Arbeitnehmerlager, die wird sie wohl auch nicht verprellen wollen. Da wäre dann noch die CSU mit Horst Seehofer der auch immer seine soziale Einstellung hervorhebt, der auch mal Vorsitzender des Sozialverbandes VDK in Bayern war. Die werden von der Tarifautonomie die Finger auf jeden Fall lassen. Frau Merkel wird alles unternehmen, um die Gewerkschaften möglichst wenig zu verärgern. Gwerkschaften auf der Straße,das kann sie vor wichtigen Wahlen nicht gebrauchen. Frau Merkel denkt natürlich auch sehr strategisch und wird deshalb versuchen möglichst wenig Angriffsflächen zu bieten., was nicht allen in der Union gefällt. Das wird natürlich nicht zu hundert Prozent gelingen, angesichts der angespannten Haushaltslage des Bundes. Soweit es geht, wird sie das meiner Ansicht nach zu vermeiden suchen.
Ps. Programme von Parteien, kann man überspitzt formuliert alle in die Tonne treten, die werden nie 1 zu 1 in die Realität umgesetzt.
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Original geschrieben von kues
Stimmt- was schert mich mein Geschwätz von gestern. 
Dabei schaut die CDU so gerne in die Vergangenheit vorallem bei den Linken, aber auch der SPD 
Aber recht hast du schon, kommt alles nicht so schlimm- zumindest nicht bis zur NRW-Landtagswahl :p
Meine 'Lieblings'spekulation: Beschneidung der Tarifautonomie, dadurch daß Abweichungen vom Tarifvertrag betrieblich (Betriebsrat+Arbeitgeber) vereinbart werden dürfen.
Merkel will ja wahrscheinlich noch ziemlich lange regieren und die Union hat ja auch viele Wähler aus dem Arbeitnehmerlager, die wird sie wohl auch nicht verprellen wollen. Da wäre dann noch die CSU mit Horst Seehofer der auch immer seine soziale Einstellung hervorhebt, der auch mal Vorsitzender des Sozialverbandes VDK in Bayern war. Die werden von der Tarifautonomie die Finger auf jeden Fall lassen. Frau Merkel wird alles unternehmen, um die Gewerkschaften möglichst wenig zu verärgern. Gwerkschaften auf der Straße,das kann sie vor wichtigen Wahlen nicht gebrauchen. Frau Merkel denkt natürlich auch sehr strategisch und wird deshalb versuchen möglichst wenig Angriffsflächen zu bieten., was nicht allen in der Union gefällt. Das wird natürlich nicht zu hundert Prozent gelingen, angesichts der angespannten Haushaltslage des Bundes. Soweit es geht, wird sie das meiner Ansicht nach zu vermeiden suchen.
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Original geschrieben von kues
Bei der CDU heißt es ja auch nicht Abbau des Kündigungsschutzes, sondern Flexibilisierung des Kündigungsschutzes.
vergl. Grundsatzprogramm
Und die Zahnersatzleistungen hat schließlich die Regierung Kohl schon mal komplett gestrichen und 2003 hat Merkel aus der Opposition die Bundesregierung dazu gebracht (ich sage nur Bundesrat), einen eigenen Beitrag dafür einzuführen (man erinnere sich: zuerst sollten es 8-10€/Monat sein, wahlweise privat oder gesetzlich, dann kam 'jemand' darauf, daß die Verwaltungskosten ein wenig hoch sein könnten, und es kam 2005 schlußendlich zu dem nur von den Arbeitnehmern/Versicherten zu zahlenden Extraprozentbeiträgen...).
Wir werden ja sehen, was bei den Koalitionsverhandlungen herauskommt. Angela Merkel ist nicht Helmut Kohl und ein Blick in die Vergangenheit bringt da rein garnichts. Die CDU ist halt inzwischen auch etwas "linker" geworden, manche sprechen ja von der Sozialdemokratisierung der Union. Ob man das jetzt richtig und gut oder falsch findet, ist eine andere Frage und kommt halt auf den jeweiligen Standpunkt an.
