-
Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Was würde wohl der USA-Fanclub dazu sagen, wenn Putin nach dem Muster der USA in einer Nacht-und Nebelaktion mal eben mit einem Sonderkommando in Kiew einfällt, den Turtschinow "einkassiert" und nach Russland verschleppt? Für die USA ein ganz normaler Vorgang ...
für die Stasi war das auch gang und gäbe (und von wem haben die das Geschäft wohl gelernt?), hast schon wieder nicht aufgepasst in Geschichte (wobei ich nicht nur den offiziellen Geschichtsunterricht meine)
-
Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Das ist ein anderes Thema, welches aber ebenfalls einer demokratischen und vor allem gewaltfreien Lösung bedarf.
[...]
Hier wird Putin zeigen können, wie ernst es um sein Interesse an der friedlichen Koexistenz verschiedener Bevölkerungsgruppen bestellt ist. Der Umgang Putins mit den Problemen auf der Krim birgt durchaus Gefahrenpotenzial für seine Glaubwürdigkeit - er sollte die Chance nutzen, seine Worte mit Taten zu unterlegen.
Nenne mir nur einen Nationalitätenkonflikt mit russischer Beteiligung, den Putin
a) demokratisch, und
b) gewaltfrei
gelöst hat.
-
Zitat
Original geschrieben von Gallium
Wahl? reguläres Parlament? Na dann schau Dir mal die Snapshots aus den Videos der Rada-Kameras an, die auch während der 'Wahlveranstaltung' liefen :mad:
Träum weiter von Deiner heilen Welt.
Wow, die Quelle strotzt ja vor Seriösität, da wird unter anderem Dietz-Verlag 1988 (also noch unter SED-Herrschaft) zitiert
Wer ist hier der Träumer?
-
Der TAZ-Bericht zum 1. Mai in Donezk gibt einen interessanten Eindruck zur Stimmung und versucht wohl, beiden Seiten gerecht zu werden...
-
Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Derselbe Fehler, wie bei den anfänglichen Ausschreitungen auf dem Maidan - auch hier wurde uns wahrheitswidrig vorgespiegelt, dass nun endlich "das Volk" aufbegehrt, ohne zu erwähnen, dass dem eben nicht so war.
Na ja, dass Maidan-ähnliche Proteste im Osten weitgehend ausblieben und dort sogar Gegendemos stattfanden, das kam in der hiesigen Presse aber schon herüber.
Der Rest deiner Ausführungen ist interessant, aber momentan nicht überprüfbar. Dennoch bleibt der wesentliche Unterschied zur friedlichen Separation der Tschechoslowakei die Einmischung aus dem Ausland. Desweiteren waren sich Tschechen und Slowaken in der Ablehnung der bisherigen Autokratie und in der Zuwendung zum Westen einig - was man von den UA-Bevölkerungsgruppen gerade auch nach deinen Ausführungen wohl nicht behaupten kann.
-
In Eurem Startposting fehlen die Effektivpreise für die jeweiligen Tarife. Natürlich kann der User sich die Mühe machen, jeden Tarif einzeln aufzurufen und die Berechnung selber durchführen. Meistens sind fehlende Effektivpreise jedoch ein Hinweis auf mangelnde Attraktivität - deshalb klicke ich erst gar nicht...
Entsprechendes gilt übrigens für die Tarifdetails - auch die kann man mit ins Startposting aufnehmen.
-
Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Wer allein die Umstürze der jüngeren Vergangenheit betrachtet, wird schon problemlos erkennen können, dass Umstürze in allen Kulturkreisen (selbst wenn sie autokratische Systeme betreffen) in aller Regel nicht das Ergebnis haben, dem sie ursprünglich dienten.
Mag sein, aber das gilt für alle Arten gesellschaftlicher Konflikte, z.B. für banale Arbeitskämpfe. Dennoch haben sie eine Ventilfunktion, das Verschleppen von Konflikten zieht andere Probleme nach sich und macht einen späteren Ausbruch oft noch schlimmer.
Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Entmachtungen totalitärer Regimes sind meist dann erfolgreich und führen zu stabilen und demokratischen Verhältnissen, wenn sie weitgehend friedliches Ergebnis eines gesellschaftlichen Wandels in einem breiten Konsens sind (siehe DDR, Südafrika etc.) - und eben nicht Ergebnis eines Aufruhrs einer von mehreren konkurrierenden Bevölkerungsschichten, wie das in der UA der Fall war. So etwas muss einfach schieflaufen. Ägypten ist aus meiner Sicht das klassische Beispiel dafür.
Der Umbruch in der DDR gelang vor allem deshalb, weil die bisherige Schutzmacht des totalitären Regimes sich eben herausgehalten hat. In UA war das gerade nicht der Fall. Dort gab es zwar unterschiedliche Nationalitäten und abweichendes Wählerverhalten, aber das hat nicht an einem friedlichen Zusammenleben - sogar unter Timoschenko - gehindert. Erst als ein Nationalitätenkonflikt von außen konstruiert und hineingetragen wurde kam es zu Problemen.
-
Zitat
Original geschrieben von frank_aus_wedau
Ich weiß nicht, ob solchem "Gesülze" (tut mir leid, wenn ich das jetzt so nenne; ad hoc fällt mir aber kein besserer Begriff ein) Relevanz zukommt, selbst wenn es richtig sein mag.
Wahrscheinlich mehr Relevanz als deinem Gesülze hier, zumindest was die Zahl der Leser betrifft. Fleischhauer hat es auch nicht nötig, sich ständig zu wiederholen.
-
Fleischhauer ist sicher nicht unumstritten, aber diese Analyse ist lesenswert.
-
Xtra Card
Prepaid Wiki Fonic besagt noch, dass Handyporto nicht möglich sei.