Beiträge von blacksun

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    Original geschrieben von BartS1975
    ...die Inflationsrate liegt aktuell bei knapp über 0. ...die Binnenkonjunktur läuft ja recht gut, d.h. die Leute geben viel Geld aus.


    ich persönlich sehe die Inflationsrate kritisch, als politisches Instrument um die Leute zu beruhigen. Das Stichwort heißt Warenkorb.
    Was mir fehlt ist ein Warenkorb der lediglich die lebendsnotwenigen Dinge enhält: Wohnen, Kleidung, Essen, Heizen, Wasser, Strom, medizinische Versorgung, Pflege, Transport (Bus, Bahn, Auto) Steuern usw., also die Dinge die Du immer brauchst und nie ganz weglassen kannst.


    Du brauchst Dir nur mal die Steigerungen in der Baubranche und bei Mieten anschauen.


    Du musst Dir dann auch noch den Index selbst anschauen. Die Inflationsrate gibt meist nur die Veränderung gegenüber dem Vorjahr an. Wenn die Preise zuvor stark gestiegen sind bringt es Dir nichts wenn es nun ein einzelnes Jahr gibt mit weniger Steigerung
    https://www-genesis.destatis.d…C04*,CC05*&zeitscheiben=3
    Und was man auch bedenken muss, das sind alles relative Zahlen. Es macht einen Unterschied ob ein Liter Benzin 3% teurer wird oder 1 Minute telefonieren


    Zitat

    Original geschrieben von zardi77
    Die Inflationsrate liegt, was ich gelesen habe, aktuell sogar bei -0,2%, d.h. wenn du auf's Tagesgeld z.B. 0,8% bekommst, liegst du bei effektiv 1% Rendite, also Werterhaltung gar kein Thema.


    nominal stimmt das. Du hast das Thema Steuern vergessen, also dass von dieser "Rendite" nochmal fast 1/3 weggehen.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wer sagt denn, dass Flüchtlinge kein Geld haben? Das gilt m.E. im Wesentlichen für Wirtschaftsflüchtlinge, die hier kein Bleiberecht haben. Bei Kriegsflüchtlingen kann das ganz anders aussehen.


    Meinst Du das ernst?
    Ich halte das nur für eine Wunschvorstellung dass die Mehrheit der Flüchtlinge Geld (Bargeld oder zugreifbares Kontovermögen) auf Niveau der mittleren deutschen Gesellschaftsschicht oder mehr hat wenn diese hier sind. Das ist die gleiche Vorstellung wie die dass 80% der Flüchtlinge einen mit einem deutschen Ingenieur vergleichbaren Bildungsstand haben. Sicher mag es ebenfalls Einzelfälle geben, aber die Mehrheit ist das mit Sicherheit nicht.
    Flucht ist teuer heißt es immer mal wieder in Berichten. Da würde man in der Heimat alles verkaufen oder sich Geld zusammenleihen um dann 20.000-50.000 Euro für die Flucht nach Europa zusammenzubekommen. Aber wenn die dann hier sind, dann ist das Geld eben weg. Ich habe noch nie etwas davon gehört dass die Flüchtlinge an der Grenne alle einen Koffer mit mehreren 10.000 Euro darin bei sich haben.
    Und nehmen wir an jemand hätte richtig Geld, z.B. im 6stelligen Euro-Bereich oder besser, dann ist das denke ich genug Geld um nicht lebensgefährlich über das Mittelmehr zu müssen. Der kann theoretisch dann ganz bequem per Visum und Flieger kommen.


    Wie gesagt, von der Überlegung her ist das n26-Konto eigentlich schon gut geeignet für die Asylbewerber da es eben nichts kostet, man keine Papiere ausfüllen muss, sie relativ flexibel sind was kostenloses Verfügen angeht, und es braucht nur einmalig eine Postadresse. Eben weil es nur einmal eine Adresse braucht und die Karten relativ schnell da sind sind sie dann auch sehr flexibel wenn sie in Deutschland von einer Unterkunft/Einrichtung in eine andere verlegt werden.
    Die einzige Frage ist ob sie mit den Unterlagen der Erstaufnahmestelle oder einer Duldung oder was es da sonst noch so gibt ein PostIdent oder VideoIdent machen können.

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    Original geschrieben von 7650w
    Das ist der Brüller, das ist doch aus meiner Sicht die einzige Zielgruppe, die dieses hippe Spielzeugkonto als Hauptkonto nutzt. ;)


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    Original geschrieben von Goyale
    Nicht mal wenn ich schufatot wäre, würde ich n26 als _Hauptkonto_ nutzen.
    n26 ist aus meiner Sicht nur eine Ergänzung zum Hauptkonto, z.B. für die Ebay-Verkäufe oder zum kostenlosen Geld abheben. Oder halt als Testkonto.


    die werden sich angeschaut haben dass sehr viele ihrer über Affiliate-Vermarktung gewonnenen Kontoinhaber genau in diese Kategorien fallen und eben nicht in die Kategorie Kunde/Kontonutzer den jede Bank haben will.


