Beiträge von bernbayer

    Zitat

    Original geschrieben von laudanum
    Selbiges gilt doch wohl gleichermaßen für die Dienstwagenaffaire der Frau Schmidt!


    Dort vermag man allenfalls die moralische Keule schwingen, was in Anbetracht der Personalien Althaus und Koch in den feindlichen Reihen doch schon ein wenig grotesk erscheint! ;)


    Bezüglich des Verweises auf den Blockeintrag soll vermutlich lediglich zum Ausdruck gebracht werden, dass die extrem populistische CDU-Hauspostille aka BILD ganz dezent über den Sachverhalt schweigt, da eine Krähe der anderen kein Auge aushackt!


    Wir leben in einer Demokratie und da herrscht Pressefreiheit. Jede Zeitung kann selbst darüber entscheiden, ob sie über was und wie sie über was schreibt. Sie darf auch eine politische Richtung vertreten. Genauso wie das "Neue Deutschland" linke Meinungen vertritt, kann die Bild-Zeitung eine andere Meining vertreten. Niemand wird gezwungen eine Zeitung zu lesen, dessen Richtung ihm nicht gefällt. Was hat das mit dem Kanzleramt und Frau Merkel zu tun? nämlich nichts. Oder soll das Kanzleramt jetzt bestimmen, was eine Zeitung schreibt? Auch liegt hier kein Skandal vor. Dem Kanzleramt stehen für solche Einladungen 340.000 Euro Budget zur Verfügung. Merkel schöpft es nur zu 80 Prozent aus,während ihr Vorgänger Schröder das immer voll ausgeschöpft hat. Das Presseverteter zu solchen Empfängen auch eingeladen werden ist völlig normal, es waren bei diesen Empfang auch "Focus" und "FAZ" vertreten nicht nur der Springer-Verlag.

    Zitat

    Original geschrieben von laudanum
    Selbiges gilt doch wohl gleichermaßen für die Dienstwagenaffaire der Frau Schmidt!


    Nein, nicht miteinander vergleichbar, wäre ein Vergleich Äpfel mit Birnen.

    Zitat

    Original geschrieben von Lichterglanz
    Du hast den Blogeintrag gelesen?


    Klar habe ich ihn gelesen. Ändert aber garnichts an meiner Einschätzung des Sachverhaltes. Im übrigen ist das so unwichtig, das keine Zeitung darüber etwas schreiben muß. Eben ein ganz normaler Vorgang. Solche Einladungen finden regelmäßig im Kanzleramt schon immer statt,nicht nur seit Merkel Kanzlerin ist. Niemand hat sich dafür interessiert.

    Ich glaube für einige hier wär die neue Partei von Gabriele Pauli die "Freie Union" die richtige Partei zum Wählen bei der Bundestagswahl gewesen. Ist aber nicht zur BW 2009 zugelassen worden, hat sie aber selber vermasselt.

    Zitat

    Original geschrieben von _-=voodoo=-_
    Und wieder einmal eine völlig uninformierte und subjektive Einschätzung mit vielen Halbwahrheiten ohne auch nur im Ansatz das FDP Programm zu kennen bzw. die Auslöser der Finanzkrise richtig zu deuten.
    Wie "der Staat" wirtschaftet sieht man ja eindrucksvoll bei Opel/Magna, IKB, quasi allen Landesbanken.
    Leute wie Kirchhof wurden doch 2005 abgewürgt, trotz wirklichem Hintergrundwissen in ihrem Fachgebiet. Die Leute wollen leider lieber Demagogen und Dummschätzer statt Politiker mit Sachverstand(ist das jetzt schon am Rand des Paradoxons?).


    Ich habe das FDP-Programm gelesen. Ich halte deren Programm im großen und ganzen für schlüssig und für durch gerechnet. Weniger gut gefallen mir die Vorstellungen der FDP in der Gesundheitspolitik. Auf jedenfall sind in letzter Zeit ziemlich glaubwürdig geworden. Das war nicht immer so, war mal früher klassische Umfaller-Partei. Das trifft heute weitgehend auf die SPD zu. Man braucht nur an Frau Ypsilanti oder an die Mehrwertsteuer denken.


    Den Linken traue ich nicht über den Weg. Das ist für mich die Nachfolgeorganisation der SED. Die SED hat ja durch 40 Jahre Macht in der DDR bewiesen, für was sie wirklich stehen.Wenn die die absolute Mehrheit in Deutschland bekommen würden, ich glaube da würde ich auswandern.

    Zumindest in Thüringen und Sachsen schaut es am kommenden Sonntag bei den landtagswahlen nicht so schlecht für die linken Parteien aus, wie das im Bund der Fall ist. Da wird die SPD sagen bzw. sich einreden, das ist jetzt die Trendwende für die Bundestagswahl, jetzt beginnt die Aufholjagd, was natürlich wahrscheinlich ein gefährlicher Irrtum sein wird. Das dachte sich die Union auch mal zwei Wochen vor einer Bundestagswahl, als sie in Bayern haushoch gewann, dann aber die Bundestagswahl damal mit Stoiber trotzdem knapp verlor. Jede Wahl hat halt ihre eigenen Gesetze.

    Wenn man bei einer Partei davon überzeugt ist, das sie das richtige Programm hat, dann soll man sie trotz solcher Vorkommnisse trotzdem wählen. Die Schlußfolgerung ist eine andere, Ulla Schmidt sollte schellst möglich ihrenn Hut nehmen und die Sache ist erledigt. Wahlentscheidend sollten solche Dinge aber nicht sein. Das es der SPD trotzdem schaden wird, das ist schon klar.