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Original geschrieben von Filderstädter
(...) dass die Zugführer bei einer Verspätung (ich glaub von mehr als einer Minute) zu einer sog. "Nachschulung" gehen müssen (...)
Das kann man in DE nicht machen. Denn Verspätungen sind technisch bedingt. Sehr viele Verspätungen sind aber den Kunden zu verdanken, wenn sie 2 Sekunden vor der Abfahrt noch zum Bahnsteig springen und sich an einen bereits rollenden Zug hängen. "Zeigersprung Null" wird sich hier in DE nicht durchsetzen. Die Zugführer (Zugbegleiter) können nur selten etwas für Verspätungen. Aber das hatten wir ja schon weiter vorn durchdiskutiert.
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Durch Schwarzfahrer entgehen den VU jährlich Millionen. Die holen sie sich bei den ehrlichen Leuten, macht der Handel ja auch. M.E. wird auch jeder "Rabatt" querfinanziert. Geschenkt bekommen wir nichts. Irgendwer zahlt immer.
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Original geschrieben von Filderstädter
(...) Ich würde mir die japanische Pünktlichkeit hier bei uns wünschen (...)
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Original geschrieben von Uelmuek
(...) die wichtigste ist vermutlich das separate Trassennetz für HGV (...)
In Japan dürfte auch die Mendalität der Menschen eine Rolle spielen. Da wird sich nicht wegen jedem Hundepups aufgeregt.
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Original geschrieben von Filderstädter
(...) gab mal Zeiten, da habe ich 240 DEM (!) bezahlt (...)
Das war die Zeit in der wir noch für 800,- Euro (1500,- DM) netto arbeiten mussten.
Alles wird teurer. Aber auch andere Dinge wie Vandalismus, Schwarzfahrer etc. müssen in die Fahrpreise einkalkuliert werden, aber auch andere Kostensteigerungen (Anschaffungskosten, Energiekosten etc.). Überall steigen die Preise. Diese Preissteigerungen können die EVU nicht alle ohne Preiserhöhungen schultern. Natürlich müsste man nicht alles an die Kunden weitergeben, aber vieles muss man.
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Beim Auto werden Folgekosten gerne übersehen. Beim Auto hat man Versicherungen, Wartungsintervalle, das Fahrzeug selber muss man auch erstmal bezahlen, Spritkosten sind auch nicht so günstig, und Reparaturkosten muss man auch einplanen (aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung deutlich mehr als "früher"). Zudem gibt es immer mehr Baustellen und Unfälle die Zeit kosten.
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Original geschrieben von Uelmuek
(...) sondern ist für die DB einfach nicht wirtschaftlich (...)
Man hört häufig die Aussage dass Billigfahrkarten nur dafür da sind die Auslastung der Züge besser koordinieren zu können, also die Fahrgäste auf weniger ausgelastete Züge zu lenken und somit weniger überfüllte Züge zu bekommen. Reicht zwar häufig nicht aus, und rechnen können sich die Billigangebote m.E. kaum, aber das ist ja überall so.
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Original geschrieben von fluxxr
(...) werden die Normalpreise vielleicht teurer (...)
Wenn man weiss wie es geht und auch bereit ist mal länger unterwegs zu sein kann man viel sparen. Zumindest im Nahverkehr.
Als Beispiel nehmen wir eine Strecke von A nach C, wobei es zwischen B und C einen Verkehrverbund gibt. Fährt man direkt von A nach C zahlt man 12,50 Euro. Steigt man in B auf den Verkehrsverbund um kostet die selbe Strecke nur 3,50 Euro. Man spart also 9,- Euro, ist dann aber bis zu 30 Minuten länger unterwegs (ein Beispiel aus einer Verbrauchersendung vor ein paar Tagen).
Bei der BC kann man auch Überraschungen erleben. Mit der BC25 können Fahrkarten günstiger sein als mit der BC50. "Markt" hat die Stichprobe gemacht. Mit der BC25 war eine Fahrkarte für ein und die selbe Strecke 4,- Euro günstiger als mit der BC50.
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Original geschrieben von Arminius
(...) Dagegen sind die anderen Unfallarten, wie z.B. sich bei geschlossenem Bahnübergang überfahren lassen, doch eher selten. (...)
Da irrst Du gewaltig. Gerade erst vor ein paar Wochen wurde ein junger Mann überfahren weil er mit seinem Radl um die geschlossene Halbschranke gefahren ist. Vor zwei Jahren innerhalb ganz kurzer Zeit drei ältere Menschen, ebenfalls mit dem Radl um die geschlossene Halbschranke gefahren. So selten ist das also nicht. Die meisten Fälle schaffen es nicht in die Medien, daher hört man nicht viel davon.
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Original geschrieben von klausN80X
(...) wie man denn mit fast leeren Zügen Erfolg haben soll (...)
Das Geld kommt vom Staat. Strecken werden nicht umsonst ausgeschrieben. Der günstigste Anbieter bekommt den Zuschlag. Das "billig" zu Lasten der Mitarbeiter geht muss man nicht extra erwähnen.
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Hallo!
Diese Diskussion zeigt mal wieder dass es anscheinend noch immer Menschen gibt die meinen dass der Mensch die höheren Lebensrechte hat. Und eine solche Einstellung ist m.E. falsch. Tiere sind für unser Ökosystem erforderlich, während der Mensch das Ökosystem immer mehr zerstört. Es ist doch schön wenn es Menschen gibt die sich auch um die Tierwelt kümmern und so das Ökosystem schützen helfen.
Gruß, René