wenn ich aus meinem Wohnzimmerfenster gucke, dann schaue ich direkt auf vier Masten, keine Ahnung von welchem Mobilfunkanbieter.
Ich schlafe nicht schlechter seitdem ich hier wohne und mich stört der Anblick nicht. Ich habe keine Kopfschmerzen oder sonstige Leistungseinbußen, Konzentrationsschwächen oder irgendwie solche Dinge. Am Anfang habe ich mich gefragt, ob das schlecht ist für mich oder gut, ich habe mich dann aber für gut entschieden - ich habe immer guten Empfang.
Was das angeht bin ich vielleicht ein wenig vorbelastet, ich habe über drei Jahre in einem KKW gearbeitet - und auch dort hatte ich keine Beschwerden.
Das Problem, was verunsichert ist, dass es keine Langzeitstudien gibt, die z.B. eine komplette Kindheit von der Geburt bis zum Austritt aus dem Teenage-Alter betrachtet und dabei verschiedene Kindergruppen gegenüberstellt. Selbst wenn es so eine Studie geben würde, wäre die Fehlerquote imho recht hoch, es kann niemand so genau sagen, was alles für Einflüsse "in der Luft" liegen. Was ich damit sagen will: Neben einem KKW stehen auch Mobilfunkantennen. Wer sagt denn, dass es einer der beiden "Störfaktoren" ist, und nicht beide zusammen? Es könnte auch etwa ganz anderes sein, z.B. die Sonnenscheindauer pro Tag, oder die Angewohnheit der Eltern die Kinder in dem benachbarten Graben spielen zu lassen, welcher an der Mülldeponie vorbeifließt. Wer weiß das schon, bzw. kann eine komplette Betrachtung der Umwelt machen?
Das soll jetzt kein Freifahrtschein sein, sondern ein wenig dazu anregen, ob das wirklich alles so nötig ist.
Was passiert wenn ich mal nur einen Balken Empfang habe, und nicht alle fünf? Sterbe ich dann?
Oder andersrum:
Was passiert, wenn ich mal alle fünf Balken Empfang habe, und nicht nur einen? Sterbe ich dann?
P.S.: ja, ich weiß, sterben muss man sowieso, da führt kein Weg dran vorbei...
edit: ich habe gerade mal nachgeguckt, es handelt sich bei den Antennen um Antenne von o2. Wie auch immer ich das jetzt für mich deuten soll...