Simquadrat ist da schon optimal auch wenn die Festnetznummer nicht mehr kostenlos für Neukunden ist und mit 5 Euro im Monat zu Buche schlägt. Ein weiterer Vorteil der SQ- Festnetznummer ist neben der bundes- und EU- weiten Erreichbarkeit das die FN-Nummer auch beim Angerufenen angezeigt wird. Das bietet kein anderer Anbieter, wenn man mal von Internettelefonie absieht, da wird grundsätzlich nur die Mobilfunknummer angezeigt. Mit SQ ist man beim Telefonanruf immer zuhause.
Beiträge von bernbayer
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Original geschrieben von Timba69
Wie immer wird gerne vergessen, das Bayern und Co. jahrzehntelang durchgängig(!) "Nehmerländer" waren. So ist das halt mit der selektiven Wahrnehmung.Da mußt du mal gegenüberstellen was Bayern bekommen hat und was es inzwischen gezahlt hat und den Saldo ziehen. Es ist nämlich so daß Bayern in einem Jahr bereits mehr bezahlt wie es insgesamt bekommen hat. Niemand will ja den Länderfinanzausgleich grundsätzlich völlig in Frage stellen. Dieser muß halt auf eine Art Hilfe begrenzt sein um z.B. einen Strukturwandel finanziell zu unterstützen damit man wieder ein wirtschaftlich erfolgreiches Bundesland wird und auf eigenen Beinen steht, aber nicht um sich bequem mit den Geldern des Finanzausgleich auszuruhen. Es kann nicht sein das man ständig nur die Hand aufhält und nichts selber dazu beiträgt wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. Bundesländer die aufgrund ihrer Größe wirtschaftlich und finanziell nicht aus eigener Kraft über die runden kommen, müssen halt auch dazu bereit sein sich mit anderen Bundesländern zusammenzuschließen. So wie es zur Zeit läuft kann es nicht bleiben mit dem Länderfinanzausgleich. Der badenwürttenbergische Ministerpräsident Kretschmann, (Bündnis90/Die Grünen) hat völlig Recht wenn er von einen "Bescheuerten System" spricht.
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Die Zahlen sind kein Humbug die stimmen schon:
http://www.spiegel.de/sptv/a-256015.htmlIch habe übrigens auch nicht dargegelegt daß man alle Kohle-Kumpel auf einen Schlag hätte nach Hause schicken sollen, sondern daß dies noch billiger gewesen wäre als diese Subventions-Schwachsinn. Erstes Ziel hätte sein müssen diese, (vorwiegend die jüngeren) in andere Berufe umzuschulen und nur dort wo das keinen Sinn mehr macht z.B aufgrund des Alters sie in Pension zu schicken. Damit das klappt muß man halt auch was dafür tun und eine moderne Wirtschafts- und Industrie-Ansiedlungspolitik machen.
Über die wirtschaftliche Entwicklung in Bayern in den letzten 60 Jahren bist du ziemlich schlecht informiert. Auch in Bayern sind ganze Wirtschaftszweige weggebrochen, wie die Textil- und Porzellan-Industrie in Franken. Die Oberpfalz mußte den Niedergang der Maxhütte verkraften um nur einige Beispiele zu nennen. In Bayern wurde das durch eine zukunftsweisende Wirtschafts- und Industrie-Politik gemeistert. Man kann von Franz-Josef-Strauß halten was man will, in dieser Hinsicht hat er sich große Verdienste erworben. Er war es im wesentlichen der High-Tech-Industrie nach Bayern lockte statt das Steuergeld für nicht zukunftsfähige Alt-Industrien zu verplempern. Bundesländer wie NRW haben ihre jetzige finanzielle Situation mit einer verfehlten und rückwärtsgewandten Industrie-Politik selbst verschuldet. -
Laut Spiegel 80000 im Jahr Subventionen pro Arbeitsplatz im Kohlebergbau.
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Ich erinnere mich da an einen Fernsehbericht vor vielen Jahren. Detalierte Einzelheiten kann ich dir da nicht mehr liefern, ist schon sehr lange her.
Ps. Laut Spiegel wurde mit 80000 Euro pro Jahr ein Arbeitsplatz im Kohle-Bergbau finanziert.
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Weil du gerade die Kohlesubventionen ansprichst, da wurde sprichwörtlich das Geld zum Fenster hinausgeworfen. Da wurde ein Arbeitsplatz in der Kohleindustrie so hoch subventioniert das es wesentlich billiger gewesen wäre die betroffenen Kumpel auf Staatskosten in Pension zu schicken. Das war eine total verfehlte Subventionspolitik in NRW.
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Da ist schon was dran. Es sind im wesentlichen die Bundesländer Bayern, BaWÜ und Hessen die sich in den letzten Jahrzehnten angestrengt und in die Zukunft durch moderne zukunftsweisende Wirtschafts- und Haushaltspolitik investiert haben und heute auch entsprechend gut dastehen. Die anderen haben mehr oder weniger geschlafen und sich auf Lorrbeeren ausgeruht. Statt moderne Zukunftsindustrien hat man z.B. Industriezweige der Vergangenheit wie z.B. Kohle und Stahl bis zum geht nicht mehr subventioniert und damit das Geld zum Fenster hinausgeworfen statt es sinnvoll in Zukunfts-Industirien zu investieren. Dann verteilt man noch soziale Wohltaten wie z.B. kostenlose Kindergartenplätze obwohl man kein Geld hat und hält dann die Hand bei den Zahler-Ländern auf. So kann es auf Dauer nicht weiter gehen.
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Original geschrieben von Robert Beloe
Vielleicht hast Du damit recht. Aber ob es Griechenland signifikant hilft, ist eigentlich nicht relevant, wenn ihnen dieses Geld zusteht. Abgesehen davon sind elf Milliarden eine so geringe Summe nun wieder auch nicht, und vielleicht würde die Begleichung dieses Problems auch das Verhältnis zu Deutschland wieder bessern.Die strukturellen Probleme des Landes sind damit allerdings nicht gelöst.
Naja, 70 Jahre nach Kriegsende kann man mit solchen Forderungen nicht mehr kommen, zumal man mindestens seit 20 Jahren diese Forderungen auch nicht mehr geltend gemacht hat. Es ist mehr als zweifelhaft ob ihnen da überhaupt was zusteht.
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Kein Wunder das in Deutschland die Stimmung inzwischen gekippt ist, wenn die neue griechische Regierung statt ihre Hausaufgaben zu machen im wesentlichen nur mit unverschämten Aussagen und Forderungen gegenüber ihren Geldgebern auftritt.
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Original geschrieben von malinfo
Auch kredit(tilgungs)forderungen zwischen staaten dürften irgendwann verjährt sein, oder ?Und wenn nicht verjährt, dann verwirkt, oder ?
Sie werden auch da nichts mehr bekommen. Sie haben über Jahrzehnte diese Zwangskredite nicht mehr eingefordert und damit eigentlich den Anspruch verlorern. (verwirkt) Freiwillig zahlt da der deutsche Staat eh nicht, also müßten sie den Klageweg durch die Instanzen wählem, das kann dann Jahre dauern bis entgültige Urteile fallen.