Beiträge von Zeus

    Zitat

    Original geschrieben von Brazzo
    Der Wahlomat wurde übrigens letzte Woche in der Harald Schmidt Show von Harry und Manuel ausführlich getestet! Naja, so ganz ernst nahm Schmidt die Sache nicht, Grünenwähler ist der nun wirklich nicht.


    Brazzo


    Manuel wählt mit Sicherheit grün. Harald bemüht sich keine eindeutige Präferenz erkennen zu lassen. Er neigt aber IMHO wie auch die große Mehrheit seines Teams eher zu (Schröder/Fischer) SPD.


    Wenn der Wahlomat nicht das "gewünschte" Ergebnis auswirft sollte man sich die Auswertung im Detail ansehen um zu erkennen woran es liegt.

    Also ich bin zwar kein Volkswageninsider aber in Zuffenhausen gibt es IMHO keine Volkswagenendmontage.


    Auch in der Region Asien/Pazifik wurde zumindest bis einschließlich 2001 kein Golf IV sondern nur ein paar Boras und viele Jettas hergestellt.


    Einige andere der genannten Produktionsstandorte erscheinen mir auch zweifelhaft.


    Gruß
    Zeus

    Etwas OT.

    Zitat

    Original geschrieben von Tobsen
    SATC rockt!
    Aber wirklich hochklassiges US-TV-Entertainment (The Sopranos, SATC, ER ...) wird in D wahrscheinlich immer nur ein Nischendasein führen...
    Herzlichst, Tobsen


    Der für den Sendeplatz der Sopranos zuständige Mann beim ZDF sollte wirklich ins Heer der Arbeitslosen entlassen werden. War sicherlich teuer im Einkauf und wird dann sinnlos versendet.

    Zitat

    Original geschrieben von DrSchwob


    Die jetzigen Schlagzeilen sind von Diskussionen um Finanzen, Zuschüsse, Hilfen, Spenden und Steuern geprägt. Ist ein Staat wirklich nur ein Verwalter von Geldern? Muss ich diese Thematik wirklich als wichtigste aller Themen ansehen? Wenn ich das tun würde, wäre meine Wahl ja eine rein egoistische: "Ich will viel Geld in meinem Portemonnaie, also ist die Partei, die mir am meisten lässt/verspricht, die richtige." Prima! Individual-Wirtschaft vor Volkswirtschaft: das brauchen wir unbedingt. ;) :(


    Es gibt auch so etwas wie einen finanziell ausgeglichenen Weg, der die Tüchtigen belohnt, die Faulen auch mal im Regen stehen lässt, also die Arbeitsunfähigen auffängt, die Arbeitsunwilligen aber unter Druck setzt, und zwar finanziell und moralisch. Mein vorgestelltes Idealbild ist natürlich hypotetisch, aber das wäre meine Art von Gerechtigkeit. Und da kommt man am ehesten hin, wenn man möglichst viel in Eigenverantwortung jedes einzelnen Bürgers geschehen und ihn seine eigene Lebensplanung inkl. Rente planen lässt, damit Staatsverantwortung nicht zur unbedingten Zahlungspflicht an alle Bedürftigen wird. .................


    Du widersprichst dir in deinem Posting gleich mehrfach selbst.Das spart Arbeit. Zu Gesellschaftspolitischen Fragen wie Umgang mit Sexualität, Religion, Gentechnik, Umgang mit Minderheiten aller Art, Sterbehilfe usw. usf. schreibst du übrigens gar nichts.

    Andre
    Zur Nichtwählerproblematik zitiere ich mich mal selbst und stimme dir voll zu.

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    Original geschrieben von Zeus
    Nun ja, je weniger Menschen wählen um so größer ist das Gewicht meiner Stimme und ich bin schließlich derjenige der am besten weiß was richtig für euch ist.:D


    Mir persönlich bekannte Nichtwähler sind entweder schlicht desinteressiert oder haben naive unrealistische bzw. extremistische wenig rechtstaatliche Erwartungen an die Regierung bzw. die Parteien. Daher ist es eigentlich durchaus positiv wenn sie nicht wählen. :(

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    Original geschrieben von Bash-T


    Zu deinem Posting davor, Thema Unwissenheit:
    Fakt ist, dass Hermann Otto Solms, seines Zeichens Steuerexperte der FDP, ein Steuerkonzept ausgearbeitet hat, das jeder versteht: Jede Steuererklärung besteht nur noch aus einer Seite, es gibt nicht mehr so viele Tricks und Schlupflöcher, es gibt nur noch die drei Steuersätz 15 / 25 / 35%, und das für alle möglichen Steuerarten, also nicht nur die Einkommenssteuer. Der Witz an dem Konzept: Jeder glaubt, dann hätte der Staat kein Geld mehr, aber wenn man es wirklich durchrechnet (und das haben schon zig Leute getan), dann kommt unterm Strich ein Haushalt raus, der Gewinne abwirft. .................


    Der Stufentarif 15/25/35% sieht nur einfach aus ist aber rechnerisch komplizierter als die aktuelle Tariftabelle. In dieser könnte man die Steuersätze ja auch senken.


    Das Problem ist die Berechnung des steuerpflichtigen Einkommens, wenn man dieses kennt ist es auch jetzt kein Problem die zu zahlenden Steuern auszurechnen.
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    FDP-Vorschlag
    Zunächst soll für jeden Bürger - also auch Kinder - ein Grundfreibetrag von 7500 Euro pro Jahr geschaffen werden. Darüber liegende Einkommensteile zwischen 7501 bis 15 000 Euro im Jahr sollen mit 15 Prozent besteuert werden. Auf Einkünfte zwischen 15001 bis 40 000 Euro werden 25 Prozent Steuern und auf sämtliche darüber liegenden Einkommensteile einheitlich 35 Prozent erhoben. Zinsen sollen auch bei großen Geldvermögen nur mit einer Abgeltungsteuer von 25 Prozent belastet werden.


