Beiträge von TM1

    Re: Testamentsfrage


    Zitat

    Original geschrieben von bastian_S
    Kennt sich hier jemand mit dem Thema aus?


    Sicherheitshalber (es geht ja wohl nicht um Kleinigkeiten) solltest Du das besser von einem Notat klären lassen.
    Aber soweit ich weiss, ist es folgendermaßen:
    Die Neffen erben alles und werden sofort Eigentümer.
    Der Vermächtnisnehmer 8was für ein Wort) hat dann gegen die Erben Anspruch auf Herausgabe des Vermächtnisses - hier also wohl alles ausser den Immobilien.
    Da die Fonds ja wohl keine Immobilien sind, hat er auch einen Anspruch darauf - und den müssen die Erben wohl befriedigen.
    Die Frage, ob ausser den Erben ein Vermächtnisnehmer überhaupt einen Erbschein erwirken kann, solltest Du dann den Fachmann klären lassen.
    Ich als Laie würde mal vermuten nein.

    Zitat

    Original geschrieben von prana
    Über 30 Verkäue pro Jahr ist dann eh gewerblich. Also andere Größenordnungen gibt es bei Privatverkäufern nicht.


    Das hat zwar mit Bewertungen nichts zu tun, aber: Das stimmt so natürlich nicht.
    Wenn ich nur und ausschliesslich jedes 2. von mir gelesene Buch verkaufen würde, käme ich schon auf eine weit höhere Zahl.
    Nimmt man die Ankäufe dazu, komme ich schon auf eine deutlich dreistellige Zahl alleine an Büchern pro Jahr.

    Zitat

    Original geschrieben von OB05
    kannst Du ja auch nicht, läuft ja nocht. Das war in Bezug auf Dein Tschirt umgemünzt, solltest Du es nicht verstanden haben. Wer es nicht weiss, der könnte auf die Idee kommen hier rot zu geben in der Annahme der VK hätte es wissen müssen.


    Das würde heissen, der Verkäufer dieses Telefones hätte in der Überschrift irgendwas spezielles angegeben um bestimmte KÄufer anzulocken, was er dann aber in der Beschreibung als doch nicht vorhanden relativiert hat?
    Da kann ich nichts von entdecken - im Gegensatz zum angesprochenen Trikot: Da wusste der VK ganz genau was er tat und zwar mit vollster Absicht und nicht etwa aus Unkenntnis.

    Zitat

    Original geschrieben von OB05
    ich würde ihn dafür aber nicht rot bewerten. Aber andere würde das mit Sicherheit.


    Also ich kann da weit und breit keine Negative entdecken.
    Und in die Zukunft kann ich leider nicht zuverlässig blicken. Selbst wenn der VK nicht so genau weiss was er da verkauft und an einen Käufer gerät, daer das viel besser weiss: Warum sollte es das eine schlechte Bewertung geben? Reine Spekulation - und bei der offensichtlich ehrlichen Beschreibung eine, die ich noch nichtmal begründet finde.



    Zitat

    Oder behauptest Du, bis ins kleinste alles zu kennen, was Du je verkauft hast? Kaum.


    Doch, behaupte ich.
    Ich verkaufe allerdings auch keine solchen Fundstücke oder andere Artikel von denen ich keine Ahnung habe, sondern Dinge aus eigenem Besitz die ich schon gut kenne.

    Zitat

    Original geschrieben von qtip
    Wir sprechen uns dann wieder, nachdem du eine neutrale oder negative Bewertung erhalten hast und diese mittels eines gerichtlichen Beschlusses zurückgenommen wurde.


    Ich habe noch keine erhalten die ich hätte löschen lasssen wollen.
    Die erhaltenen Bewertungen als KÄufer waren mir völlig egal, auch wenn sie gelogen waren.
    Als Verkäufer würde ich eine eindeutig wahrheitswidrige Bewertung löschen lassen - ist aber noch nicht vorgekommen.


    Zitat

    Original geschrieben von OB05
    Weil dejenige weder des lesens mächtig ist, noch den Button "Frage an den VK" findet. Ganz einfach.


    Schon richtig. Aber für die Gestaltung des Angebotes, die ja diese Fragen oder Missverständnisse geradezu herausfordert, ist der VK alleine verantwortlich.
    Das ist eigentlich ein sehr schönes Beispiel, was für Wirkungen die unbeeinflusste Abgabe von Bewertungen haben könnte.
    Dieser Verkäufer hat ja ganz bewusst Fans von Podolski durch die Nennung des Namen in der Artikelbeschreibung angelockt, obwohl er dann im Text selbst wieder schreibt, dass der Name in seinem Artikel gar nicht vorkommt.
    Solche Spielchen muss er dann eben in Zukunft lassen wenn er nicht will, dass er deswegen schlecht bewertet wird.
    Das ist nun ein glasklares Beispiel dafür, dass ein VK durch irgendwelche "Tricks" einen Vorteil sucht - dann muss er eben auch die Konsequenzen ertragen.
    Unsachlich, gelogen oder sonstwie gegen eBay-Richtlinien verstossend ist diese Bewertung jedenfalls nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von OB05
    http://feedback.ebay.de/ws/eBa…tab=FeedbackLeftForOthers


    Fiktiv? Diese Schwachmaten z.B.


