Original geschrieben von Printus
Ich habe zugegebenermaßen einen Hang zu langen Postings. Deswegen ist der Inhalt aber nicht falsch und man kann ja kurz antworten. Den Beweis, dass ich etwas Falsches schreibe, bleibst du aber schuldig.
Nee nee, wir wollen mal nicht die Reihenfolge vertauschen
Du kamst zuerst mit der Behauptung, Menschen würden in der sozialen Hängematte liegen. Bevor ich also belegen muss, dass es nicht flächendeckend so ist, musst du erst beweisen, dass es so ist.
Woher weißt du denn...
a) dass sie nicht daran denken zu arbeiten und
b) dass sie das freiwillig tun?
Ich verstehe zwar was du meinst und kann dir da auch zum Teil zustimmen. In manchen sozialen Brennpunkten oder Biografien ist der Normalfall nicht mehr "seinen Lebensunterhalt zu erarbeiten", sondern man richtet sich von vorneherein darauf ein, von Hartz IV zu leben. Das ist selbstverständlich nicht OK. Blöderweise haben Leute, die in solchen Verhältnissen leben, aber oft auch gar keine andere Chance mehr. Es gibt inzwischen viele qualifizierte Menschen ohne adäquaten Job. Dann ist für die nur mäßig Begabten natürlich gar kein Platz mehr - womit wir wieder bei dem Punkt "gesellschaftliche Schieflage" wären...
Wenn du Argumente bringen würdest, würde ich dir in Manchem Recht geben. Wenn es aber nur Behauptungen sind und die Fakten anders liegen, kommen wir nicht weiter.