Zitat
Original geschrieben von Shani Ace
.. dass diese ganzen Funkgegner mit ihren angeblichen Kopfschmerzen entweder Hypochoner sind oder bewusst lügen (und das ohne einen Sinn).
ich wollte es ja eigentlich weglassen, aber, ich meine mal irgendwo von einer Studie gelesen zu haben, dass zwei Typen von Antennen getestet wurden, a) eine versteckte Antenne, d.h. irgendwo im Dachstuhl oder so an eine Hauswand verbaut, dass sie gar nicht auffällt, und b) eine große auffällige Antenne, so dass sie jeder sehen kann. Das Resultat der Befragung über das allgemeine Wohlbefinden der jeweils nahen Bevölkerung ist folgendes:
offene Antenne: *auaua* (von Kopfschmerzen über allgemeines Unwohlsein bis Schlafstörungen, alles dabei, und mit einem hohen Anteil, eswar so ziemlich jeder krank)
versteckte Antenne: *was, da ist eine Antenne, hab ich gar nix von gemerkt*
So, und jetzt der Witz an der ganzen Geschichte: Die offene Antenne war auf Grund technischer Schwierigkeiten gar nicht angeschlossen, die versteckte lief absolut problemlos und fehlerfrei... *gg*
Weiß jemand mehr zu dieser Studie oder ist es nur eine der berühmt-berüchtigten Internet-Living-Legends?
edit: nochmal zum Thema Langzeitstudie - eine etwas traurige Entwicklung...
Zitat
DMF: Handykohortenstudie kann in Deutschland nicht durchgeführt werden
Aufgrund der Tatsache, dass es kaum Untersuchungen zu den gesundheitlichen Langzeitauswirkungen des häufigen Gebrauchs von Mobiltelefonen gibt, soll in einer internationalen prospektiven Kohortenstudie, der sogenannten COSMOS-Studie (COHORT STUDY ON MOBILE PHONE USE AND HEALTH) untersucht werden, ob intensive Handynutzung zu einem Anstieg des Inzidenz- bzw. Mortalitätsrisikos für verschiedene Erkrankungen (Krebserkrankungen, Herzkreislauferkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen, Symptome, etc.) führt. Ziel ist der Aufbau einer Kohorte mit ca. 250.000 Handynutzern, davon jeweils ca. 50.000 Personen aus fünf Ländern (England, Schweden, Dänemark, Finnland, Deutschland). Im Rahmen des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms (DMF) wurde mittels einer Machbarkeitsstudie überprüft, ob in Deutschland eine solche Handykohortenstudie nach den internationalen Studiendesignvorgaben durchführbar ist. Diese Studie ist nun abgeschlossen und zeigte, dass theoretisch alle Voraussetzungen zur Durchführbarkeit einer Kohortenstudie in Deutschland erfüllt sind. Im Gegensatz zu zur Teilnahmerate in zwei anderen Ländern von bis zu 43%, war die Teilnahmerate in Deutschland mit 5% bzw. 12% jedoch extrem niedrig. Mit ein Grund für die niedrige Teilnahmerate in Deutschland war vor allem die sehr geringe Bereitschaft der angeschriebenen Bürger zur Teilnahme. Um in Deutschland eine Kohortenstudie mit 50.000 Handynutzern aufzustellen, müssten dementsprechend bei unveränderter Vorgehensweise über eine Million Personen angeschrieben werden. Dies ist generell nicht finanzierbar. Es gibt selbstverständlich Möglichkeiten den Response weiter zu steigern z. B. durch einen massiven Einsatz von Medien und Presse. Es ist damit aber keineswegs gewährleistet, dass auf diese Weise eine Erhöhung der Teilnahmerate um mindestens einen Faktor 4 erreicht werden kann. Dies müsste erst mit einer weiteren umfangreichen Machbarkeitsstudie getestet werden, die jedoch im Rahmen des DMF aus zeitlichen und auch aus finanziellen Gründen nicht mehr verwirklicht werden kann. Das BfS hat sich deshalb dazu entscheiden müssen, zum jetzigen Zeitpunkt über das DMF eine Handykohortenstudie in Deutschland nicht durchzuführen.
Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz
In diesem Zusammenhang ist auch interessant:
http://www.emf-forschungsprogramm.de/
hier sind erste Ansätze z.B. für eine subjektive Wahrnehmung der Antennen in einer Feldforschung zusammengetragen, allerdings noch nicht wirklich auf lange Zeit hin, d.h. eine richtige Entwiclung zeichnet sich noch nicht ab... Egal, schaut selbst!