Dennoch finde ich es ungerecht wenn jemand für Sonntagsdienst Zuschläge bekommt und ein anderer nicht, für die selbe Arbeitsleistung. Das kann man m.E. auch nicht mit Erfahrung rechtfertigen, denn die Arbeit ist ja die selbe. Anders wäre es wenn für den zusätzlichen freien Tag Arbeitszeit geschrieben wird, dann würde es sich ausgleichen (Geld bekommen fürs Nichtstun=>Wer träumt nicht davon?). Aber das geht ja aus der Beschreibung des TO nicht hervor.
Beiträge von mumpel
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Aber es ist auch legal nicht zu unterschreiben. Und die ARGE müsste trotzdem weiterzahlen.

Und das mit der "Erfahrung" ist auch so eine Sache. Nur weil jemand neu im Betrieb ist heisst das nicht dass er keine Erfahrung hat.

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Zitat
Original geschrieben von handyman1981
[...] Wo soll der arbeitsrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz verletzt worden sein? [...]
Der TO schrieb dass andere Zuschläge bekommen.Aber dennoch würde ich diese Klausel nicht unterschreiben. Deshalb würde ich zwar trotzdem keine Zuschläge bekommen, würde mir aber für die Zukunft die Option freihalten welche bekommen zu können.
Wir bekommen auch Zuschläge und haben trotzdem an anderen Tagen frei. Also lasse ich die Aussage "Du bekommst ja ersatzweise an anderen Tagen frei" nicht gelten. M.E. sollte ja das Arbeitszeitgesetz greifen. Oder nicht? Ein zusätzlicher Ruhetag zu den "normalen Ruhetagen", also eine Art Freizeitausgleich, wäre etwas anderes.
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Ich Sprach nicht von einem Anspruch (den gibt es ohnehin nur mit Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarungen). Sondern von einer Klausel mit der man freiwillig und für alle Zukunft auf alles verzichtet. Damit verbaut man sich eventuell auch die Chance auf Lohnverhandlungen. Und was ist mit dem "Gleichbehandlungsgrundsatz"?
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Eine solche Klausel soll rechtens sein?
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Hallo!
Würde ich so nicht unterschreiben. Denn diese Unterschrift gilt für die Zukunft. Wenn dann andere mehr Lohn und Lohnzusätze bekommen muss er verzichten. Nicht nur auf Zuschläge, sondern auf alles (13. Gehalt, Urlaubsgeld etc.). Lohndumping würde ich das nennen.
Gruß, René
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Man darf auch nicht vergessen dass die Autobahnkilometer in Deutschland wachsen. Neue Autobahnen werden gebaut, vorhandene erweitert ("Anschlußteilstücke" => Beispiel A96) und ausgebaut (auf 3 oder gar 4 Spuren). Auch Bundesstraßen werden mit "Schnellfahrabschnitten" erweitert. Zudem kommen viele Landesnachbarn nur zu uns um mal richtig schnell fahren zu können (ob sie das laut StVO dürfen steht auf einem anderen Blatt).
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Für LKWs finde ich die Straßenmaut nicht schlecht. Schon jetzt drücken sich zahlreiche Spediteure um die Maut indem sie Landstraßen nutzen und somit den Verkehr negativ beeinflussen, also genau das Gegenteil von Entlastung der Landstraßen. Die sollen entweder Autobahn fahren oder Straßenmaut zahlen.

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Zitat
Original geschrieben von hottek
[...] Ich bin eher für das Vorbild unserer südlichen Nachbarländer [...]
Wir sind aber nicht die südlichen Nachbarländer. Wir sind Deutschland. Unsere Regierung will Geld verdienen. Immer nach dem Motto "Her mit euren Geldern, ich will euer Glück". Die denkt doch garnicht an ihren Volksauftrag. Weshalb sonst hat sie alles privatisiert!? -
Zitat
Original geschrieben von hottek
[...] Jeder der sich den Luxus gönnt ein Auto zu leisten [...]
Das meinst Du jetzt nicht ernst oder? Es gibt Arbeitnehmer bei denen weder Bus noch Bahn fahren und die somit ohne Auto nicht zur Arbeit und auch nicht einkaufen können. Es steht doch geschrieben "für alle Straßen", nicht nur für Autobahnen.