Das pikante an den Stundenlöhnen im Frisörhandwek im Osten von etwas über drei Euro die Stunde ist ja, daß es sich um Tariflöhne handelt, welche die Gewerkschaften als Arbeitnehmervertreter ausgehandelt und unterschrieben haben und dann selbst Mindestlöhne fordern. Sowas ist ziemlich unglaubwürdig. Niemand zwingt sie dazu das zu unterschreiben, wenn es angeblich so falsch sei.
Beiträge von bernbayer
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Original geschrieben von qwqw
Wie schon heute früh in den Nachrichten gehört, jetzt auch das Topthema bei Spiegel:http://www.spiegel.de/politik/…and/0,1518,647827,00.html
Allerdings könnte es sich nur um einen kurzzeitigen Effekt, wegen des deutschen aktiven Bombardements in Afghanistan handeln.
Das halte ich für wahrscheinlich. Die Linke wird bei der Bundestagswahl keine 14 Prozent bekommen, auch wenn das Forsa als einziges Institut das so sieht. Sie werden wahrscheinlich etwas über 10 Prozent kommen, das muß man realistisch leider so sehen. Mit Umfragen kommt man jetzt bei den knappen Abständen zwischen den Lagern auch nicht weiter, um herauszufinden wie die Wahl ausgehen wird. Eindeutige Ausagen über den Ausgang einer Wahl lassen sich aus Umfragen nur herauslesen, wenn die Abstände sehr groß sind, das ist in BEzug auf die bevorstehende Bundestagswahl nicht der Fall.
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Original geschrieben von BigBlue007
Sorry, aber das, worum es hier geht, ist nicht subjektiv, sondern ist schlicht und einfach eine Frage des gesunden Menschenverstands. Wer sich dem verschließt, dem ist wohl nicht mehr zu helfen; so jemand hat seine Sicht der Dinge dann eben bereits komplett der Wirtschafszunft untergeordnet.Du weißt sehr genau, dass diese Verhältnisse zu einem guten Teil struktureller Natur sind. Bayern würde es mit einer SPD-Regierung nicht wesentlich anders gehen, und Berlin mit einer CDU-Regierung auch nicht. Und letzteren Fall gabs ja auch schon - falls Du wieder nach Beweisen fragst. Darum gehts ja aber auch gar nicht. Es geht einfach um prinzipielle Fragen. Und es gibt auch in Bayern Menschen, die für Dumpinglöhne arbeiten müssen. Sicherlich weniger als woanders, aber es gibt sie. Und das hat auch nicht das geringste damit zu tun, wer in den Ländern jeweils regiert, sondern damit, dass in diesem Land grundsätzlich was falsch läuft.
Irgendwie fehlt Dir ein wenig der Blick fürs Große Ganze...
Nicht ich fordere ständig Beweise, das ist jemand anders hier im Forum. Interssiert mich aber sowieso nicht mehr, was derjenige so schreibt. Was du zu Bayern schreibst ist absolut falsch. DAs Bayern heute eine gute wirtschaftliche Strukur hat ist im wesentlichen ein Verdienst der CSU. Bayern war nach dem Krieg haupsächlich ein Agrarland mit wenig Industrie und schwächerer Wirtschaftskraft. Franz-Josef Strauß hat es mit seiner CSU glänzend verstanden moderne Industrie in Bayern anzusiedeln und dadurch Bayern nach vorne zu bringen. DIE SPD war immer grundsätzlich gegen fast alles, was die CSU gemacht hat. DEshalb wählt sie ja "fast keiner" in Bayern.
Da muß man schon an den Weihnachtsmann glauben, wenn man vorgibt mit einer SPD-Regierung stünde Bayern heute auch so gut da. -
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Original geschrieben von Dwarslöper
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich,
Gings Berlin unter der schwarzen Regierung denn entscheidend besser?Berlin wurde mal für eine relativ kurze Zeit schwarz regiert, aber die allermeiste Zeit seit Bestehen der Bundesrepuplik wurde es rot oder wie jetzt rot-rot regiert. Dort wo Jahrzehnte ununterbrochen Schwarz oder Schwarz/gelb regiert hat, ist die wirtschaftliche Situation eben besser als dort wo ständig linke Regierungen im Amt waren. Wo das öfter gewechselt hat, ist das eine Gemengelage, die sich auf die wirtschaftliche Lage eines Bundeslandes auch nicht so positiv auswirken.
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Original geschrieben von <registered>
Ich möchte noch hinzufügen, dass diese Niedrigstlöhne auch die Position der "normalen" Arbeitnehmer schwächen. Beim kompletten Lohngefüge entsteht dadurch ein Sog nach unten.Zudem wird die Entlohnung derartiger Arbeitsverhältnisse regelmäßig vor Gericht als sittenwidrig eingestuft.
Das ist deine Sichtweise. Ich und viele andere sehen das ganz anders. EIn Geringverdiener-Arbeitsplatz der durch staatliche Leistung aufgestockt wird ist besser wie kein Arbeitsplatz. Der Arbeitnehmer stellt sich auch finanziell etwas besser als wenn er nur Hartz IV beziehen würde, da der Lohn nicht zu 100 Prozent auf die Sozialleistung angerechnet wird. Außerdem verbessern sich für den BEtreffenden zumindest die Chanchen wieder in einen besser bezahlten Job hineinzukommen, wo er dann keine staatliche Hilfe in Anspruch nehmen muß. Ein Arbeitsplatz ist immer besser als kein Arbeitsplatz und jahrelanger Bezug von Hartz IV-Leistungen.
