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Original geschrieben von Louvain
Derartige Mogelpackungen gibt es ja häufiger, was ich nicht verstehe, da ich mir nicht vorstellen kann, dass ein vernünftiger Mensch ein solches Angebot wahrnimmt. Oder werden solche Angebote genau deshalb ständig wieder aufgelegt, weil die Marketingstrategen nicht einsehen wollen, dass es ihre Kunden nicht mehr so dumm sind?
Vielleicht sind sie ja doch so dumm, und deshalb gibt es solche Angebote immer wieder. 
Aber wenn man wirklich in einen der Fonds investieren will (ich stehe Fonds v.a. aufgrund des aktiven Managements, der i.d.R. damit verbundenen hohen Gebühren und Underperformance generell skeptisch gegenüber), hat man so einen minimalen Verlustpuffer - immerhin...
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Re: Cortal Consors
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Original geschrieben von ferris.b
Ist das Angebot "3,5% Zinsen bei Depotwechsel" ("3,5% Zinsen p.a. aufs Tagesgeld¹12 Monate lang garantiert¹") nun mit der Freundschaftswerbung kombinierbar oder nicht?
Ich hatte vor einigen Wochen bei Cortal Consors angefragt: Ja, ist demnach kombinierbar. Merkwürdig ist allerdings, dass die Unstimmigkeit immer noch nicht behoben wurde, hatte extra darauf aufmerksam gemacht.
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Original geschrieben von Crossbuster
ICICI? Ist das zu empfehlen, in Sachen "Einlagensicherung"? Ich dachte bisher, die ersten XY Euro (weiß den Betrag nicht mehr) wären nur über das britische System abgesichert und erst alles darüber hinaus liefe über den BDB-Fonds. Die Homepage schlüsselt das nämlich nicht auf...
Das ist auch meine Information, konkret bis zu 50.000 Pfund. Der britische Einlagensicherungsfonds ist m.E. aufgrund seiner Bedeutung, Größe und EU-Mitgliedschaft des Landes und Vielzahl an beteiligten Instituten bis zur Sicherungsgrenze aber nicht schlechter als der des BDB.
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Original geschrieben von drueckerdruecker
Bei derart niedrigen Unterschieden (2,5 vs. 2,5-3) würde ich's nie und nimmer für auch nur ein einziges Jahr fest anlegen. Bei derart niedrigen Zinsen wie jetzt ist der monetäre Unterschied zwischen Tages- und Festgeld auch vernachlässigbar.
So pauschal kann man das m.E. nicht sagen. Der Unterschied von 2,5 zu 3 Prozent beträgt 20 Prozent, also statt z.B. 500 Euro Zinsen 600 Euro Zinsen. Das ist m.E. durchaus erheblich.
Hinzu kommt, dass es auf absehbare Zeit wahrscheinlich keine Leitzinserhöhungen der EZB geben wird, d.h. auch nicht mit nennenswert steigenden Tagesgeldzinsen zu rechnen ist.
Das 1-Jahres-Festgeld zu 3 Prozent von ICICI (m.W. derzeit die einzige Bank mit diesem Festgeldzinssatz im britischen bzw. BDB-Einlagensicherungsfonds) ist daher durchaus attraktiv, wenn man keine besser verzinste Anlage hat, zumal es dort auch eine Kundenwerbemöglichkeit (Werber und Geworbener erhalten je 20 Euro) gibt, deren Prämie man ja prozentual auf den Zinssatz aufschlagen kann.
Eine längere Laufzeit als 1 Jahr würde ich allerdings auch nicht wählen, schon 2 Jahre sind m.E. nicht leicht einzuschätzen.
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Original geschrieben von puntigamer
Deine Glaskugel Ausblicke haben mich bisher immer enttäuscht min jung
:top:
Irgendwann findet auch ein blindes Huhn ein Korn. 
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Original geschrieben von puntigamer
Das Problem ist, dass die Banken die Zinsen erst mit einer Verzögerung von 3-6 Monaten nach Erhöhung der Leitzinsen anpassen werden.
