Beiträge von Martin Reicher

    Nachtspeicherheizungen sind letztendlich ein Relikt aus den 50er/60er Jahren. Regenerative Energie spielte damals keine Rolle, statt dessen Kohle und später Kernkraft - beides Grundlastkraftwerke die sich nicht gut regeln lassen. Wenn nachts alles schläft war Strom übrig und die Nachtspeicherheizung sollte genau da helfen die Energie abzunehmen. Damit konnten die Kraftwerksbetreiber ihre Anlagen durchlaufen lassen und rund um die Uhr Geld verdienen.


    Energietisch natürlich eine Katastrophe, da nur 30-45 % der Kohle in elektrische Energie umgesetzt werden, folglich brauchte man 3 Mal so viel Kohle im Kraftwerk als man zu Hause im Kohleofen benötigt hätte. Mit einer Wärmepumpe bekommt man immerhin aus 1 kWh Strom 3, 4 oder noch mehr kWh Wärme raus (je nach Effizienz und Temperatur).

    Mehr als ip44 geht bei Schuko nicht. Die orangen sind meistens deklariert für dauerhaft im Freien geeignet. Mein Brennenstuhl Kabel ist auch noch bei Kälte schön flexibel.

    Doch es geht auch IP68 mit Schuko: https://www.mennekes.de/produk…ls/stecker-schukor-10828/


    In orange wird häufig die PUR-Leitung H07BQ-F verkauft, die allerdings auch in anderen Farben erhältlich ist. Schwarz ist in der Regel die Gummileitung H07RN-F (die gibt es aber auch in anderen Farben).

    PUR ist besonders abriebfest und ölbeständig, dagegen ist bei Gummi die UV-Beständigkeit noch etwas besser gegeben. Beide dürfen dauerhaft im Freien eingesetzt werden.


    Ansonsten wird mittlerweile auch ein Haufen "Schrott" als Verlängerungskabel oder auf Kabeltrommel verkauft. Gerne wird auch mal H05RN-F genommen was nur für geringe mechanische Beanspruchung geeignet ist und nur zeitweise im Freien verwendet werden darf. Die Leitungsquerschnitte sind ebenfalls ein Kriterium, ich habe auch schon Schuko-Verlängerungen mit 1 mm² gesehen, für hohe Lasten wie ein Elektroauto völlig ungeeignet. