Beiträge von vodafrank

    Das klappt sicher, sofern in der Vertragszusammenfassung die 30 EUR noch aufgeführt sind.

    Die sind dort nicht aufgeführt, da sie kein Tarifbestandteil sind. Man erkennt aber an der Bezeichnung des PDF-Dokuments, dass es sich um die MNP-Version handelt.

    Maßgebend ist für mich nur, dass die Vertragszusammenfassung auf den 31.05. datiert wurde, da die Aktion zu dem Tag noch lief, auch wenn sie schon von der Webseite entfernt wurde.

    Hab mir am 31.05. noch schnell eine SIM im Kaufland geholt und mit Portierung einer Congstar-Nummer im Basic Tarif aktiviert. Am 07.06. wird die SIM aktiviert. Mal sehen ob es noch klappt mit den 30€ Gutschrift. Nach dem Produktinformationsblatt zu urteilen sollte das noch funktionieren. Ich wollte dann die Messaging Flat "nutzen".

    Ob o2 in dem besagten Zeitraum für dich eine tatsächliche "Leistung" erbracht hat oder nicht, also ob du Mobilfunkdienstleistungen in Anspruch genommen oder drauf verzichtet hast, ist doch für die beiderseitige Vertragserfüllung überhaupt nicht von Belang. Denn theoretisch hättest du ja die vertraglich gebuchte Leistung in Anspruch nehmen können, sofern du im Besitz einer SIM Karte gewesen wärst. Und da in deinem Fall nicht etwa o2 diese verschickt sondern der Vermittler - also Samsung - ist dieser in ALLEN Fragen zu dem von dir geschilderten Sachverhalt dein Ansprechpartner.

    Wobei man aber bei der Variante keinerlei Sicherheit hat ,denn o2 kann die Option jederzeit beenden.

    Die Gefahr dessen ist aber auch keine andere als bei jedem Mobile Unlimited Flex Tarif, wie man an dem Nistkastenfall sehen kann. Wer das Risiko scheut, Unlimited gekündigt zu bekommen, muss in den saueren Apfel beißen und für 24 Monate abschließen bzw. verlängern, was aber meistens zu deutlich höheren Kosten führt als 29,99€.

    Bei der Nistenkastenkamera gibt es auch noch zwei andere Dinge die auf nichtmenschliche Nutzung hindeuten: Nämlich das der Stream rund um die Uhr läft und nicht schläft, und das es eine einzige, feste Verbindung zu einem Server ist. Und nicht unzählige, kleine Verbindungen zu unterschiedlichen Hosts.

    An diesen kritischen Faktor bei der Bewertung seitens o2 hatte ich bisher gar nicht gedacht. Das wird dann am Ende auch das Ausschlaggebende für die Kündigung gewesen zu sein.




    Evtl. wird dann nach Abschluss der VVL und nachdem ein Rechnungslauf durch ist, zumindest Unlimited Basic, Unlimited Smart und Unlimited On Demand wieder freigegeben? Oder vielleicht sogar Unlimited Max?

    Oder man pobiert den Umweg über Kündigung und Doppelte Portierung auf z.B. Unlimited On Demand.

    Warum so komplitzierte Wege ausdenken wenn die Lösung doch eigentlich so nahe liegt:

    Zulässige VVL in den Mobile S Boost machen und darauf die o2 my Data Unlimited Option buchen. Ist summa summarum günstiger als die allermeisten anderen Unlimited-Lösungen und hat zudem Connect inklusive.

    Ich gehe bei euren Beobachtungen nicht von allgemeinen Messungenauigkeiten oder gar Messproblemen aus. Bei meinen Tarifen steht im Kundencenter immer ein recht ähnlicher Wert wie auch in den verwendeten Endgeräten, die bei den Connect Tarifen ja pro SIM Karte nochmals getrennt ausgewiesen werden.


    Insofern gehe ich hier eher von merkwürdigen Einzelfallbeobachtungen aus.

    vodafrank

    Naja, du hattest hier selbst geschrieben, dass auch einige Unlimited Kunden gekündigt wurden, die (stationär genutzt) nur einigermaßen niedrige dreistellige Verbräuche hatten. Die müssten ja dann auch unterhalb der Netzschmerzgrenze gelegen haben.

    Das stimmt. Nur schwanken Datenverbräuche ja immer von Monat zu Monat mehr oder weniger stark. Deswegen nehmen manche Menschen gerne Unlimited Tarife obwohl sie es eigentlich mitunter gar nicht bräuchten. Als Vollkaskoversicherung sozusagen. Denn im Zweifel könnte man damit auch mal einen Festnetzausfall kompensieren. Mit Volumentarifen kann das nicht passieren, denn nach Verbrauch des gebuchten Volumens ist ja Schluss mit Daten. Somit ist mit einem Volumentarif auch keine permanente Netzbelastung möglich, sondern nur eine temporär begrenzte, im Rahmen des verfügbaren Volumens. Beim Nistkastenfall ist es wiederum genau so, dass eine permanente Grundlast herrschte, verursacht durch eine allereinzige SIM Karte bzw. Netznutzer. Diese war o2 wohl an dem betreffenden Standort zu viel des Guten.


    Zumal man ja auch nicht aus dem Hinterkopf verlieren darf ist der Umstand, dass der Free Unlimited Max seinerzeit bei Einführung lange Zeit für gerade einmal 24,99€ (und das sogar ganz offiziell) angeboten wurde via Priority-Code, den man sich ohne weiteres überall her besorgen konnte. Der damals allergrößte Volumentarif kostete gerade einmal 2,50€ weniger für "nur" 120GB, dafür allerdings mit mehreren SIM Karten. Aufgrund dieser nur marginalen Preisunterschiede ist doch zum einen nachvollziehbar, dass sich viele für Unlimited entschieden hatten, die dann irgendwann das Netz zu sehr belasteten und zum anderen, dass es für o2 einfach Wirtschaftlichkeitsbewertungen sind, die im Zweifel zu einer Kündigung führen.