    SPD-Vorschlag
    .......wird lediglich auf die beschlossenen, aber noch ausstehenden Steuersenkungsstufen 2003 und 2005 verwiesen. Bis dahin werde der Grundfreibetrag von derzeit 7235 auf 7664 Euro im Jahr angehoben sowie der Eingangssteuersatz von 19,9 auf 15 Prozent und der Spitzensteuersatz von 48,5 auf 42 Prozent gesenkt.
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    Wie man leicht erkennen kann liegt der wesentliche Unterschied in der Besteuerung hoher Einkommen. Hauptziel der FDP-Steuerpolitik ist es diesen sogenannten Spitzensteuersatz möglichst stark abzusenken.


    Zitat

    Original geschrieben von Bash-T

    Das Volk, sprich die Wähler, verhält sich nicht viel anders. Die Leute sind der Meinung, die FDP wäre eine Partei "für die Reichen", da schaut man erst gar nicht aufs Konzept - wenn man das überhaupt bei seiner "Stammpartei" macht. ..........


    Ihr Image hat die FDP durch ihre Selbstdarstellung mit Absicht so geformt. Man spricht auch von einer sogenannten Klientelpartei im Gegensatz zu einer Volkspartei.


    .......

    Zitat

    Original geschrieben von Bash-T

    Auf der anderen Seite wählen sie SPD, weil ihnen Schröder verspricht, keine neuen Schulden zu machen, um die Flutkatastrophe zu finanzieren. Klingt natürlich super, aber was bringt es uns? Die Unternehmen zahlen dafür mehr Körperschaftssteuer, weshalb die Produkte teurer sind, die jeder konsumiert. Stoiber würde mehr Schulden machen, das klingt natürlich furchtbar, doch was steckt dahinter? Schulden zu machen heißt für die Bundesrepublik Deutschland, festverzinsliche Wertpapiere zu emitieren, sog. Bundesschatzbriefe. Der Staat macht also Schulden bei seinen eigenen Bürgern, allerdings holt er sich das Geld (vorübergehend) nur bei denen die es sich leisten könne, nämlich denen, die von sich aus Bundesschatzbriefe kaufen. Was ist denn jetzt besser, was ist denn sozial? Alle indirekt zu belasten, oder nur die um Geld zu bitten, die welches über haben und denen dafür einen kleinen Bonus von 4,x Prozent im Jahr zu zahlen?


    Konkret geht es um den sogenannten Erblastentilgungsfond (einen der Schattenhaushalte der Kohlregierung) der durch die Bundesbankgewinne getilgt werden soll. "Die Schulden der Treuhandanstalt, die sich aus Krediten, Altkrediten und Ausgleichsforderungen zusammensetzen, gehen in den Erblastentilgungsfond des Bundes über, der am 1. Januar 1995 errichtet wird."


    Im übrigen ist das Schuldenmachen über festverzinsliche Wertpapiere meiner Meinung nach sehr unsozial. Die Zahlungspflicht wird ja nicht aufgehoben sondern nur aufgeschoben und erhöht sich noch um die Zinszahlungen für viele (So wie es aussieht unendlich viele) Jahre. Diese Zinszahlungen werden aus den Steuereinnahmen im wesentlichen Lohn- und Mehrwertsteuer bestritten und so direkt an den wohlhabenden Teil der Bevölkerung überwiesen. Inzwischen geschieht das glaub ich mit etwa 40% der gesamten Steuereinnahmen.


    Wie Eichel sinngemäß neulich im Bundestag sagte "wenn es soviel besser ist Schulden zu machen statt Steuern einzunehmen, weshalb erheben wir dann überhaupt noch Steuern und bestreiten nicht den gesamten Haushalt durch Neuverschuldung."


    Gruß
    Zeus

    Audi A8 2.5TDI "digi tec" Kategorie: Limousine

    EUR 19.500
    Verhandlungsbasis


    Daten:
    91.500 km, 162 kW (220 PS), EZ: 07/97, schwarz-metallic


    Besonderheiten:
    Diesel, Klimaanlage,


    Beschreibung:
    Leder grau, 4x el. Fensterheber, 6- Gang Getriebe, Kliama autom. , Telefon, Navi, Holzeinlagen, Zv mit FFB, Bose- System mit CD, ESP+ ABS, Sonnenrollo el. Der Wagen hat eigentlich Vollausstattung und ist von der Firma "digi tec" mit zusaetzlichen 40PS versehen worden!!



    http://www.mobile.de/cgi-bin/s…ch=pkw&sprache=1&x=68&y=6

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    Original geschrieben von Bash-T

    Interessant beim Wahl-o-mat finde ich den Klick auf "Statistik aller bisherigen Antworten", den man anklicken kann, wenn man sein Ergebnis gezeigt bekommt. Hier ist die FDP die Partei mit den meisten Übereinstimmungen, und das, obwohl sie vor allem bei der jüngeren Generation (also denen, die das Internet und solche Dinge wie den Wahl-o-mat nutzen) verpöhnt ist. Da stellt sich mir die Frage, ob die Leute überhaupt eine Ahnung von dem haben, was sie wählen, denn ich denke, dass der Wahl-o-mat bei 50.000 Teilnehmern durchaus halbwegs repräsentativ ist.


    Der größte Teil der Teilnehmer hat den Test erst gemacht nachdem der Wahlomat in der Harald-Schmidt-Show vorgestellt wurde. Bei den dortigen Publikumsumfragen erreicht die FDP ja auch regelmäßig hohe Ergebnisse und war schon häufiger stärkste Partei.