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Original geschrieben von Printus
Bernbayer, ich lese von dir keine "Fakten, Fakten, Fakten" mit belegbaren Quellen, sondern immer nur die gleichen stereotypen Aussagen. Du versuchst dann immer wieder den Spieß dahingehend umzudrehen, dass ich meine Frage beweisen soll, bevor du eine Antwort geben willst. Das ist doch kein fruchtbares Diskussionsverhalten. :confused:
Es ist halt so, daß du von andern ständig Beweise forderst, selbst aber für deine aufgestellten Behauptungen keinerlei Beweise hast und diese auch nicht wirst liefern können. Denn in der Politik ist was richtig oder falsch ist in den meisten Fällen subjektive Ansichtssache. Auch mit Gutachten und Studien läßt sich da kaum was beweisen, da es meist zu jeder Studie oder Expertenmeinung auch entgegengesetzte Studien und Gutachten gibt. Außerdem sind die Erwartungen der Bürger was gute Politik ist je nach Standpunkt sehr unterschiedlich. Ein Handwerksmeister hat andere Vorstellungen von guter Politik als z:b. ein Renter. Deine Forderung nach Beweisen halte ich für total abwegig. Ich lebe bekanntlich in Bayern, da gibt es bekanntlich neben BA/WÜ die niedrigsten Arbeitslosenzahlen, eine hohe Wirtschaftskraft und den meisten Wohlstand für den Normalbürger. Wenn ich mir dagegen das rot-rot regierte Berlin anschaue, die sind fast in allen Bereichen Schlußlicht. Daran erkennt man wie Anspruch und Wirklichkeit bei den Linken auseinander klaffen. Schöne Theorien nützen mir nichts, was hinten rauskommt ist entscheidend. -
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Original geschrieben von Printus
Behauptest du das nur oder kannst du für diese Aussage auch fundierte Quellen nennen?Bisher ist nur bewiesen, dass der Mindestlohn in fast allen EU-Ländern problemlos funktioniert.
Wer sagt denn das , das es dort funktioniert? Fest steht lediglich das es dort so was gibt, das es was bringt, dafür gibt es keine Beweise. Man nimmt da halt in Kauf das bestimmte Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich wegfallen. Kann man zwar machen ist aber kontrapruduktiv. Linke Thesen funktionieren immer gut in der Theorie, in der Praxis erweisen sie sich meistens als Luftblasen.
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Original geschrieben von Mozart40
Das ist der Punkt. CDU und FDP wollen nach wie vor keine Mindestlöhne und die restlichen politischen (Fehl)Entscheidungen der letzten Jahre führen dann zu sowas. Aber ohne Kaufkraft kann man die Wirtschaftskrise nur schwer überwinden. Ach ja Deutschland war ja Exportweltmeister, die dt. Firmen müssen ja hier nichts verkaufen...bye Kai
Das ist auch gut so, daß sie keine gesetzlichen >Mindestlöhne wollen. Durch solche falschen Entscheidungen werden nur Arbeitsplätze vernichtet. Mehr Wohlstand gibt es durch Mindestlöhne nicht, allenfalls noch mehr Arbeitslose und noch weniger Wohlstand.
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Original geschrieben von yoolio
Stereotypen im Sinne von vereinfachten Mustern zur Beschreibung einer (Wähler-)Gruppe? Ja. Sehe ich aber auch nichts verwerfliches daran, es ist ja nicht so, dass ich mir da etwas ausdenken würde...
- Die Union hat ihre Wähler hauptsächlich bei den Älteren: http://www.bpb.de/fsd/werwaehltwas/bpp0s2
(Ü60 CDU/CSU: 44% ggü. Grünen mit 15%)- Die Grünen sind eine Akademikerpartei: http://www.bpb.de/fsd/werwaehltwas/bpp0s4
(Abitur/Fachhochschulreife: 72% ggü. 36% bei der Union)... und so weiter... Die meisten Arbeiter bei den Linken (Abgesehen vllt von NPD oder so), die meisten leitenden Angestellten bei der FDP... Religion ist leider nicht dabei, aber ich vermute fast, auch da wäre ein guter Zusammenhang feststellbar.
Wie meine Oma so gerne sagt: "Eine gute Frau, die Merkel, obwohl sie ja evangelisch ist.... aber eine gute Frau."
Lass mich raten: Du kommst nicht aus Bayern, BaWü und/oder aus einer größeren Stadt!
Um es mal etwas platt zu machen: Wenn Schröder seine 50. Frau hat, steht das unter "Klatsch", wenn Seehofer eine Geliebte hat unter "Politik".... :p
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Solche Prozentzahlen muß man auch relativ sehen,wenn man absolute Zahlen vergleicht, schaut es wieder anderes aus. In absoluten Stimmen wählen z.B. mehr Bürger mit Abitur/Fachschulreife die Union als die Grünen.
Du rätelst wo ich herkomme. Doch ich komme aus Bayern und nicht aus einer Großstadt, sondern aus einen 5000 Einwohner großen Ort. Doch keine Sorge in Bayern und auch in BA/WÜ lebt es sich ganz gut und besser wie in den meisten anderen Bundesländern, ob wohl da ja schon immer so "unsoziale" schwarze bzw. und "liberale" regieren.

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Bei Vodafone Websessions steht das mit der 1 GB-Begrenzung zur Zeit nur auf dem Papier. Entscheidend ist nur das gebuchte Zeitfenster, 1 GB kann man problemlos überschreiten. OB das so bleibt, ist eine ganz andere Frage.