    Ohne die Artikel zu kennen, kann man doch gar nicht wissen was da nicht genau beschrieben worden sein könnte - dann wären die Bewertungen zwar ungeschickt und nicht genau formuliert, aber nachvollziehbar.
    Beim dritten Trikot ist es z.B. so, dass es eben nicht mit dem Namen "Podolski" versehen ist wie die Überschrift vermuten lässt.
    Im Text ist das zwar angegeben, aber die Überschrift ist bewusst falsch.
    Und warum sollte man dem Fall nicht schlecht bewerten? Die Beschreibung ist doch tatsächlich schlecht und die Überschrift lässt falsches vermuten.
    Und der Kommentar zur anderen Bewertung lässt doch ganz klar den Käufer als Depp dastehen - da muss man als Verkäufer eben in Zukunft mehr den Inhalt als die Farbe der Bewertung (und die Prozentpunkte) betrachten. Werden die KÄufer ja auch tun.



    Zitat

    Wer kündigt schon wegen Kleinigkeiten rot an?


    Es ist doch immer von den jetzt so häufig auftretenden "Erpressungen" die Rede.
    Erpressen kann man nur mit Ankündigung.

    Zitat

    Original geschrieben von qtip
    Wo und wie kann man sich denn bitte dagegen wehren ?


    Gerichtlich.
    Wenn einem der Aufwand zu groß ist (warum ist eigentlich ein Aufwand zu groß, wenn doch eine ungerechte Bwertung bei eBay offensichtlich eine so derart starke Beeinträchtigung des Allgemeinwohls darstellt wie es die erhitzten Diskussionen vermuten lassen?), dann will man sich auch nicht richtig "wehren".



    Zitat

    Es geht hier nicht um die bösen bösen Verkäufer sondern einzig allein um das ungleiche Verhältnis das durch einseitige Bewertungen geschaffen wird !


    Das ungleiche Verhältnis war schon immer vorhanden - und zwar waren (und sind) die Verkäufer immer auf der überlegenen Seite im Vorteil, weil die überwiegend praktizierte Zahlungsweise bei eBay immer noch Vorkasse ist.


    Die Welt gerät wirklich nicht aus den Fugen weil die Verkäufer jetzt keine völlig nutzlose Bewertung mehr abgeben können.
    Nein, nein - der einzige Sinn der Käuferbewertungen war in den letzten Jahren ausschliesslich die Druckmöglichkeit KÄufer irgendwie von ehrlichen Bewertungen abzuhalten.
    Wer da jetzt so vehement protestiert, hat wohl jetzt Angst vor ehrlichen Bewertungen.
    Und ausserdem nimmt er wohl die Bewertungen sowieso viel wichtiger als sie es tatsächlich sind. Lächerliche "Rachebewertungen" die jetzt möglicherweise von vereinzelten Käufern abgegeben werden könnten (wie das immer wieder hier als Befürchtung an die Wand gemalt wird) weil sie mehr wollen als es das Leben hergibt, kann ich als Käufer immer noch genauso erkennen und einordnen wie vorher - die sollten einen ehrlichen Verkäufer also auch nicht wirklich stören.



    Zitat

    Original geschrieben von OB05
    dann würdest Du feststellen, dass die ersten Käufer wegen- wohlgemerkt Nichtigkeiten - Amok laufen. genau darum gehts. Nichts anderes.


    Beispiele bitte.
    Bislang wurde das stets nur als fikives Horrorszenario an die Wand gemalt.
    Erlebt oder gelesen habe ich sowas noch nicht, also halte ich das für wesentlich mehr herbeigeredet als das es tatsächlich vorkommt.
    Wie gesagt: Gegen ein wirkliches Amoklaufen (also tatsächliche Erpressung, reine Lügen etc.) kann man sich nach wie vor wehren.
    eBay hat übrigens ebenfall angekündigt gegen Käufer die Verkäufer jetzt mit der Drohung einer neutralen oder negativen Bewertung erpressen, vorzugehen.
    Dazu gibt es ab übermorgen wohl eine spezielle Seite um das als Problem zu melden.

    Zitat

    Original geschrieben von OB05
    . das Fatale ist aber, ich kann mich nicht mehr wehren, da ich keine Handhabe mehr besitze (Für den Fall der Fälle).


