Beiträge von mumpel

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    Original geschrieben von lukke
    [...] Da du die Abteilung B hast, bist du länger als 17 Jahren bei der Bahn [...]


    25 Jahre am 1. September



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    Original geschrieben von lukke
    Genau diesen Spruch hört man nur von den Führungskräften.


    Dieser Spruch ist aber auch nur subjektiv. Objektiv verdient man in DE schon lange nicht mehr das große Geld. Selbst unsere "Betriebsleiter Bezirk" verdienen für ihre Verantwortung (Notfallmanagement etc.) zu wenig.

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    Original geschrieben von wrywindfall
    [...] Das würde bei der Bahn zu noch mehr Sparrunden und Lohndumping führen [...]


    Wenn es nach den Plänen der EU ginge, dann würde genau das passieren. Die EU will den Eisenbahnverkehr komplett öffnen. Jeder soll dann auf die Schiene dürfen. Und zwar ohne vorherige Prüfung der Materialien. Also auch mit fehlerhaften Eisenbahnfahrzeugen auf die Schiene. Das EBA würde gewaltig an Macht und Einfluss verlieren. Das führt dann zu Verhältnissen wie in England. Keiner ist mehr alleine zuständig, und niemand kümmert sich. Ist es das was sich die EU-***** unter einer "Marktwirtschaft auf der Schiene" vorstellen?

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    Original geschrieben von lukke
    [...] Sehr schlechte Bezahlung, dafür sehr hoher Verantwortung [...]


    Verglichen mit einigen Privatfirmen (z.B. Supermärkte) verdienen wir gut und müssen weniger arbeiten.


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    Original geschrieben von lukke
    [...] Extreme Schichtdienst [...] Immer schlechter werdende Arbeitsbedienungen [...] ...


    Wenn man sichs gefallen lässt. Wozu gibt es Betriebsräte?



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    Original geschrieben von lukke
    [...] Keinerlei Zukunftsperspektiven, keine Aufstiegschancen [...]


    Wenn alle aufsteigen würden, wer macht dann die niederen Arbeiten? Die Mainzelmännchen .... äh, Heinzelmännchen kommen nicht vorbei (die wollen die Arbeit auch nicht machen). :D



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    Original geschrieben von lukke
    [...] u. Gehalt bleibt immer gleich [...]


    Das ist aber etwas was nicht nur auf die Bahn zutrifft. Kein Arbeitgeber zahlt mehr als unbedingt erforderlich. Krankenhäuser z.B., und die Verantwortung dort ist mindestens genausso hoch.


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    Original geschrieben von lukke
    [...] Von der Bahn als Arbeitgeber kann ich nur abraten [...]


    Soweit würde ich nicht gleich gehen. Man muss doch nicht alles schlechter reden als es ist.



    Alles hier genannte "Schlechte" trifft auch auf sehr viele andere Arbeitgeber zu.

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    Original geschrieben von lukke
    Besitzstandszulagen = Auch nur bei den Beamten.


    Aber soetwas ähnliches gibt es auch für Arbeiter und Angestellte, sofern sie nicht durch Lohnerhöhungen aufgefressen wurden. (früher PZÜ- heute Differenzzulage).


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    Original geschrieben von lukke
    Altersvorsorge = Es gibt einen Pensionsfonds wo die Bahn bis zu 23.-€ einzahlt, wenn man sich mit 30.-€ beteiligt.


    Dafür muss man aber auf die steuerpflichtige VL verzichten. Denn es gibt nur eines von beiden. Zudem haben "ältere" Mitarbeiter (zu denen zähle ich) noch die "Abteilung B".



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    Original geschrieben von lukke
    z.B. wurden die günstigen Sozialwohnungen (durch Herrn Mehdorn) an die Annington Gruppe verscherbelt [...]


    Nicht alle. Wir haben hier noch Genossenschaftswohnungen.



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    Original geschrieben von lukke
    [...] ständige Weisungen mit irgendwelchen Drohungen [...]


    Davon bleiben wir hier verschont. Und gefallen lassen muss man sich das auch nicht.


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    Original geschrieben von lukke
    [...] Deshalb sickert da auch nichts durch [...]


    Soetwas tut man ja auch nicht. Man schlägt nicht die Hand die einen nährt. ;)


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    P.S.: Die (meine) Beiträge spiegeln meine persönliche Meinung wieder, nicht die Meinung der DB AG

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    Original geschrieben von Printus
    [...] Die besagt was [...]


    Dazu muss man erstmal erwähnen, dass bei uns nicht in Tagen gerechnet wird, sondern in Stunden. Innerhalb von 168 Stunden dürfen nur 55 Stunden gearbeitet werden. Der Rest muss Ruhe sein. Beispiel: Ich habe heute 13:30 Uhr mit dem Dienst begonnen. Von da ab 168 Stunden rechnen (das wäre dann nächsten Montag 13:30 Uhr ). Innerhalb dieser Zeit nur 55 Stunden arbeiten. Pausen werden angerechnet (30 Minuten in der Frühschicht und 45 Minuten in der Spätschicht), unabhängig davon ob man sie nehmen kann oder nicht. Als tatsächliche Arbeitszeit (TAZ) wird natürlich das angerechnet/geschrieben was man tatsächlich arbeitet. Was nächsten Montag nach 13:30 Uhr kommt fällt in die nächste Berechnungsperiode.

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    Original geschrieben von Printus
    [...][ sondern langfristig einstellen um ein funktionierendes System mit ausreichend Personal zu schaffen [...]


    Das Problem ist das keiner zur Bahn möchte. Wie in anderen deutschen Firmen auch setzt man schon "Kopfgeld" aus, damit auch Mitarbeiter für die Bahn werben und neues Personal bringen.


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    [...] Es ist doch schlichtweg Verarsche, wenn jemand laut Vertrag eine 40-Stunden-Woche hat und täglich Tag 30 Minuten Überstunden vorgesehen sind, dann ist es tatsächlich eine 42,5-Stunden-Woche und nichts anderes [...]


    Wäre bei uns hier vor Ort nicht möglich. Wir wehren uns mit allen Mitteln dagegen, die 55-Stunde-Regel kommt uns da zu Gute.