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Original geschrieben von Gag Halfrunt
[...] Welcher "Sozialkampf" wäre denn noch zu kämpfen? [...]
Es gibt noch genügend Arbeitgeber bei denen es eben nicht sozial zugeht.
Zitat
Original geschrieben von Gag Halfrunt
[...] Wer bestimmt denn, was "angemessen" ist? [...]
Angemessen ist wenn die Lohnerhöhung ausreicht um die Inflation auszugleichen. Geht es der Firma gut kann der AG etwas mehr geben. Geht es der Firma schlecht, sollten AN auch mal auf Boni verzichten können.
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Leider sind auch die wirklich Faulen durch Gesetze geschützt. Aber darum geht es ja bei Streiks nicht.
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Zitat
Original geschrieben von Gag Halfrunt
[...] Die Gewerkschaften unserer Urgroßeltern haben für menschenwürdige Arbeitsbedingungen gekämpft. [...]
Sag ich doch. Darauf sollten sich alle Verantwortlichen in den Gewerkschaften wieder besinnen. Das ist auch der Grund weshalb ich den Kollegen Weselsky so verachte. Was der gemacht hat hat mit "Sozialkampf" nichts mehr zu tun.
Zitat
Original geschrieben von Gag Halfrunt
[...] Jetzt geht es nur noch ums Geld [...]
Schließt Du den Kampf um angemessene Lohnerhöhungen ein?
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Original geschrieben von murmelchen
[...] zumal sie eine sogenannte "Low Performerin" ist [...]
Und was ist der Grund für diese Low-Performance? Unterforderung? Überforderung? Faulheit? Unzufriedenheit? Wie gut identifiziert sie sich mit dem Unternehmen? Ist sie nur des Geldes wegen in der Firma (weil sie arbeiten muss und nicht will)? Oder, oder, oder...? Bevor man hier Gesetz und Gewerkschaft ins Spiel bringt sollte man mal nachforschen weshalb die Arbeitnehmerin ineffektiv ist. Allerdings wäre es m.E. falsch, "Low-Performer" durch Tarifverträge schützen oder schädigen zu wollen.
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Wenn Du das Strafen nennst... 
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Auch bei legalen Beschäftigungen werden Mindestlöhne umgangen, wie ich bereits schrieb.
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Und was ist mit den schwarzen Schafen? Von denen die den Mindestlohn umgehen gibt es reichlich, sogar auf staatlichen Baustellen (gab ja genug Medienberichte darüber, die können ja nicht alle gelogen sein).
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Marktüblich? Wer entscheidet denn was dem Arbeitnehmer "marktüblich zusteht"?. Doch wohl nur Arbeitgeber und Aktionäre. Wenn jemand auf dem Bau mehr buckelt als ein im Büro rumsitzender Studierter und dafür weniger als 5,- Euro bekommt soll das gerecht sein? Und hier mit "nicht intelligent" zu argumentieren ist nicht fein. Man kann auch mit seiner Hände Arbeit viel leisten, körperlich mehr als jemand der den ganzen Tag nur im Büro sitzt. Und nur weil jemand studiert hat soll er mehr wert sein? Ist es nicht eher so dass schon viele Studierte tausende von Euro in den Sand gesetzt haben? Ich kenne Studierte die in ihren Büros weniger leisten als die Arbeitnehmer draußen an der Arbeitsfront. Intelligenz sollte kein Kriterium für Lohnverhandlungen sein. Und genau für solche Ungerechtigkeiten sollte eine Gewerkschaft kämpfen, so wie es unsere Großeltern und Urgroßeltern getan haben. Auch die Argumentation, Gewerkschaften seien "überflüssig", ist nicht gut. Ohne Gewerkschaften würde es vielen heute nicht so gut gehen, allen voran den (ehemaligen) Staatsdienern. Selbst der Intelligenteste kann mit dem Staat nicht über Löhne verhandeln, das geht nur mit Streiks da der Staat nur so zum Einlenken zu bewegen ist. Und bei Großkonzernen wie der Bahn kann nicht jeder Einzelne nach Berlin fahren um dort mit dem Vorstand über den Lohn zu verhandeln. Die Arbeitgebervertreter (Führungskräfte) sind auch nur kleine Angestellte ohne Verhandlungsvollmacht. Also braucht man Arbeitnehmervertreter die das übernehmen und in einem verträglichen Rahmen verhandeln.
Die Machtkämpfe der Gewerkschaften sind natürlich nicht zu tolerieren, denn das hat mit der Idee einer Gewerkschaft nichts zu tun.
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Jetzt wissen wir es. Die Zeichen stehen auf Streik. Ob gestreikt wird sollte sich nächste Woche entscheiden. Rechnen sollte ihr schonmal mit Streik(s).
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Und den unterschreiben viele wenn sie Angst um den Arbeitsplatz haben.