Laut Cellway-homepage in alle deutschen Mobilnetze. Taktung ist 60/30...
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bimmelbommel
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bimmelbommel
Bevor sich ein gewisser Herr hier im Thread meldet, ein Flamewar losgeht und das - IMHO sowieso kommende - Schloss verhängt wird, hier mein einziges Posting zu dem Thema. Solche Sachen sind IMHO eh' besser in de.talk.tagesgeschehen oder de.soc.politik.* als im TT aufgehoben.
Falls den Mods das Copyright-technisch zu weit geht, löscht dieses Posting einfach.
ZitatOriginal geschrieben von Deep Blue
Ich denke eher das das in der Bundeswehr nicht der fall ist, den wir haben viele Psychologische Tests und nicht den harten Drill wie er in den USA der Fall ist.
Nun, amerikanische Soldaten sind genauso Menschen wie auch deutsche Soldaten, somit dürfte folgendes bekanntes Experiment auch 1:1 auf Deutschland zu beziehen sein.
ZitatAlles anzeigen
Das Stanford-Prison-Experiment.
An einem schönen Sommertag wurde der sonntägliche Friede des kalifornischen College-Studenten Tommy Whitlow von Polizeisirenen jäh unterbrochen. Ein Polizeiwagen hielt mit quietschenden Reifen vor seinem Haus. Wenige Minuten später war der Student eines Verbrechens angeklagt, über seine verfassungsmäßigen Rechte aufgeklärt, durchsucht und mit Handschellen gefesselt worden. Nachdem seine Personalien aufgenommen und Fingerabdrücke genommen worden waren, wurde Tommy Whitlow mit verbundenen Augen ins Stanford-County-Gefängnis überführt, wo er sich zunächst ausziehen mußte, mit Desinfektionsmitteln abgesprüht und in einen Sträflingskittel gesteckt wurde, auf dem vorne und hinten Nummern angebracht waren. Tommy Whitlow wurde zum Gefangenen Nr. 647. Neun andere College-Studenten wurden ebenfalls auf diese Art und Weise gefangen genommen und mit Nummern versehen.
Tommy und seine Zellengenossen waren Freiwillige, die sich auf eine Anzeige in der Zeitung gemeldet und zugestimmt hatten, als Teilnehmer bei einem zweiwöchigen Experiment zum Leben im Gefängnis mitzumachen. Per Los wurde entschieden, wer von den Freiwilligen die Rolle des Gefangenen und wer die Rolle des Wärters übernahm. Alle waren aus einer großen Gruppe von Studenten ausgewählt worden, die aufgrund von ausführlichen psychologischen Tests und Interviews allesamt als gesetzestreu, emotional stabil, körperlich gesund und psychisch »normal/durchschnittlich« eingeschätzt worden waren. Die Gefangenen waren rund um die Uhr im Gefängnis, und die Wärter arbeiteten in üblichen 8-h-Schichten.
Was passierte nun, nachdem diese Studenten ihre zufällig zugewiesenen Rollen angenommen hatten? In der Rolle der Wärter verhielten sich auch die Studenten aggressiv und manchmal sogar sadistisch, die eigentlich Pazifisten und »nette Jungs« gewesen waren. Die Wärter bestanden darauf, daß sich die Gefangenen allen Regeln bedingungslos und ohne Zögern unterwarfen. Abweichungen oder Vergehen führten sofort zum Entzug bestimmter Privilegien. Zunächst bestanden solche Privilegien daraus, Gelegenheit zu Lesen, zum Schreiben oder zu Gesprächen mit anderen Gefangenen zu bekommen. Später aber führte bereits der kleinste Widerspruch zum Verlust von »Privilegien« wie Essen, Schlafen oder der Gelegenheit, sich zu waschen. Regelverstöße der Gefangenen führten auch zu stumpfer und minderwertiger Arbeit, wie etwa dem Reinigen der Toiletten mit bloßen Händen. Andere Strafen bestanden in Liegestützen, wobei ein Wärter den Rücken des Gefangenen mit dem Fuß herunterdrückte, oder in stundenlanger Isolationshaft. Die Wächter entwickelten dauernd neue Strategien, um bei den Gefangenen das Gefühl von Wertlosigkeit zu erzeugen.