    Das war, ist und bleibt Blödsinn.
    Du beschwerst Dich vehement gegen den Wegfall der Möglichkeit die Käufer unter Druck zu setzen um sie von der Abgabe einer schlechten Bewertung abzuhalten - und im gleichen Atemzug beschwerst Du Dich, das angeblich jetzt die Käufer genau diese Möglichkeit hätten Dich unter Druck zu setzen.
    Das könnte man scheinheilig nennen.
    Mal ganz abgesehen davon, dass eine schlechte Bewertung für einen KÄufer der wirklich Übles will, völlig uninteressant ist, also sowieso keinerlei "Handhabe" gegen irgendwas wäre.
    Gegen wirklich objektiv unwahre, beleidigende oder sonstwie falsche und verleumdende Bewertungen kann man sich genauso wehren wie eh und je.



    Zitat

    nein, da nur 12 Monate angegeben werden. DAS ist nicht ein Abbild.


    Nur und ausschliesslich was die errechnete Prozentzahl angeht. Und wie schon gesagt - man wird in Zukunft wesentlich mehr aus den Bewertungen entnehmen können und sich nicht so extrem auf diese Prozentangabe fixieren müssen.
    Was ich sowieso nie richtig verstanden habe.


    Zitat

    Ich verstehe nicht, was Du ständig auf versandkosten rumreitest.


    Das war ein Beispiel, und zwar das was in den letzten Jahren ganz offensichtlich der größte aufreger insgesamt war - über nichts wird mehr gestritten als über die diversen Versandkostenkonstruktionen denen man so begegnen kann.
    Klar soll jeder so mündig sein um das selbst zu entscheiden. Aber ganz sicher spekulieren manche Verkäufer auf Käufer die das nicht so genau lesen.
    Und unzufrieden sind den Diskussionen nach auch viele von denjenigen die sich ganz bewusst über diese Konstruktionen sind, weil sie es trotzdem irgendwie als "unfair" oder wie auch immer empfinden.
    Solche Konstruktionen werden jetzt sicher aufgrund der evtl. vermehrt auftretenden Beschwerden darüber überdacht werden.

    Zitat

    Original geschrieben von OB05
    Solche Aussagen wie TM1 hier einstellt können nur von "Nurkäufern" kommen, kann man nicht ernst nehmen.


    Mein Verkäuferaccount (seit 2001) hat 3mal mehr Bewertungen als mein KÄuferaccount (seit 2005) - und zwar im vierstelligen Bereich.
    Die einzigen negativen Bewertungen für diesen Account sind aus 2001 - 2004 und zwar allesamt von Verkäufern, also aus der Zeit als ich die Accounts noch nicht getrennt hatte.
    Ich habe also wesentlich mehr Verkäufe als Käufe in den letzten 7 Jahren - und nicht eine einzige negative Bewertung als Verkäufer bekommen.
    Liegt das nicht vielleicht doch daran, dass ich als Verkäufer so ehrlich, korrekt und schnell wie nur möglich bin und bei eigenen Fehlern auch uneingeschränkt dazu stehe und sie wieder gut mache?
    Angst vor diesen Änderungen haben nur all die Verkäufer, die unbedingt eine Druckmöglichkeit gebraucht haben um ja nicht zuviele schlechte Bewertungen zu bekommen.
    All diese Horrorszenarien mit plötzlich zuhauf auftretenden "Erpressungen" durch Käufer sind doch nichts weiter als hilflose Versuche einen Teufel an die Wand zu malen der nicht existiert.
    Mich hat in all den Jahren noch nie jemand irgendwie "erpressen" wollen - weder vor noch nach den jetzigen Änderungen.
    Vielleicht sollten all die, die jetzt plötzlich von KKäufern so arg bedrängt werden mal überlegen ob der Grund nicht vielleicht in ihren Bedingungen liegt die all die Jahre eben nur zähneknirschend akzeptiert wurden.
    Wer z.B. seine Gewinne über die Versandkosten realisiert hat und dann eben für vier Speicherkarten mal eben 32€ Versand kassiert hat, der darf sich nicht wundern wenn er jetzt Gegenwind bekommt.
    Ähnliche Beispiele gibt es genug.
    Und auf die konkrete Nachfrage, worin denn die plötzlichen "Erpressungen" genau bestehen wurde ja bislang auch nie geantwortet.
    Trotzdem ist eins sicher: Die Bewertungsprozente werden erstmal deutlich sinken und vom lebenslangen 100%-Account wird man sich auch verabschieden müssen. Nur - das ist doch egal. Zuerst zählt nicht der Bewertungsstand, sondern der An- und Verkauf an sich. Auch bei schlechteren %-Zahlen als früher wird man aus den Bewertungen endlich wieder ein ehrlicheres Abbild des tatsächlichen Verhaltens eines Verkäufers ablesen können.

    Zitat

    Original geschrieben von prana
    Daher hab ich den Verkäufer am Ende doch positiv bewerten müssen...
    .


    Unglaublich. Du lässt Dich also lieber betrügen als ehrlich zu bwerten.
    Wieder ein sehr schönes Beispiel, warum die Änderungen dringend nötig waren.