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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: BIW - Depotüberträge
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Original geschrieben von blacksun
Wenn man das pauschal so stehen lässt, dann muss man sich aber schon fragen warum z.B. Bausparkassen versuchen die Kunden mit hohem Sparzins loszuwerden (übrigens sogar vom Staat dazu aufgefordert werden) oder warum die Lebensversicherer sich über die Altverträge mit der hohen Garantieverzinsung beklagen.
Dass man mit dem klassischen Einlagen- und Ausleihgeschäft durch die immer geringere Zinsmarge immer weniger verdienen kann ist nachvollziehbar. Wenn man Deine Aussage mit "am Aktienmarkt gewinnt langfristig jeder" nimmt, dann hätten die Banken aber doch kein Problem. Statt das Geld der Sparer an Kreditnehmer auszuleihen müsste doch eine Bank das Geld lediglich am Aktienmarkt investieren und mit den Erträgen dann die Guthabenzinsen der Sparer bezahlen. Da das eben nicht passiert zeigt doch auch dass es so einfach, planbar und sicher dann auch wieder nicht ist.
Also zumindest für Lebensversicherungen ist eine hohe Aktienquote nicht so einfach, siehe etwa http://www.faz.net/aktuell/fin…hre-grenzen-12949164.html
Wie es bei Bausparkassen ist, weiß ich nicht.
Edit: Laut http://www.boerse.de/wissen/aktienquote-bausparkassen/ dürfen Bausparkassen sogar nur eine Aktienquote von 5 Prozent haben - früher war die sogar noch niedriger.
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Original geschrieben von blacksun
Ausserdem, die Regel mit "der Zinssatz ist der Preis des Risiko" gilt meiner Meinung nach nach wie vor. Wenn also die Renditen am Aktienmarkt höher sind als bei klassichen Bankprodukten, dann ist doch damit alleine schon gesagt dass das Riskio am Aktienmarkt höher ist als bei klassischen Anlageprodukten.
Das ist ja im Prinzip auch richtig - nur darf man die zeitliche Komponente nicht außer Acht lassen. Das Risiko, dass man bei einer 25jährigen Aktienanlage im MSCI World Verlust macht, egal wann man eingestiegen ist, liegt jedenfalls laut den Vergangenheitswerten sehr deutlich unter 1 Prozent. Da müsste es m.E. schon eine extreme Krise (3. Weltkrieg, globaler Zusammenbruch der gesamten Wirtschaft, etc.) geben, dass das für die Zukunft nicht gilt. Und ob man seine Zinsanlagen in einem solchen Fall noch hat, ist auch nicht sicher.
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Re: Re: Re: Re: Re: BIW - Depotüberträge
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Original geschrieben von blacksun
- Thema bei langfristiger Anlage in Aktien gewinnt man immer: Du kannst es drehen und wenden wie Du möchtest, aber es ist immer risikoreicher als eine Anlage in klassiche Bankanlagen bei denen das Ergebnis garantiert wird. Wenn Du in Rente gehst und zu der Zeit eine Tiefphase ist und Du nun das Geld auch mal haben möchtest, dann hilft Dir die Tendenz hat immer nach oben gezeigt auch nicht. Zumal die Aussage mit gewinnt jeder kann schon per se nicht stimmen. Wenn schon jeder Kleinanleger immer positiv damit fährt, dann müssten Finanzunternehmen wie Banken und Versicherungen, die sich jeden Tag mit der Materie beschäftigen, erst recht positiv mit solchen Anlagen fahren.
Tun sie auch. Das Problem der Banken sind nicht langfristige Anlagen am Aktienmarkt, sondern höchstens kurzfristige(!) Zockereien. Und das mit dem höheren Risiko einer gut gestreuten Aktienanlage kann man m.E. so pauschal auch nicht sagen (immerhin gibt es auch bei festverzinslichen Anlagen ein Ausfallrisiko inkl. eines Risikos beim Einlagensicherungsfonds - und nach meiner Einschätzung könnte dieses in den nächsten 20 bis 30 Jahren, was man als zeitlichen Richtwert für eine Anlage am Aktienmarkt nehmen sollte, deutlich zunehmen, da m.E. früher oder später IRGENDWER die Zeche der immer weiter ausufernden Staatsverschuldung in der Welt zahlen muss).