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Original geschrieben von Zeus
Hmm, Extra-Versicherugen für Zähne, Unfallbehandlung, Diabetes usw. usf. sind der Traum der Versicherungswirtschaft und damit auch der FDP. Die sagen dann die Bürger müssen mehr Freiheit bekommen und Eigenverantwortung übernehmen also sich für jedes einzelne Gesundheitsrisiko getrennt versichern oder es eben auch lassen wenn sie es sich nicht leisten können.
Ich glaube das nicht, die Union will da in den Koalitionsverhandlungen gegenüber der FDP bei betsimmten Punkten wie Gesundheitsfonds und Kündigungsschutz hart bleiben und hat diese Punkte für nicht verhandelbar erklärt. Merkel hat ja auch DGB-Chef Sommer versichert, das mit ihr eine Lockerung des Kündigungsschutzes nicht zu machen sei und das es keinen sozialen Kahlschlag geben werde. Zugeständnisse wird dann die Union halt in anderen Bereichen wie Steueren, Rechtspolitik, Subventionsabbau, Privatisierung der Bahn u.a. gegenüber der FDP machenn müssen. Einen massiven sozialen Kahlschlag wie manche ihn hier befürchten wird es nicht geben, da der mit der Union nicht zu machen sein wird.
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Von der Kopf- bzw. Gesundheitsprämie hat sich die Union verabschiedet, die setzt jetzt ganz auf den Gesundheitsfonds. Insgeamt gesehen ist der Gesundheitsbereich ein schwieriges politisches Feld, wo keine Partei ein wirklich überzeugendes Konzept anbietet. Ich muß ehrlich gestehen, ich wüßte auch nicht genau wie das ideale Konzept aussehen sollte.
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Original geschrieben von Pitter
Bis vor der letzten Reform gab es ja begrenzt einen Wettbewerb zwischen den gesetzlichen Kassen. Das größte Problem der gesetzlichen Kassen sind die dort auf jeden Fall verbleibenden "schlechten Risiken" während sich gleichzeitig die "guten Risiken" in die private Krankenversicherung davonmachen können. Und daran wird sich auch nichts ändern! Diejenigen, die das System ändern könnten bzw. entsprechenden Einfluss haben, sind gleichzeitig die Profiteure und haben keinerlei Interesse an einer Änderung.
Der Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen wurde durch den Gesundheitsfonds eingeschränkt aber nicht vollkommen beseitigt. Unterschiede kann es noch bei freiwilligen Zusatzleistungen geben und ob ein Zusatzbeitrag erhoben wird und in welcher Höhe dieser sich bei den einzelnen gesetzlichen Krankenkassen unterscheidet. Das bei den privaten Krankenkassen nur die guten Risiken versichert sind, stimmt so pauschal auch wieder nicht. Bei der privaten Krankenkasse richtet sich der Beitrag aber nach den Risiken, da gibt es dann Kriterien wie z.B.das Alter des Versicherten, Vorerkrankungen usw. Seit der letzten Gesundheitsreform muß aber jede private Krankenkasse einen Basistarif anbieten, da muß sie jeden aufnehmen der sich privat versichern kann und darf ihn nicht wegen zu hoher Risiken ablehnen. Nur bei den Wahltarifen kann sie sich ihre Versicherten so quasi aussuchen.
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Original geschrieben von Bloghaus
Exakt, darauf wollte ich hinaus. Da wäre doch aber theoretisch, sofern gewollt, vom Gesetzgeber her eine Änderung möglich, oder ?
Da liegt ja genau der Hase im Pfeffer. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist das Geld durch die Budgetierung gedeckelt, die Geldsumme die in einen Topf zur Verfügung steht muß reichen, weil die Politik ein Ansteigen des Beitragsatzes wegen den Lohnnebenkosten vermeiden will. Außerdem sind die Verwaltungskosten bei den gesetzlichen Krankenkassen fast dreimal so hoch wie bei privaten Krankenkassen. Die privaten Krankenkassen setzen ihre Beiträge entsprechend ihren Ausgaben fest und den Risiken des jeweiligen Versicherten fest. Eine Kostenunterdeckung gibt es also da nicht, wie das bei der gesetzlichen Krankenkasse der Fall ist. Das Problem der gesetzlichen Krankenkasse ist im Wesentlichen die Unterfinanzierung und die hohen Verwaltungskosten.