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    Original geschrieben von Goyale
    Die Produkte von NUMBER26 dürfen in KEINEM Fall in Verbindung mit "schufafrei", "ohne Schufa", "Konto für Jedermann/Jeden", "Guthabenkonto" etc. in Verbindung gebracht werden


    Wenn man den Berichten im TV glauben kann, läuft bei der ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuung sehr viel über soziale Medien. Ich könnte mir vorstellen dass bei diesen vielen internetaffinen Ehrenamtlern viele bei "schufafrei" und "Jedermannkonto" auf die Idee kommen dass das n26-Konto auch was für die ganzen Flüchtlinge ist.
    Weil ein Konto brauchen diese spätestens wenn Sie Geldleistungen bekommen sollen. Internet- bzw. Smartphone-affin sind die meisten Flüchtlinge genauso. Kostenlos ist das Konto ebenfalls. Eine mehrsprachige Webseite gibt es auch. Geldabheben können sie an jedem Automaten, bei sehr vielen kostenlos.
    Die Beantragung läuft auch rein über Internet, VideoIdent ist auch vorhanden. Und es braucht nur einmalig eine Postadresse für die Zusendung der Karten.
    Daher ist es doch eigentlich das ideale Konto für die Asylsuchenden.

    ich kann leider die App nicht mehr benutzen.
    Wenn ich sie starte, dann lande ich auf Screens auf dem ich mich registrieren kann, oder über Login mich mit meinen vorhanden Daten einloggen können sollte.
    Als erstes wird die Handynummer im Internationalen Format verlangt, dann die App-PIN.
    Die SMS mit dem PIN-Code kommt auch an. Sobald ich diese eingebe lande ich sofort wieder auf dem ersten Screens für die Registrierung/Login.


    Weiß jemand woran das liegt und was man dagegen machen kann?

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    Original geschrieben von qwer640
    Erläutere dies bitte,dass verstehe ich nicht. Danke.


    ich denke er meint die prinzipielle Überlegung dass man als Bank aktuell bei der EZB Geld gratis bekommen kann.


    Eine Bank gründen geht aber nicht so einfach wie ein Gewerbe anmelden. Aber die Idee ist schon nicht schlecht, zumindest für Firmen. Es gibt genügend Beispiele wo ein bankfremdes eine eigene Bank hat, z.B. VW mit der VW-Bank, Vorwerk mit AKF, IKEA mit der IKANO, usw.

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    Original geschrieben von Goyale
    Die 115€-Forderung wäre eine schöne Sache, um sich selber rechtlich weiterzubilden. Bei dem risikolosen Betrag kann man sich vor Gericht selber vertreten, und selbst wenn es schief geht, sind nur weitere vielleicht 300€ in den Sand gesetzt.


    Genau das fällt auch in das was ich meinte mit "wenn es einem um's Prinzip geht" oder um bestätigt zu bekommen dass man Recht hat. Dann kann man das tun. Aber dem Poster geht es denke ich eher darum die 115 Euro zu bekommen.


    Das ganze als Weiterbildung zu sehen hat schon seinen Reiz. Aber 300 Euro für diese "Schulung" sind dann doch etwas viel Geld, vom Aufwand an Zeit und Nerven mal abgesehen.
    Die 300 Euro sind nachher Geld das dir tatsächlich auch fehlt. Die 115 Euro sind nur Gewinn den Du nicht realisiert hast.


    Das ist alles richtig was Du schreibst. Nur musst Du eben bedenken dass eine Unternehmensbeteiligung wesentlich mehr Aufwand bedeutet wie eine Anlage als FG. Lehrgeld muss man ebenfalls mit einplanen. Ich kenne niemanden der noch nie Geld verloren, sondern nur Gewinne eingefahren hat.
    Es gab ja in den vergangenen 2 Jahrzehnten genug Versuche die großen Massen an die Börse zu bekommen, und viele haben sich die Finger verbrannt (Telekom-Aktie, New Economy, etc.). Auf der anderen Seite, wenn sich jemand mit seinen Geldanlagen im Bereich des "staatlichen Schutzes" bewegt hat, dann hat er soweit ich weiß noch nie Geld verloren. Selbst die Sparer bei der KauptingBank haben ihr Geld wieder bekommen.


    Bei klassischen Bankprodukten wie FG und TG weiß jeder wie es funktioniert. Man weiß auch was am Ende rauskommt und auch der Endtermin steht fest. Eine Sicherung hast Du auch noch (jetzt sei mal dahingestellt wie schlagkräftig die ist). Auf das alles musst Du bei Aktien verzichten.


    Wie gesagt, alles richtig was Du sagst mit Rendite und Sachwerte gehören einem. Aber Aktien sind nun mal eine ganz andere Anlageklasse wie Festgeld die man eben nicht gleichsetzen kann. Rendite ist nicht alles. Auch Sicherheit ist ein Aspekt.
    Und ganz salop gesagt, von Rendite hat man nur etwas wenn man sie auch tatsächlich hat.


