Beiträge von mumpel

    Hallo!


    Diese ganze Diskussion ist IMHO überflüssig. Wenn das Gesetz werden soll, dann muss es erst einmal am BGH und am Grundgesetz vorbei. Denn so leicht lässt sich keine Firma vorschreiben was sie verkaufen darf und was nicht. Es geht bei diesem Thema schließlich auch um die Moral der Belegschaft. Und diese könnte massiv in den Keller rutschen, wenn die Mitarbeiter in der Betriebskantine kein Fleisch mehr bekommen und dadurch erst in die Stadt müssen (der Weg dorthin geht von der Erholungsphase ab, da er zur Pause zählt).


    Diese Diskussion erinnert übrigens stark an die Grünen. Die Predigen auch immer Energieeinsparungen, fahren aber selber spritfressende Autos. Noch scheinheiliger geht es kaum.



    Gruß, René

    Wir sind ja nicht mehr staatlich, daher bekommen neue Mitarbeiter auch die Betriebsrente nicht mehr. Die Betriebsrente bei uns hat aber nichts mit Entgeltumwandlung zu tun. Das ist eine Zusatzrente, die zu 8,4% vom AG finanziert wird, der AN kann 1,4% (vom Bruttonlohn->wird aber vom Nettolohn einbehalten) selber zusätzlich einzahlen (ganz früher wurde alles vom AG finanziert). Es gibt also viele Modelle zur Rentenfinanzierung.


    Mal neugierig gefragt->Wo genau arbeitest Du? Vielleicht gibt es da etwas von dem Du nichts weisst. Ist bei uns auch nicht anders, uns werden auch viele finanzielle Vorteile "verheimlicht".

    Da bist Du 10 Jahre zu spät auf die Welt gekommen. Soetwas wie "Abteilung B" gab es nur bis 1993, alle danach kamen nicht mehr in den Genuss der Zusatzrente "Abteilung B". Der öffentliche Dienst ist leider nicht mehr so "lukrativ" wie er mal war. ;)

    Bei 100,- Euro Umwandlung macht das am Ende aber nicht viele Punkte aus. Das ergibt im Monat ca. 10,- Euro (plus Arbeitgeberanteil) weniger Einzahlung in die Rentenkasse. Auf die 0,0x Punkte ist gepfiffen. Dem gegenüber steht der "Gewinn" aus der Entgeltumwandlung.


    Hast Du Dir dazu mal mein Beispiel von gestern (6.08.2013 21:08) angeschaut? Da kannst Du sehen dass es sich durchaus lohnen kann, auch wenn der Arbeitgeber nichts hinzugibt.

    Wichtig ist der folgende Satz.


    Zitat

    von Wikipedia.org


    Eine Beitragspflicht besteht auch, wenn die Versorgungsleistung in einer Summe ausgezahlt wird. Dann wird der Kapitalbetrag durch 120 geteilt und für 10 Jahre sind für jeweils 1/120-tel dieses Betrages monatlich Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung abzuführen

    Ich habe mir mal erlaubt, ein Beispiel für einen Pensionsfonds zu erstellen. Angenommen wird ein heute 19-jähriger. Er wandelt ab Oktober 100,-/Monat um, 30,- gibt der AG zu. Angesichts der Ergebnisse kann man IMHO auf die paar Euro Verlust bei der staatlichen Rente geradezu sch****. Allerdings sind die Steuern zu berücksichtigen.


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    Mal davon abgesehen finanzieren wir IMHO nicht unsere Renten, sondern die Renten der jetzigen Rentner. Und da unsere Regierung über eine Basisrente nachdenkt, müssen wir uns da überhaupt noch Gedanken machen wieviel wir einzahlen?

    Hallo!


    Die Entgeltumwandlung ist genauso sinnig oder unsinnig wie Rister oder Rürup. Das einzige was ich umwandle sind 30,- Euro. Das ist der Mindestsatz, um die 23,- Euro (Netto) Arbeitgeberzuschuss zu bekommen. Dafür verzichte ich auf die (Brutto) 13,68 Euro VL. Wichtig ist dass man die 4% Beitragsbemessungsgrenze nicht überschreitet, damit es sich am Ende auch steuerrechtlich lohnt. Frag mal bei der DEVK nach, als Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst hast Du da ein paar Vorteile. Aber nicht jeder Pensionsfonds ist für jeden geeignet.


    Unser Pensionsfonds ist sozusagen betrieblich geschützt. Und bei derzeit 5,9% kann man nicht meckern.


    Gruß, René