Beiträge von hollyj

    Bei mir war es ganz ähnlich wie bei Dingens. Früher wohnte ich ca. 5 Minuten Fußweg zur Arbeitsstätte. Ich konnte die Mittagspause in meiner Wohnung verbringen und "mal schnell was holen gehen". Die Wohnsituation war aber alles andere als goldig - kleine Stadt, nix los, blöde Wohnung, Frau weit weg usw.


    Wir haben uns jetzt über Umwege im gemeinsamen Eigenheim getroffen. Dies bedeutet für mich einen Weg von ca. 80 km/d und ein großes MEHR an Lebensqualität. Ich bereue es nicht!


    Neben deiner Arbeitsstätte wirst du wahrscheinlich einen Großteil deines Lebens in deinem "Nest" verbringen. Insofern solltest du dort zufrieden sein. Dann fällt der längere Arbeitsweg auch weniger ins Gewicht!

    @ Boogieman (und ja, ich versuche den Nick meines Gesprächspartners zu verwenden - vielleicht bin ich da ja altmodisch)


    Prima, Du hast Verwandte und Bekannte, deren Lebensumfeld im Osten mit denen im Westen vergleichbar sind. Und deswegen kannst du aus "...erster Hand..." sagen, dass im Osten die Mieten billiger sind. Schön!


    Ich vertraue deiner ersten Hand nicht und habe mich selbst auf die Suche begeben. Und ich gebe dir recht! Die Bruttomieten im Osten sind tatsächlich laut Statistik niedriger. Um durchschnittlich 14 % um genau zu sein. (Quelle: Deutscher Mieterbund, Stand 2002)


    Das verfügbare Einkommen entspricht ebenfalls diesem Gefälle. Dies ist im Osten ca. 18 % niedriger als im Westen. (Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder – VGR d L, Stand 2002)


    Wenn man nun ganz viele Korinthen auf einen Haufen machen wollte könnte man sagen, dass das Leben, unterstellt die Konsumgüter sind gleich teuer, im Osten zwar nicht teurer ist als im Westen. Aber, um es mal platt zu sagen, der Bürger im Osten hat nach der Zahlung der Miete weniger im Geldbeutel als sein Nachbar im Westen.


    Das war aber gar nicht der Punkt. Mir ging es darum das Vorurteil "im Osten ist alles billiger" gerade zu rücken. Ich hoffe es wird verstanden.


    Du bist also kein doofer Wessi, der auf Grund von Vorurteilen auf die Ossis schimpft. Du tust es auf Basis erstklassiger Quellen - ist registriert.

    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    ...unter völliger Missachtung des tatsächlichen Preisgefüges in Ost- und Westdeutschland.


    Würden die eifrigen Verfechter der "Im Osten lebt es sich fast umsonst - Theorie bitte endlich zur Kenntnis nehmen, dass sie einem Informationsdefizit erliegen. Es ist aus meiner Sicht schlicht und ergreifend falsch, dass im Bereich der Konsumgüter ein Preisgefälle in irgendeine Richtung existiert.


    Es ist falsch, dass die Preise für Strom, Gas und Wasser im Osten niedriger sind. Insbesondere bei letzterem zahlt ein Einwohner der neuen Bundesländer wesentlich mehr.


    Es stimmt nicht, dass ein VW Golf in Erfurt, Dresden und Leipzig günstiger zu haben ist als in München, Stuttgart oder Köln. Von der Frage, ob man sich einen Golf überhaupt kaufen sollte sehe ich vorsorglich ab.


    Wenn mir jetzt einer mit dem Totschlagargument "..aber die Mieten ..." kommt möge der sich bitte den Zusammenhang zwischen Großstadt, Stadt und Dorf bzw. dem sehr engen Zusammenhang zwischen realem Nettoeinkommen einer Region und der Miet- oder Grundstückspreisentwicklung zu Gemüte führen.


    Ich will damit nicht sagen, dass die neuen Bundesländer damit irgend einen Anspruch auf Irgendetwas haben sollten. Ich bin nur der Meinung, dass diese Mär vom günstigen Osten endlich ad acta gelegt werden sollte.

    Re: Re: und nun zu etwas völlig anderem...


    Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    ...


    Ich hoffe, die Union kippt bei diesem Punkt nicht um und die Abzocke bleibt uns wenigstens in dem Bereich erspart...