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Re: Re: Re: Re: Re: BIW - Depotüberträge
Doppelposting
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Re: Re: Re: BIW - Depotüberträge
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Original geschrieben von Louvain
Hast Du Dich vertippt? Seit sechs Monate endfällige Wertpapiere sind nicht mehr übertragbar, da sie längst aus dem Depot ausgebucht worden sind.
Ich meinte Mitte September 2016.
Die Postbank hat auf https://www.postbank.de/privat…t_eroeffnen_wechseln.html eine 6-Monats-Klausel.
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Re: BIW - Depotüberträge
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Original geschrieben von Louvain
Die BIW ist aktuell deutlich langsamer mit der Durchführung von Depotüberträgen als in der Vergangenheit. Ich führe/baufsichtige dort fünf Depots (je ein Flatex- und ein Benk-Depot für mich und meine Frau sowie ein Benk-Depot meiner Mutter) und versuche seit Mitte Februar (dem Ende der Mitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken) das Depotvermögen in den fünf Depots durch Depotüberträge abzuschmelzen. Das ist ein zäher Prozess (vermutlich gibt es in dieser Phase etliche Kunden, die ihre Einlagen auf BIW-Depots auf Spielgeldniveau reduzieren, so dass die Zwickauer etwas überfordert sind).
Okay, danke. Dann bin ich ja mal gespannt, ob ich die Postbank-Prämie erhalte - das Wertpapier ist nämlich Mitte September endfällig...
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Mal eine Off-topic-Frage: Hat jemand in den letzten ca. vier Wochen bei der biw Bank einen Depotübertrag zu einer anderen Bank in Auftrag gegeben (bzw. durch die andere Bank geben lassen)? Vor etwa vier Wochen hat die Postbank laut eigener Aussage meinen Auftrag an die biw Bank weitergeleitet. Als ich vor zwei Wochen bei Flatex, der Broker, um den es geht, nachfragte, konnte dort KEIN Eingang eines Übertragsformulars festgestellt werden. Daraufhin reichte ich nochmal das Flatex-eigene Formular bei der biw Bank ein. In der Vergangenheit dauerte ein Übertrag nur ca. sieben bis zehn Tage, aber bisher weiterhin nichts.
Daher meine Frage, ob jemand in letzter Zeit mit der biw Bank ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
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Original geschrieben von herbert1960
Hmm, da ist schon was dran. Ich bin auch Mitglied in einem Tauschring und der funktioniert über ein Punktesystem (das ist fast wie Geld), aber nur, wenn genügend Aktivitäten der Mitglieder das System am Laufen halten. 
Dann ist es eindeutig NICHT Hitflip. :mad:
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Leitzins auf 0%!
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Original geschrieben von Goyale
Aha, es gibt also nur Gewinner. Blöd ist aber, dass das gewonnene Geld irgendwoher kommen muss...
Klar, von den Kunden der jeweiligen Konzerne. Daraus finanziert sich die Dividende.
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Re: Re: Re: Re: Leitzins auf 0%!
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Original geschrieben von Goyale
Vorsorge lohnt sich offen gesprochen nur noch für Leute, die richtig gut verdienen. Bei denen der Lebenslauf so ist, dass kaum Arbeitslosigkeit eingetreten ist. Deren Haus lange vor Rentenbeginn abgezahlt ist.
Deine Meinung.
Ich sehe das völlig anders. Mit einem Sparplan auf einen guten Aktienindex (am besten mehrere, etwa MSCI World und EuroStoxx 50) wird nach meiner Einschätzung jeder(!) auch zukünftig stattliche Renditen erzielen, so wie in der Vergangenheit auch, vorausgesetzt, man sieht es als Langfristanlage (20, 30 Jahre). Ich denke schon, dass die Zeiten erst mal NOCH schwieriger werden, aber eben da kommt der sog. Cost-Average-Effekt ins Spiel...
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Re: Re: Leitzins auf 0%!
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Original geschrieben von robbierob
oder eher die, bei denen ein kleiner Zinsunterschied bereits große Summen ausmacht und die so viel Geld haben, um von den Zinsen leistungslos ein gutes Leben zu führen?
Die investieren aufgrund der drastisch höheren Rendite sowieso am Aktienmarkt. Denn wer soviel Geld hat, kann auch mit Wertschwankungen problemlos leben, zumal insbesondere die großen Konzerne jährlich eine Dividende ausschütten, so dass die quasi den Zins darstellt.