Beiträge von bernbayer

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    Original geschrieben von Bloghaus
    Wenn die Politik das nicht will, wieso wird dann das "duale System" von der Politik aufrechterhalten ? Es gibt schon lange Kräfte, die das gerne ändern wollten.


    Lobbyisten ? Doch gewollt ?


    So würde ich das nicht sehen, das man das duale System abschaffen sollte. Das Problem liegt viel mehr darin begründet, das ein Arzt von einer privaten Krankenkasse mehr Geld bekommt als von den gesetzlichen Krankenkassen, da erhält er nur Pauschalen die oft nicht die Kosten decken, da kann man es einen Arzt nicht verübeln, das er lieber Privatpatienten behandelt. Das Honorarsystem bei den gesetzlichen Kassen muß geändernd werden, wenn man Zwei-Klassen-Medizin beseitigen will. Der Arzt muß entsprechender seiner erbrachten Leistung bezahlt werden und nicht pauschal mit einem Kopfgeld egal welche Leistung er am Patienten erbringt. Das wäre genauso wenn ich einen Arbeitnehmer mit einer Pauschale entlohnen wollte, unabhängig davon ob 20 oder 40 Stunden die Woche arbeitet, da würde auch jeder sagen, das ist doch ein unmöglicher Zustand.

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    Original geschrieben von Zeus
    Da die Krankenkassen für Beamte und Besserverdienende den Ärzten für die gleiche Behandlung sehr viel mehr bezahlen als die gesetzlichen Krankenkassen der Restbevölkerung gibt es doch bereits eine 2-Klassen Medizin. Und das will sie ja auch nicht ändern.


    Die zwei-Klassen-Medizin gibt es natürlich schon immer in der realen Wirklichkeit, nach den bestehenden Gesetzen gibt sie es nicht.Politisch gewollt ist sie nicht, aber trotzdem Realität, unabhängig davon wer da regiert hat.

    Re: Re: Empfangseigenschaften der einzelnen Geräte


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    Original geschrieben von Soncek
    Leider scheinen die Hersteller, je nach Wertigkeit der Geräte, verschiedene Empfangsteile zu verbauen. Somit ist es leider nicht möglich, einzelne Hersteller herauszuheben oder zu verteufeln. Das war früher einfacher ;)
    Es gibt teils erhebliche Unterschiede innerhalb der Hersteller :(
    Also jedes Gerät einzeln nachlesen.
    Connect ist da mittlerweile ziemlich treffsicher, wenn auch viele behaupten, die seien unfähig ...


    Richtig, da kann man nicht generell sagen, Nokia Handys haben eine gute oder schlechte Empfangsleistung, das gleiche gilt für andere Handymarken. Da gibt es eben Handymodelle von Nokia mit guter, mittlerer und auch schlechter Empfangsqualität. Man muß sich jedes einzelne Handymodell in dieser Hinsicht genau anschauen. Das die Connect-Empfangstest nichts taugen würden ist ein ziemliches Märchen. Die testen in einem iso-zertifizierten Testlabor u.a. die Empfangsqualität. Es wird da nicht pi mal Daumen getestet, wie das manche tun, die über gar keine Testeinrichtungen verfügen und vorgeben Handys zu testen. Von solchen Tests halte ich rein garnichts.

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    Original geschrieben von maxwell2000
    Das ist eher das vielgesuchte Ventil, durch das hier einige den offenbar angestauten Frust über die Ergebnisse der Bundestagswahl endlich ablassen können. ;)


    Richtig, das intersessiert außer ein paar Frustierten wirklich niemanden. Oder hat da jemand was in der Tagesschau oder auch anderen Nachrichten was dazu gehört? Unser Land hat wichtigere Probleme als sich mit solchen Banalitäten zu beschäftigen.

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    Original geschrieben von oo7x
    Scheinbar kommen jetzt Gabriel, Nahles und Wowereit an die Führung.
    Ich denke mit dieser Führung lässt sich das jetzige Wahlergebnis bei den nächsten Bundestagswahlen 2013 noch unterbieten. Was ist aus der SPD geworden?!


    Mich wundert das auch, die zerlegen sich immer mehr selbst. Obwohl ich kein SPD-Anhänger bin, muß ich sagen, die SPD war mal eine große demokratische Partei, die sicher auch ihre Verdienste in der Bundesrepuplik Deutschland zu verzeichnen hat. Da waren halt noch respektvolle und durchaus fähige Politiker wie z.B. Helmut Schmidt in der Führung. Die sind in letzter Zeit immer rarer geworden. Wenn jetzt mal Steinbrück, Müntefering und Steinmeier weg sind, da bleibt dann kaum mehr viel. Da kann man nur sagen, "arme SPD" Zwei große Volksparteien sollten in einer funktionierenden Demokratie schon verankert sein.


    Idelogische Dogmen und sozialistische Neidhamel-Politik bringen einen Arbeitnehmer garnichts. Wenn die Wirtschaft gut läuft, dann profitiert auch der Arbeitnehmer davon, indem er sich einen Arbeitsplatz aussucht wo er mehr verdient, sind die wirtschaftlichen Verhältnisse schlecht dann muß ich eben oft einen schlechter bezahlten Arbeitsplatz annehmen, weil sich nichts besseres anbietet. Wen es den Unternehmen gut geht, hat in der REgel der Arbeitnehmer auch was davon, läuft es sehr schlecht, bekommt er die Folgen auf jedem Fall zu spüren, sei es das er weniger Lohn bekommt oder im schlimmsten Fall den Arbeitsplatz verliert, weil Entlassungen anstehen oder die Firma pleite geht. Fazit: DEn Normalbürger kann es gar nicht gut gehen, wenn es der Wirtschaft schlecht geht.

