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Zitat
Original geschrieben von kinslayer
[...] meinte ich den Täterkreis der aus therapiert ist [...]
1. Austherapiert schreibt man zusammen. 
2. Muss man denn wirklich alles mit Chemie lösen? Das fängt ja schon bei Kindern an. Da werden viele mit Medikamenten vollgestopft weil sie angeblich unter ADS "leiden". Ist es das was wir wollen? Die Menschen mit Chemie zum "sozialen Gehorsam" zwingen, nur weil sie nicht so funktionieren wie "die Gesellschaft" es will? Muss man ständig alles per Gesetz regeln (wollen)? Wer den Film "Equilibrium" kennt weiss was für Schwachsinn rauskommen kann (hoffentlich nie in der Wirklichkeit). Lauter gefühllose Kreaturen, die nicht leben sondern existieren.
3. IMHO gibt es diese "Freiwilligkeit" bereits, die sich auch positiv auf ein Urteil auswirken kann.
4. Solchen Menschen muss man helfen, nicht "bekämpfen". Frei nach dem Motto "Bitte helft mir, aber lasst mich leben".
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Die Chance geben und ihnen helfen natürlich ja. Aber bitte nicht so dass man ihnen jegliche Möglichkeit nimmt, selber mal Kinder zu haben. Dieses Recht haben wir nicht. Bei einer "chemischen Sterilisation" könnte man ihnen IMHO diese Möglichkeit nehmen. Da muss es doch eine andere Möglichkeit geben.
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Freiwillig ist nicht so einfach. Ohne genaue ärztliche Untersuchung kann man die "chemische Sterilisation" nicht einfach so anbieten. Der Täter könnte sonst daran sterben (z.B. bei einem nicht erkannten angeborenen Herzfehler), und diese Verantwortung möchte keiner übernehmen. Und bis eine solche Untersuchung abgeschlossen ist könnten wichtige Fristen abgelaufen sein. Man müsste also auch gewisse Fristverlängerungen in das Gesetz einbauen.
Mal davon abgesehen dauert es Jahre bis ein solches Gesetz durch wäre. Bis dahin könnten sich neue Erkenntnisse ergeben die das Gesetz wieder für nichtig erklären könnten.
Du könntest ja auch eine Petition ins Leben rufen. Musst nur genügend Unterschriften sammeln.
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"Chemische Sterilisation" ist Körperverletzung. Und das kommt ja mal nicht in Frage, nicht in unserem Rechtsstaat. Soetwas kann man IMHO den Gesetzesvertretern nicht zumuten.
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Zitat
Original geschrieben von kinslayer
[...] Das Opfer ist möglicherweise lebenslang geschädigt [...]
Die Opfer bzw. dessen Angehörige können immernoch Strafantrag und/oder Zivilklage erheben. Damit schützt man andere zwar nicht, und viel kommt dabei auch nicht raus, aber dem eigenen Leid ist dann ein wenig geholfen. Bei Zivilklagen besteht jedoch eine hohe Möglichkeit dass nichts zu holen ist, dann bleibt auch nichts weiter als ein 30 Jahre lang vollstreckbares Urteil.
Dass die Gesetze angepasst werden müssen mag stimmen. Aber wo soll man da die Grenze ziehen? Etwa bei der Totesstrafe? Oder S*** ab?
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Hallo!
Zitat
Original geschrieben von Goyale
[...] Ich war gerade 3 Wochen mit jemandem unterwegs, dessen Tablet kein UMTS hatte [...]
Ist Internet heute so wichtig dass man nicht auch mal ohne auskommt? Mit Stick geht es IMHO genauso gut. Und Strom oder das ständige Ein- und Ausschalten des UMTS-Moduls spart man auch noch.
Gruß, René
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Unsere Gesetzeshüter mussten schon ganz andere Menschen wieder laufen lassen, und die hatten Schlimmeres auf dem Kerbholz. Die Gesetzeslage ist nunmal so (und das ist gut so). Und amerikanische Verhältnisse will hier doch keiner, oder doch?
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Original geschrieben von kinslayer
[...] wenn man das Vorgehen des Staatsanwalt nicht akzeptieren kann [...]
Das finde ich nicht fair. Der Staatsanwalt kann sich auch nur an seine Vorschriften und an das Gesetz halten. Mal davon abgesehen entscheidet IMHO der Haftrichter, nicht der Staatsanwalt. Aber das ist ja bei mir nicht anders. Ich (die anderen Kollegen auch) werde auch immer verbal angegriffen. Aber keiner will begreifen dass ich mich nicht einfach über die Vorschriften hinwegsetzen kann (und auch nicht will, mein Beruf ist mir heilig). Also bitte nicht den Staatsanwalt attackieren, der hat auch seine Vorschiften.
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Das ist ja so wie bei Arbeitnehmern. Am Telefon schimpft es sich leicht. Kommt der Verantwortliche vor Ort, dann werden alle ganz Kleinlaut.
Einer alleine hat keine Macht, da muss man mehr Kräfte mobilisieren. Das Problem dabei ist das man sehr leicht die Grenze des Erlaubten überschreitet. Sobald man in die Persönlichkeitsrechte (dazu zählen Bekanntmachung von Namen und Wohnort des Täters, persönliche Angriffe, Verunklimpfung etc.) des Täters eingreift macht man sich strafbar. Niemand ist es wert das man für ihn ins Gefängnis geht.
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Der "Bayern Typ" (er heisst übrigens Uli Hoeneß, und nicht "Bayern Typ") steht ja auch im öffentlichen Leben und ist eine Person des öffentlichen Interesses. Von ihm erwartet man gesetzestreues Handeln. Und wenn er die "Allgemeinheit der Steuerzahler" durch Steuerflucht "hintergeht" dann verliert er einen Teil des im entgegengebrachten Respekts.
Aber an diesem "kleinen Täter" hat kaum einer Interesse. Soeiner ist für niemanden von Bedeutung. Oder anders ausgedrückt: Die Presse verdient nicht an ihm. Sonst wäre der Fall vielleicht ganz anders ausgegangen.