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Original geschrieben von pithein
Ein Kommentar im STERN, der die Vorwürfe gegen Putin als Kriegspropaganda sieht.
Quelle: http://mobil.stern.de/politik/…anda-2127154.html?mobil=1
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Russland ist von seiner territorialen Ausdehnung her gesehen immer noch riesig, aber die russische Föderation ist von der Bevölkerungszahl, von der Wirtschafts- und Militärkraft her gesehen nicht mehr vergleichbar mit dem Sowjet-Imperium. An der Nord-Ost-Grenze Russlands [sic!] erhebt sich die zweite Supermacht China,
Wusste gar nicht, dass Alaska mittlerweile von China übernommen wurde 
Ansonsten enthält der Artikel aber nichts neues.
Richtig, die Politik der Sowjetunion hatte imperialistische Züge. Zum Thema Kriegspropaganda: frag mal beesdo77, welche Länder ihm während seiner NVA-Zeit als "imperialistisch" vorgestellt wurden...
Es ist auch richtig, dass sich die EU seit Verschwinden der UdSSR "gewaltig ausgedehnt" hat - dies geschah aber nicht durch Einverleibung anderer Staaten, sondern weil diese Staaten (übrigens zuerst) in die NATO und dann in die EU wollten, aus freien Stücken - eben weil sie dem östlichen Nachbarn nicht mehr trauten.
Man kann Putin verstehen, wenn ihm diese Entwicklung nicht gefällt.
Aber man muss nicht gutheißen, dass er einen weiteren "Wackelkandidaten" erst einen Teil des Landes entreißt und dann einen anderen mit Krieg überzieht - denn das ist in der Tat schon wieder Imperialismus.
Man muss auch nicht mit dem stern-Kommentator darin übereinstimmen, dass er den Ukrainern zumindest implizit die Selbstbestimmung verweigert - nur weil angeblich schon genug andere aus dem Ex-Sowjetimperium entkommen sind und dies für Putin inakzeptabel sein müsse.
Das Gedankenbeispiel mit Mexiko oder Kanada in russischer Einflusssphäre und Reaktion der USA ist völlig absurd...
Nochmal zum Thema Kriegspropaganda, diesmal aus dem Westen. Vorherrschende Meinung ist eben keine Spirale kriegerischer Mittel wie zu Beginn des 1. Weltkriegs, sondern die Wahl anderer Druckmittel.
Der Spiegel hat einen ähnlichen Titel: Wer ist der Kriegstreiber? - freilich kommt er zu einem anderen Schluss...
BTW, gehören nicht stern und Spiegel beide zu den "mainstream"-Medien?