Beiträge von mumpel

    Zitat

    Original geschrieben von 7650w
    [...] und wo es kein Problem ist [...]


    Und was ist wenn man schon 1 Jahr lang keine Urlaub mehr hatte, weil man z.B. schon einmal verschoben hat? Soll man noch einmal ein Jahr verzichten/verschieben? "Kein Problem" ist nicht so einfach. Man braucht mal Urlaub, wenigstens 1 mal im Jahr für 2 Wochen.

    Aber das darf man doch der Regierung nicht übelnehmen. Man kann doch der Regierung unmöglich zumuten, dass sie eine Schuld mit sich herumträgt. Also muss sie jemanden suchen, der ihr die Schuld abkauft. Und die Bahnreform geschah doch nur "zum Wohle des Volkes (Steuerzahlers)".


    [/Sarkasmus aus].


    :D:D:D

    Das ist typisch Deutschland. Dieser Vorwurf hört sich für mich so an, als hätte die Gewerkschaft die Mitarbeiter angestachelt, ihren Urlaub nicht abzubrechen. Soll etwa wieder einmal versucht werden, alle Schuld auf die Mitarbeiter abzuwälzen? Da wäre dann an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten. Dieser Herr Mücke lehnt sich IMHO ganz schön weit aus dem Fenster. Würde ein Normalbürger eine solche Behauptung aufstellen, dann würde man ihn vor Gericht zerren.


    Diesem Herrn Mücke sollte mal einer den Stachel stutzen. :D

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Der Kollege könnte doch einfach kündigen, und sich woanders in der Wirtschaft bewerben. Gute Leute sind überall gefragt.


    Will er nicht. Er hat es ja so akzeptiert. Das hat aber persönliche Gründe.

    Wenn ein Beamter mit A3 auf einem Arbeitsplatz mit A4-Einstufung sitz, dann darf er selbstverständlich seine Beförderung verlangen. Ungleichbehandlung ist nicht hinzunehmen.


    Ich kenne auch einen anderen Fall. Der Kollege wurde befördert. Leben und wohnen tut er vor Ort (Eigentumswohnung). Durch die Beförderung ist er aber größtenteils auswärts. Der Arbeitsplatz vor Ort entspricht nicht mehr seiner Besoldungsgruppe, also MUSS er auswärts arbeiten. Mir wäre das kein schönes Leben. Von Früh bis Abends unterwegs für "ein paar Euro mehr". Ein Beamter hat den "Nachteil" das er muss, er kann sich nicht aussuchen ob er den höheren Arbeitsplatz nimmt oder ob er auf dem niederen bleibt. Er muss dort arbeiten wo es seine Einstufung gibt.

    Was viele vielleicht nicht wissen. Mit jeder Beförderung müsste man den Arbeitsplatz wechseln, also in den "nächsthöheren Büroraum" (um es mal so auszudrücken). Und wenn alle in einem Raum sind, wer macht dann die Arbeit der Arbeitsplätze die dadurch frei würden? Den Beamten geht es nicht um die Beförderung ansich, sondern um die nächsthöhere Besoldungsgruppe, also um Geld. Aber für die selbe Arbeit, also ohne den Arbeitsplatz zu wechseln.

    Vielleicht sollte man "Vegetarier" neu definieren. Z.B. in Klassen einteilen. Klasse 1 wäre der fanatische Vegetarier, Klasse 4 der der nur kein Fleisch möchte (weshalb auch immer).


    Aber das ist eben unsere schöne Deutsche Sprache. Viele Worte haben mehrere Bedeutungen. Natürlich nimmt man meist die die einem gerade passt. ;)