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    Original geschrieben von checkito
    Wenn die Freien Wähler wirklich irgendwann bundesweit ernsthaft mitspielen, dann können Union und FDP am eigenen Leib nachvollziehen, wie schnell man die Mitte woanders hin verlieren kann, wenn man sie weiterhin wissentlich ignoriert.


    Die Freien Wähler kann man nicht so in ein Rechts Links Schema einordnen. Die nehmen so ziemlich bei allen Parteien Wähler weg, die sagen ja von sich sie sind überparteilich, wollen also gar keine Partei sein, ob das stimmt ist eine andere Frage ich laß das mal offen. Bei denen kann man ja sogar kandidieren, wenn man Mitglied einer Partei ist, was ja bei etablierten Parteien nicht möglich, da geht das höchtens für parteilose. Bei der Landtagswahl in Bayern bekam das Antreten der FW nicht nur die CSU sondern auch die SPD zu spüren. DAs dies mehr zu Lasten der CSU ging hängt natürlch damit zusammen, das die SPD in Bayern halt wesentlich schwächer war als die CSU war. Da gab es einfach nicht mehr soviel zu holen, einige Prozente haben sie aber der SPD trotzdem noch abgenommen. Die 9 Prozent der FW kamen nicht alle von der CSU, da die FDP auch erheblich von der CSU Stimmen abziehen konnte.

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    Original geschrieben von Fishboneman

    selbst wenn noch eine weitere partei in den bundestag kommen sollte, bricht nicht gleich unsere regierungsform zusammen ;)


    Das werden schon bei der nächsten Bundestagswahl mehr werden. Die Freien Wähler haben schon angekündigt bei der nächsten BW anzutreten. Die sind ja bereits im Süden der Bundesrepuplik sehr stark und haben in Bayern bei der letzten Landtagswahl auf Anhieb 9 Prozent geschafft. IM Norden und Westen der Bundesrebuplik sind sie noch schwach, aber die arbeiten daran. Da viele Bürger parteiverdrossen sind, halte ich es durchaus für möglich, das so eine Art überparteiliche Wahlvereinigung Anklang finden könnte. Ich denke schon die Zersplitterung der Parteienlandschaft wird weitergehen, was ich für unsere Demokratie nicht ganz so gut finde. Keine Chance gebe ich Frau Pauli, die ja den Freien Wählern schon wieder den Rücken gekehrt hat, und mit ihrer Freien UNion bei der nächsten Wahl bestimmt antreten wird, ihr Nimbus ist allerdings schon ziemlich weg.

    Lassen wir das mal offen,ob Steuersenkungen die Wirtschaft in Schwung bringen, wenn z.B. der Eingangssteuersatz gesenkt wird, dann habe ich als Arbeitnehmer doch was davon, wenn dadurch mein Netto-Gehalt steigt. Es geht also bei Steuersenkung nicht nur um die Wirtschaft, sondern auch um die Arbeitnehmer.


    Für Umweltschutz bin ich selbstverständlich auch. Mir ist auch wichtig, das die Luft möglichst rein ist, Gewässer möglichst sauber sind und die Böden nicht so stark mit Chemie belastet werden usw. Ich habe nur Zweifel ob alles was zu diesen Thema gesagt wird, auch wirklich richtig ist, wie z.B. die bereits erwähnte Klimaerwärmung durch CO2. Beim Waldsterben hat man auch in den siebziger Jahren behauptet, das es in 30 Jahren praktisch keinen Wald mehr geben werde und dies auch nicht mehr aufzuhalten sei. Wie man heute sieht, ist davon nichts so eingetroffen, wie das uns die Wissenschaft vorrausgesagt hat. Alle Vorhersagen die lange in die Zukunft gehen, halte ich für problematisch. Auch die Wissenschaft kann sich irren, die sind auch nicht unfehlbar.

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    Original geschrieben von Bino-Man
    Es gab schon "immer" so viele kleine Randgruppenparteien und ich habe es auch schon mehrmals geschrieben: Es liegt alleine an den Großen, dass diese klein bleiben und nicht über die - wegen der von dir genannten historischen Gründe eingeführten - 5% Hürde klettern.
    Wie gesagt: Die Piratenpartei hätte keinen Achtungserfolg von 2% ohne v.d. Leyen und Schäuble geschafft, die Linkspartei wäre mit einer SPD, die sich auf die alten Tugenden besinnt, nicht so stark, die Grünen hätten keine Chance, wenn Umweltschutz eine größere Rolle spielen würde und so ließe sich die Liste ewig fortsetzen.


    Naja, die Fünf-Prozent-Hürde bietet zwar eine gewissen Schutz vor Weimarer Verhältnissen, ob das in der heutigen Zeit noch ausreichend ist, bezweifle ich. Trotz Fünf-Prozent-Hürde können durchaus zehn Parteien ins Parlament einziehen. In so einem Fall würde die Regierungsfähigkeit eines Landes schon erheblich leiden. Das wir die Grünen aus Umweltschutzgründen brauchen, das glaube ich auf jedem Fall nicht. Nicht alles was heute zum Thema Umweltschutz behauptet wird ist überhaupt beweisen. z.B. ob die Klimaerwärmung wirklich durch Umwelteinflüsse des Menschen wie die Luftverschmutzung und CO2-Ausstoß verursacht wird, ist überhaupt nicht huntertprozentig sicher bewiesen, sondern auch eine Behauptung wie viele andere auch. Fachleute die das bezweifeln werden nur von den Medien größtenteils totgeschwiegen. Lediglich auf RTL gab es vor Jahren mal eine Sendung zu diesen zweifelhaften Thesen.