Beiträge von mumpel

    Solange man komplett auf tierische Zutaten verzichtet mag es vegetarisch sein. Aber ist es in Kantinen auch garantiert dass ohne tierische Zutaten gearbeitet wird? Butter z.B. wird aus Milch gemacht, die Milch stammt von der Kuh, und die Kuh ist ein Tier. Also nichts mit vegetarisch, die Nutzung von Milch ist Ausbeutung der Kuh. :D;)

    Und damit wären wir wieder bei den Kosten. Echte vegetarische Kost, mit Tofu und allem was dazugehört, dürfte 30-50 % mehr kosten als herkömmliche Gerichte. Stellt sich die Frage ob das die Vegetarier auch zu zahlen bereit sind. Aber nicht nur für die Vegetarier wäre das teurer, sondern auch für die Firmen die dadurch einen höheren Anteil zuschießen müssten.

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    [...] in der breiten Masse ist "der Vegetarier" aber jemand der nur keine toten Tiere essen möchte [...]


    Der kann auch jetzt schon "vegetarisch" essen. Vom Schweinebraten das Kartoffelpüree, vom Kalbsbraten das Gemüse, Soße nach belieben. Salat gibt es an der Salatbar.

    100%-ige vegetarische Gerichte sind auch nicht möglich, zumindest nicht zu annehmbaren Kantinen-Preisen. Eier und Milch stammen auch vom Tier, also nicht vegetarisch. Und ohne diese Zutaten ist kaum etwas machbar. Fisch ist auch nicht vegetarisch (ist ja ein Tier). Es kommt also auch darauf an was man als vegetarisch einstuft.

    Bei uns wurde damals eine Umfrage gemacht, ob ein vegetarischer Tag und/oder vegetarische Angebote gewünscht werden. Wurde auch angenommen. Und die Betriebskrankenkasse gibt "Empfehlungen zur gesunden Ernährung der Mitarbeiter" heraus. Das machen die Firmen ganz von alleine, ohne Einmischung von Aussen. Und in Firmen, in denen es das noch nicht gibt, können sich die Mitarbeiter mit einer entsprechenden Petition an die Firmenleitung wenden. Da muss sich die Regierung nicht immer in alles einmischen. Aber spätestens nach der Wahl wird das Thema ohnehin wieder (für die nächsten 4 Jahre) in der Schublade verschwinden.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    [...] dass ein zusätzliches Angebot zum üblichen Menüplan mit Fleischbeilage angeboten wird [...]


    Aber wenn schon dann jeden Tag, und nicht nur am "göttlichen Freitag". Einige Kantinen machen das heute schon, ganz freiwillig.

    Ich habe das auch mal gelernt. Nur war ich das letzte mal vor 21 Jahren auf einem Fahrdienstleiterstellwerk, das war aber ein mechanisches Stellwerk. ESTW habe ich nie gelernt. Da würden 3 Monate nicht reichen. Diese Meinung darf ich mir erlauben, denn schließlich muss ich wissen wieviel Ausbildung ich benötige und/oder wie lange ich dafür brauche (und der Jüngste bin ich auch nicht mehr...). Mal davon abgesehen dass ich mich nicht für ESTW geeignet fühle.

    Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    Passt doch.


    Solche dummen Sprüche kann nur einer ablassen der vom Bahnbetrieb und von der Verantwortung der Betriebseisenbahner absolut keine Ahnung hat. Die echte Bahn ist keine Modellbahn mit der man gefahrlos spielen kann. Ein Chrashkurs hat nur Sinn wenn sich der Mitarbeiter den Dienst auch zutraut. Zwingen kann man ihn nicht, er kann/darf nach der Prüfung auch sagen "nein, ich trau mir das (doch) nicht zu".

    Und was soll das ändern? Will/soll man wie früher die Polizei mit Dienstbefehl zu den Mitarbeitern schicken und selbige notfalls unter Anwendung von Gewalt zur Unterbrechung des Urlaubes zwingen? Und sollen die Kranken das Gesetz brechen indem sie trotz AU zur Arbeit gehen? Man kann in so kurzer Zeit auch keine Leute ausbilden. Ich persönlich erachte den Crashkurs in Höhe von (nur) 3 Monaten für zu kurz. Spätestens bei der Prüfung darf/kann man die erforderliche Frage "trauen Sie sich den Dienst hier zu" mit nein beantworten.