Beiträge von mumpel

    Hallo!


    Viele von euch kennen sicher das Problem dass sich einige Mobiltelefone (z.B. von Samsung) nicht automatisch mit einem Gigaset (z.B. DX600A) verbinden. Man muss dann immer mehrere Aktionen manuell ausführen.


    Eine Lösung bietet Trigger in Verbindung mit einem NFC-Tag Samsung Tec-Tiles. Mit Trigger eine Aktion zusammenstellen (z.B: Bluetooth einschalten, mit DX600A verbinden, Tonprofil auf stumm) und auf dem Tec-Tiles speichern. Das NFC-Tag kann man sich auf seinen Schreibtisch oder an die Haustür (innen natürlich ;) ) kleben.


    Allerdings hat das noch immer einen Nachteil. Damit NFC funktioniert muss der Bildschirm eingeschaltet und entsperrt sein. Aber auch dafür gibt es eine (mit Vorsicht zu genießende) Lösung. Zuerst muss man das Mobiltelefon rooten. Nach dem Rooten installiert man das xposed framework (Android ab 4.0.3 erforderlich. Funktioniert derzeit nicht mit Android 5 Lollipop), und das passende Modul NFC LockScreenOff Enabler.
    Wichtig: Anwendung von Root auf eigene Gefahr. Das dauerhafte Aktivieren von NFC birgt Gefahr von Angriffen durch Fremde (wenn sie nah genug rankommen) mit Hilfe von manipulierten NFC-Tags (z.B. unbemerktes Absetzen von Telefonanrufen zu teueren Rufnummern).



    Zum Deaktivieren von Bluetooth und Stummschaltung kann man sich ein weiteres NFC-Tag erstellen.


    Natürlich benötigt man Erfahrung im Umgang mit Root und den Apps.


    Viel Spaß und Erfolg!


    Gruß, René

    Die Datenhoheit nützt Dir aber nichts wenn Du einen Unfall hast und nicht anprechbar bist, dann kannst Du nämlich auch Deine PIN nicht eingeben. Ich erstelle mir gerade meine eigene MEI-Card (gespeichert auf einer NFC-Karte bzw. auf einem NFC-Chip), damit haben Notärzte im Notfall die Möglichkeit, meine wichtigsten Daten zu bekommen (Blutgruppe, Allergien, Vorerkrankungen, Name und Anschrift von Hausarzt und Zahnarzt, zu informierende Personen etc. Und der Hinweis dass ich kein Organspender bin). Allerdings kann ich im "Lebensfall" Missbrauch verhinden, und ich kann selber entscheiden was auf der Karte gespeichert wird und wer Zugriff darauf hat. Würde das auf der eGK stehen hätte ich auch nichts dagegen (kann ja hilfreich sein, wenn es schneller geht).


    (MEI = medical emergency information, zu deutsch Notfallinformationen)

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    [...] eine erhöhte Sicherheit zu begrüßen ist [...]


    Das würde aber nur funktionieren wenn die PIN sicher ist. Es muss auch gewährleistet sein dass wirklich nur die Daten gespeichert werden die der Karteninhaber wünscht. Und natürlich darf es keine käuflichen Ärzte/Angestellte geben, welche nur für Arztpraxen und Krankenhäuser bestimmte Programme und "Praxiskarten" (die aus bestimmten Gründen die PIN "umgehen" können) gegen Bestechung verkaufen.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    [...] dass die als IBAN längere "Kontonummer" zum Teil nicht in vorhandene Layouts der Rechnungsersteller passt [...]


    Als Ausrede geht das aber nicht durch. Die Firmen hatten genug Zeit zur Umstellung ihrer internen Strukturen.

    Hallo!


    Weshalb habt ihr nur Probleme mit der IBAN? Ist doch nicht so schwer. Ich habe derzeit drei IBAN im Kopf (meine aktuelle, die meiner Schwester, und die von meinem alten nicht mehr aktiven Konto). Sind doch nur vier zusätzliche Zeichen (eigentlich nur zwei, denn das hier in Deutschland DE verwendet und eine kurze Kontonummern mit Nullen aufgefüllt wird sollte klar sein). Und der BIC sollte in der Regel automatisch gesetzt werden.


    Gruß, René