Psychologisch stabile und ausgeglichene Studenten verhielten sich als Gefangene schon bald pathologisch, indem sie sich passiv und resignierend in ihr unerwartetes Schicksal ergaben. Bereits weniger als 36h nach der Verhaftung brach der Gefangene 8412 (einer der Anführer einer niedergeschlagenen Rebellion der Gefangenen an diesem Morgen) zusammen und fing an, unkontrolliert zu weinen. Er hatte Wutausbrüche, desorganisierte Gedanken und schwere depressive Symptome. An den folgenden Tagen entwickelten 3 weitere Gefangene derartige Streßsymptome. Ein fünfter Gefangener bekam einen psychosomatischen Ausschlag am ganzen Körper, als eine Bewährungskommission seinen Antrag auf Entlassung zurückwies. Aufgrund der dramatischen und unerwartet schweren Auswirkungen der Inhaftierung auf Erleben und Verhalten wurden die Gefangenen mit extremen Streßreaktionen früher als vereinbart aus diesem ungewöhnlichen Gefängnis entlassen. Die Psychologen wurden aufgefordert, ihre auf 2 Wochen angelegte Studie bereits nach 6 Tagen zu beenden.
Auch wenn Tommy Whitlow später sagte, er wollte so etwas nicht noch einmal erleben, so mochte er diese persönliche Erfahrung andererseits auch nicht missen, da er in jenen Tagen so viel über sich selbst und über die menschliche Natur gelernt hatte. Glücklicherweise waren er und die anderen Teilnehmer stabil genug, um sich nach dieser besonders belastenden Situation schnell wieder zu erholen und normales Verhalten an den Tag zu legen. Auch in mehrjährigen Nachuntersuchungen ergaben sich keine überdauernden negativen Auswirkungen des Experiments. Diese Teilnehmer hatten aber zu einer wichtigen Erkenntnis beigetragen: Die Kraft jener simulierten Gefängnissituation hatte eine neue soziale Realität im Sinne eines echten Gefängnisses in den Köpfen von Gefängniswärtern und ihren Gefangenen erzeugt.
Quelle: Zimbardo, P.G. / Gerrig R.J.: Psychologie, 7. Auflage, Berlin et al., Springer, 1999, S. 411
ZitatOriginal geschrieben von yox
Ich glaube , "mit dem Zweiten sieht man besser "
Yo, hast Recht. Ich wollte nur die Leute zum Zirkusfestival rüberziehen...
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MfG
bimmelbommel
ZitatOriginal geschrieben von Xenium
Was ist eigentlich wenn man bei einer Polizeikontrolle in D, z.B. mit 200 Tabletten erwischt wird ?
Nichts, da Paracetamol als alleiniger Wirkstoff nicht rezeptpflichtig ist.
MfG
bimmelbommel
Für die, die es interessiert: Läuft gerade auf ARD.
MfG
bimmelbommel
Isses gerade nebelig geworden? ![]()
MfG
bimmel'SCreallyreallyreallyNR'bommel
Re: Re: Hochtief-Webseite kaputt?
ZitatOriginal geschrieben von Sebastian
Also wirds wohl doch ne Offline-Bewerbung werden müssen *g*.
Danke Dir! :). Werd' ich das ganze Zeug durch den Acrobat jagen müssen.. :mad:
MfG
bimmelbommel
Hallo!
Kann mir jemand mal folgenden Gefallen tun?
Bitte diesen Link anklicken und dann in der rechten Spalte "Ihr Bewerbungsformular" anklicken. Dann öffnet sich ein Fenster, bei dem (ganz oben) die auszuwählenden Unternehmensbereiche leider leer sind.
Ist das bei euch auch so? Ich habe das schon mit unterschiedlichen Browsern ausprobiert. Immer kommt der leere Kasten :(.
Alternativ müsste auch dieser Link funktionieren.
MfG & TIA
bimmelbommel
ZitatOriginal geschrieben von matze929
Deine Pinten sind aber ganz schön günstig. Jägerschnitzel mit Pommes kriegste hier nirgends unter 7-8 Euro....Döner (hier meinst Gyros) liegt auch bei minimum 4 Euro..
Letztens gabe es hier ein Sonderangebot: Döner + 0,33l Getränk für 1,50 €. Sonst kostet es 1,70 €. Möchte nicht wissen, was da drin ist...
MfG
bimmelbommel