    Das hoffe ich in der Tat auch! Ein kurzes Nachrechnen ergibt bei einem gut ausgestattenten Passat für mich einen kräftigen Zuwachs der Abzüge.


    Bislang habe ich allerdings nur in der FAZ darüber gelesen. In keiner anderen Quelle wurden die ollen Kamellen noch rangezerrt.

    und nun zu etwas völlig anderem...


    Da ja nun langsam die genauen Pläne der Koalition bekannt werden habe ich mir die natürlich mit Interesse durchgelesen. In einem Nebensatz erwähnte die FAZ, dass der Punkt "Erhöhung der Dienstwagensteuer.." noch offen ist.


    So weit so gut. Kann mir jemand sagen woher dieser Vorschlag kommt, was erhöht werden soll (Wertpauschale oder die Arbeitswegpauschale - beides begrifflich wahrscheinlich falsch ich hoffe aber, dass ihr wisst, was ich meine :rolleyes: ), um wieviel erhöht werden soll und wie wahrscheinlich eine Umsetzung ist?


    Vielen Dank schon einmal!

    Der Tip mit Tehalit war gar nicht soo schlecht. Neben den, zugegebenermaßen riesigen, Brüstungskanälen findet man dort auch,. wie ich finde, schönere Lösungen in der Form einer Sockelleiste.


    Vielleicht lohnt sich noch mal ein genauerer Blick.

    Die gibt es - richtig!


    Nur ausser um sich mal genüsslich am Sa** zu kratzen und sich zu sagen, was für ein toller Kerl man ist nützt dies niemandem.


    Die Roten lassen die Tiefroten nicht mitspielen. Aber schön, dass du dich freust! :top:

    @ dr z.


    Du scheinst, betrachtet man den Verlauf des Threads ab gestern abend, ob des Wahlausganges eine verdammt gute Laune zu haben. Nun frage ich mich weshalb ist das so, ist es überhaupt so?


    IMHO hast du gemeinsam mit uns Anderen verloren!


    Edit: Gleich noch eine Frage


    Martyn


    Nachdem ich mir die Mühe gemachte habe hier mal alle Seiten zu lesen war ich doch sehr erstaunt. Du gibst eine Meinung ab ... wirst verbal vermöbelt ... du schreibst ruhig und sachlich weiter ... wirst verhöhnt ... du antwortest ohne auf deine Angreifer zu reagieren ... wirst zur Sau gemacht, als ahnungslos beschimpft, zur Bank gehauen ... du bleibst ruhig! Das erstaunt mich umsomehr, als das wir uns hier im virtuellen Raum befinden. Bist du auch in natura so ein Gemütsmensch?


    Ist nicht böse gemeint, es hat mich nach den verbalen Entgleisungen Einiger in diesem Thread nur sehr gewundert.

    @ Thomas4711


    Deine Aussage zur Entwicklung der Patientenzahl muss ich jetzt einfach mal so hinnehmen, eine Statistik für 2005 habe ich grad nicht zur Hand. Darum glaub ich dir das mal. Und das obwohl es meinem subjektiven Empfinden zuwider läuft.



    Zitat

    Das liegt aber nicht am Studium, sondern an den Studierenden selber. Unsere Bekannte stand mit 27 am OP-Tisch, die hats Studium im Tiefflug genommen.


    Und das kann ja sein, ist aber nichts Ungewöhnliches. So schnell war die werte Dame nun wieder nicht. Durch das Studium mag man ja noch schnell durchkommen. Danach steht man dann schneller am OP Tisch als man glaubt. Im Bereich Medizin ist aber mit dem 3 Stex noch lange nicht Schluss. Vor diesem war ja noch das Praktische Jahr zu absolvieren, nach diesem kommt die Facharztausbildung. Dem Abschluss derselben geht einige Zeit als Assistenzarzt voraus. Zwischendurch sollte man dann noch ein wenig Zeit zur Erstellung und Verteidigung der Doktorarbeit finden. Hier kann man auch mit gutem Willen nicht viel schneller vorwärts kommen. Kommen dann noch Kinder oder sonstige "Unglücke" dazwischen ist man dann kurz vor der Rente soweit als fertiger Facharzt loszulegen. :D


    Edit:


    Mal kurz überschlagen:
    - Abi mit 18
    - ohne Wartesemester zum Studium weil ganz toller Durschnitt
    - Regelstudienzeit 12,5 Semester


    ergibt so um die 24 Jahre.


    Wo war deine Bekannte die restlichen drei Jahre? SCNR