Das ist die Frage. Wenn sie Kunden gewinnen bzw. den Konkurrenten Kunden abnehmen wollen, wovon ich ausgehe, werden sie bei einem derart niedrigen Zinsniveau nach einer Leitzinserhöhung nicht lange mit Zinserhöhungen warten, sagt meine Glaskugel. 
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Original geschrieben von puntigamer
Vorallem der aktuelle Bärenmarkt in der Börse wird bald zu Ende sein und viele Kurskorrekturen werden kommen, sodass die wirtschaft nochmal kurz einbrechen wird.
Sollte es so kommen, wird die EZB die Zinsen so schnell natürlich nicht erhöhen, das stimmt. Das ist i.d.T. eine für viele Aspekte entscheidende Frage. Es gibt sowohl Argumente für ein nochmaliges Eintreten in eine Rezession als auch dagegen. Derzeit tippe ich auf letzteres, da meinem Eindruck nach der globale, v.a. von Staatsseite ausgelöste, Aufschwung aufgrund seiner Dynamik in der Lage sein dürfte, selbsttragend zu werden.
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Original geschrieben von drueckerdruecker
Und wer glaubt denn ernsthaft, daß die derzeitigen Niedrigzinsen Jahre anhalten werden?
Ich gehe davon aus, dass wir ca. 3 Prozent bei guten regulären Tagesgeldkonten in ca. 9 bis 12 Monaten wieder erreichen werden und bis dahin um ca. 2,5 Prozent (bei den besten Angeboten) pendeln werden. Mal schauen. 
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Aha:
"Da die Frist für den Eingang der Wertpapiere im Rahmen des 7%-Angebots für Sie bereits abgelaufen ist, können Sie an der aktuellen Übertragsaktion "Fondssynergy" teilnehmen. Wir bitten Sie die fehlerhafte Information vom 28.08.2009 zu entschuldigen."
tkleyman, danke für den Hinweis. 
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Re: Re: Re: Cortal
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Original geschrieben von tkleyman
Ich habe vor einem halben Jahr an einer Depotübertragungsaktion teilgenommen und erhalte dafür noch bis Ende September 6 % Zinsen. Lt. Auskunft von CortalConsors kann ich "selbstverständlich" an der FondsSynergie-Aktion teilnehmen.
Ich halte zwar nichts von Nachfragen und damit verbundenen Aufmerksammachen auf mögliche Fehler im System, aber um mal kurz 50.000 € zu CortalConsors zu übertragen, wollte ich schon sicher sein.
Tja, und welcher Info soll man nun glauben?
Vielleicht sollte ich solange fragen, bis auch ich dein "Ja" bekomme. 
Edit: So, ich habe Cortal Consors jetzt mal damit konfrontiert, dass du die gegenteilige Information erhalten hast. Bin auf die Antwort gespannt.
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Original geschrieben von robert_69
ich hatte ja deutlich geschrieben wie es bilanziert wird....
Die Einlagensicherung hat aber nichts mit der Bilanzierung zu tun. Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Ich behaupte auch nicht, dass ein hohes Risiko besteht, dass man sein Geld nicht wiederbekommt. Nachrangige Darlehen sind aber nun mal nicht von der Einlagensicherung abgedeckt - das ist einfach so, und auf nichts anderes beziehe ich mich. Ansonsten gäbe es übrigens auch gar keinen Grund, die Nachrangigkeit zu betonen: Bei einer hundertprozentigen Einlagensicherung, wie es die Sicherungseinrichtung des BVR vorsieht, gibt es logischerweise keine Nachrangigkeit. 
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Original geschrieben von robert_69
Quatsch!
Du kannst natürlich immer sagen, wenn Du bei einer Bank Geld anlegst (es ihr also leihst), dass Du der Bank ein Darlehen gewährst... alles eine Frage des Betrachtungswinkels...
Nö, es ist ein nachrangiges Darlehen (schreibt selbst die ApoBank - und die muss es ja wohl wissen) und somit nicht von der Einlagensicherung abgedeckt. Das ist keine Definitionsfrage, sondern eines Frage des Produkts. 