Beiträge von Martin Reicher

    Apple scheint mal wieder Maßnahmen ergriffen zu haben die es erschweren sollen, den Lautsprecher eines AirTag stillzulegen. Das macht z.B. Sinn, wenn man das Teil als Tracker für ein Fahrrad, E-Scooter etc. verwenden möchte.


    Die Methode des beschädigungsfreien Öffnens mittels eines Skalpells (Rastnasen beiseite drücken) scheitert nun daran, dass die Rastnasen werksseitig verklebt werden. Bleibt also nur noch die Methode des Bohrens wo man die Zuleitungen zur Spule zerstört. Diese Manipulation könnte allerdings wiederrum erkannt werden und z.B. nach einem Firmwareupdate der AirTag seine Funktion einstellen.

    7 kWp und ein einphasiger Wechselrichter? Da werden dir die TAB schon was anderes erzählen.

    Ich sehe auch keine großen Preisunterschiede zwischen einem einphasigen und einem dreiphasigen Wechselrichter in dieser Leistungsklasse. Es gibt auch genügend Hersteller wie billiger sind als der "günstigenern" SunnyBoy.


    Was ändert sich denn an der Besteuerung bei 12,48 kWh gegenüber 7 kWp?

    Meine Investition soll ich in 6 Jahren raus haben, bis dahin zahle ich für den selbst erzeugten Strom 16,9ct/kWh

    Ersparnis während der Betriebszeit (10 Jahre) 598 €

    Stromgestehungskosten pro kWh 16,9 ct

    Amortisationszeit 6 Jahre

    Nicht bis dahin sondern über den Betrachtungszeitraum hinweg den du offensichtlich auf 10 Jahre gesetzt hast.
    Was diese Rechner halt gar nicht berücksichtigen ist ein an die Erzeugung angepasstes Verbrauchsverhalten. Wenn jemand z.B. überschussgesteuert seine Akkus lädt oder gezielt Haushaltsgeräte in der sonnigen Zeit laufen lässt, beeinflusst das die Rentabilität maßgeblich.

    Ihr müsst ja nur selbst mal nachrechnen ob sich ein Speicher lohnt.


    Ich habe letztes Jahr 60 kWh verschenkt (Verzicht auf Einspeisevergütung). Würde ein Speicher nur 500€ kosten (unrealistisch wenig) und 15 Jahre halten (sehr optimistische Schätzung) und ich hätte damit die Einspeisung auf 0 reduziert:

    60 kWh x 15 Jahre -> 900 kWh, dann rechnen wir mal 20% Verluste für das Ein- und Ausspeichern sowie Standby-Verluste ab, macht 720 kWh die ich nicht hätte kaufen müssen.


    720 kWh / 500€ macht knapp 69 ct/kWh die mich damit 1 kWh aus dem Speicher gekostet hätte. Weit mehr als den Strom einfach direkt zu kaufen

    Auch beim Balkonkraftwerk ist niemand gezwungen die Energie zu verschenken. Grundsätzlich besteht da genauso Anspruch auf Einspeisevergütung wie bei größeren EEG-Anlagen. Bislang hat man meistens sogar im Anmeldeformular den Verzicht auf Einspeisevergütung erklärt. Die Bürokratie (Gewerbe, Gewinnermittlung etc) stand in keinem Verhältnis zum Nutzen.


    Im Jahressteuergesetz 2022 wurden aber die Regeln geändert, soweit mir bekannt muss bei kleinen Anlagen der Gewinn nicht mehr versteuert werden und auch keine Gewinnermittlung mehr durchgeführt werden. Im Photovoltaikforum haben bereits einige Nutzer sogar rückwirkend den Verzicht auf Einspeisevergütung widerrufen.

    Mal ganz blöd gefragt:

    Was hält dich davon ab, in MagentaMobil L und PlusKarte(+) zu wechseln? Gerade wenn du noch 4 Karten dazu hast, ist das doch die billigere Variante.

    Der L selbst ist zwar mit 55€ teurer als der Unlimited (der kommt eigentlich auf 45€), dafür kostet die erste Zusatzkarte (PlusKarte) aber nur 20€ und die weiteren Zusatzkarten (PlusKarte+) nur 10€.

    Außerdem ist die unsägliche Geschwindigkeitsdrossel weg und es gibt MultiSIM für 5€ statt 25€ pro Monat (alle Preise gerundet)