Beiträge von mumpel

    Zitat

    Original geschrieben von lukke
    Besitzstandszulagen = Auch nur bei den Beamten.


    Aber soetwas ähnliches gibt es auch für Arbeiter und Angestellte, sofern sie nicht durch Lohnerhöhungen aufgefressen wurden. (früher PZÜ- heute Differenzzulage).


    Zitat

    Original geschrieben von lukke
    Altersvorsorge = Es gibt einen Pensionsfonds wo die Bahn bis zu 23.-€ einzahlt, wenn man sich mit 30.-€ beteiligt.


    Dafür muss man aber auf die steuerpflichtige VL verzichten. Denn es gibt nur eines von beiden. Zudem haben "ältere" Mitarbeiter (zu denen zähle ich) noch die "Abteilung B".



    Zitat

    Original geschrieben von lukke
    z.B. wurden die günstigen Sozialwohnungen (durch Herrn Mehdorn) an die Annington Gruppe verscherbelt [...]


    Nicht alle. Wir haben hier noch Genossenschaftswohnungen.



    Zitat

    Original geschrieben von lukke
    [...] ständige Weisungen mit irgendwelchen Drohungen [...]


    Davon bleiben wir hier verschont. Und gefallen lassen muss man sich das auch nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von lukke
    [...] Deshalb sickert da auch nichts durch [...]


    Soetwas tut man ja auch nicht. Man schlägt nicht die Hand die einen nährt. ;)


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    P.S.: Die (meine) Beiträge spiegeln meine persönliche Meinung wieder, nicht die Meinung der DB AG

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    [...] Die besagt was [...]


    Dazu muss man erstmal erwähnen, dass bei uns nicht in Tagen gerechnet wird, sondern in Stunden. Innerhalb von 168 Stunden dürfen nur 55 Stunden gearbeitet werden. Der Rest muss Ruhe sein. Beispiel: Ich habe heute 13:30 Uhr mit dem Dienst begonnen. Von da ab 168 Stunden rechnen (das wäre dann nächsten Montag 13:30 Uhr ). Innerhalb dieser Zeit nur 55 Stunden arbeiten. Pausen werden angerechnet (30 Minuten in der Frühschicht und 45 Minuten in der Spätschicht), unabhängig davon ob man sie nehmen kann oder nicht. Als tatsächliche Arbeitszeit (TAZ) wird natürlich das angerechnet/geschrieben was man tatsächlich arbeitet. Was nächsten Montag nach 13:30 Uhr kommt fällt in die nächste Berechnungsperiode.

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    [...][ sondern langfristig einstellen um ein funktionierendes System mit ausreichend Personal zu schaffen [...]


    Das Problem ist das keiner zur Bahn möchte. Wie in anderen deutschen Firmen auch setzt man schon "Kopfgeld" aus, damit auch Mitarbeiter für die Bahn werben und neues Personal bringen.


    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    [...] Es ist doch schlichtweg Verarsche, wenn jemand laut Vertrag eine 40-Stunden-Woche hat und täglich Tag 30 Minuten Überstunden vorgesehen sind, dann ist es tatsächlich eine 42,5-Stunden-Woche und nichts anderes [...]


    Wäre bei uns hier vor Ort nicht möglich. Wir wehren uns mit allen Mitteln dagegen, die 55-Stunde-Regel kommt uns da zu Gute.

    Auch bei uns gibt es Mitarbeiter, die weit über 400 Überstunden vor sich herschieben.


    Jetzt kann man aber nicht einfach so beliebige Leute vom Arbeitsmarkt holen und zwecks Überstundenabbau auf eine Betriebszentrale setzen. Da kommt man noch nicht einmal als Eisenbahner ohne Erfahrung als Fahrdienstleiter hin. Mal ganz abgesehen von der MPU. Und bei der örtlichen Prüfung für die BZ fallen einige beim ersten Mal durch. Die Anforderungen sind sehr hoch.


    Und irgendwann sind die Überstunden abgebaut. Dann muss man die, die man zwecks Überstundenabbau eingestellt hat, wieder entlassen oder man hat sie dauerhaft an der Backe. Aus wirtschaftlicher Sicht wäre das unsinnig.

    Im TV steht das ja nicht. Das ist eine interne Vereinbarung. Und aufgrund der hohen Steuern lohnt eine Auszahlung derzeit nicht wirklich. Und für mich persönlich kommt das Langzeitkonto nicht in Frage (nicht vererbbar, und weniger Rentenpunkte bei vorzeitigem "Ruhestand"), auch anderen Kollegen rate ich vom Langzeitkonto ab.

    Früher durften wir uns Überstunden auszahlen lassen. Das geschah meist separat, um Steuern zu sparen. Heute ist die Auszahlung nicht mehr möglich, BR und Gewerkschaft wollen das nicht. Man könnte ja so Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Aber was ist denn aus den neu geschaffenen Arbeitsplätzen geworden? Die Überstunden zu einem vernünftigen Stundenlohn (z.B. 25% über Normallohn), steuergünstig und zeitnah auszahlen, und das Problem "Überstunden" wäre gelöst. Damit wäre für die Mitarbeiter auch ein neuer Anreiz geschaffen, nicht immer nein zu sagen.

    Das war einmal möglich. Da kam dann der Chef oder die Polizei (in der DDR war das die Trapo) mit einem Dienstbefehl. Heute bestimmt der Arbeitnehmer ob er freiwillig aus dem Urlaub kommt oder ob er den Urlaub verschiebt (Der Urlaub wird immer im Oktober des Vorjahres geplant. Einige machen Urlaub im Ausland. Und da kostet schon das Telefongespräch einiges [ab der Grenze zahlt der Kunde, nicht der Anrufer]). In besonderen Fällen macht man das auch gerne. Aber wenn das ständig vorkommt wird selbst der hartgesottenste Eisenbahner demotiviert.