    Bei Rendite und Altersvorsorge muss man auch noch bereit sein einen entsprechenden hohen Anteil seines Kapital bzw. seiner Sparleistung in den Aktienmarkt zu stecken. Zum einen wegen den Handelskosten, zum anderen auch damit man wirklich dann auch was davon hat. Bsp. wenn Du aus 10K (die Du bereit bist zu "riskieren") in 25 Jahren dann 30K gemacht hast, dann ist das zwar eine schöne und bessere Rendite als bei Bankprodukten, aber von den 20K Gewinn hast Du bei weitem nicht ausgesorgt für's Alter.


    Was rädst Du denn Leuten die sagen
    - nur Anlagen die max 5 Jahren laufen (weil sich die Lebenssituation bis dahin evtl. geändert hat. Klar kommt man bei Aktien jederzeit an's Geld, aber eben zu dem Kurs der dann gilt)
    - in's Depot schauen und jederzeit immer nur ein Plus darin haben wollen weil sie sonst nicht schlafen können
    Beides gibt der Aktienmarkt soweit ich weiß nicht her.

    Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: BIW - Depotüberträge


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    Original geschrieben von BartS1975
    Also zumindest für Lebensversicherungen ist eine hohe Aktienquote nicht so einfach, siehe etwa http://www.faz.net/aktuell/fin…hre-grenzen-12949164.html
    ...
    Vergangenheitswerten
    ...
    m.E. schon eine extreme Krise...geben, dass das für die Zukunft nicht gilt...


    Das mit der (gesetzlichen?) Begrenzung der Aktienquote hat auch durchaus seinen Sinn. Der Artikel nennt auch hier einen Ausweg, wenn auch versteckt --> "aus Mangel an Kapital". Die Versicherungen, Banken und BSK müssen eben genau hier was tun. Die sind alle mit ihrem Unternehmen am Kapitalmarkt vertreten. Es gibt kein "technisches" Hindernis das Eigenkapital zu erhöhen. Nicht nur jammern dass alleine die Begrenzung schuld sei und man nur hier etwas ändern könne.
    Geld/Kapital ist bekanntlich auch genügend auf der Welt vorhanden. Auch hier ist alles nur wieder eine Frage der Attraktivität sowie des Risikos. Beides liegt auch in der Hand der Unternehmen.


    Gutes Beispiel:
    https://www.fidor.de/personal-…saving-bonds#Kapitalbrief


    Vergangenheitswerte:
    Hier zitiere ich was unter ganz vielen Diagrammen steht: Der Verlauf in der Vergangenheit gibt keine Sicherheit für die Entwicklung in der Zukunft


    extreme Krise:
    hatten wir nicht in den letzten 10 Jahren genug Krisen? Lehmann-Brothers, Finanzkrise, Stützung der Banken durch Staaten, Griechenland, Situation Naher Osten, usw. Also alles Dinge die richtig Geld gekostet haben und noch immer Geld kosten. Und zwar nicht irgendwo, sondern genau hier in Deutschland.
    Schon das alles haben weder die Banken noch die Staaten gemeistert. Und vorhergesehen oder sogar verhindert hat es bekanntlich auch keiner, und das obwohl dort soviel schlauere Menschen mit Studium, Doktor-/Professortitel sind und sich tagtäglich damit beschäftigen. Was glaubst Du wie das erst laufen wird wenn noch was extremere Dinge passieren. Der von Dir genannte Zeitraum vom 20-30 Jahren ist doch genau prädestiniert für sowas.

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Klar wäre es besser, alles dem RA in die Hand zu drücken. Es wird sich bei dem geringen Streitwert aber kein RA finden, der einen vertritt.
    ...
    Eigene Kosten (Arbeitszeit) bekommt man nicht ersetzt. Fremde angemessene Kosten (Porto etc.) schon eher.
    ...
    Eine eigene Klage am Amtsgericht kostet relativ wenig bei dem Streitwert (als Kläger musst Du die Gerichtskosten erstmal bezahlen).


    Damit ist doch alles gesagt. Einen "Dienstleister" wirst Du nicht finden.
    Und für alle drei Aussagen zusammen gilt
    a) ist es sicher dass man einen Anspruch auf die vollständige Übernahme aller Kosten durch den Schuldner hat ?
    b) können die Kosten auch sofort zusammen mit der eigentlichen Forderung eingetrieben werden oder entsteht so wieder ein Fall2 mit dem die Kosten aus Fall1 eingetrieben werden sollen


    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Aber hey, klar kann man auch einfach nicht machen. Blöd ist nur, dass wenn man selber 115€ nicht bezahlt, die anderen (Advanzia etc.) sofort rechtliche Schritte gehen.


    ganz provokant: was interessieren die anderen? Du kannst Dir nichts davon kaufen ob die anderen zu ihrem Recht kommen oder ob nicht.
    Selbst wenn Präzedenzfälle geschaffen werden macht das Dein eigenes Anliegen nicht sicher. In D gibt es keine Sammelklagen. Jeder Fall ist individuell. Anderes Gericht, andere Richter, andere Anwälte, andere Sichtweisen, andere Urteile, andere Ergebnisse. Im Rechtsbereich ist 1+1 eben nicht immer 2 sondern auch mal 0.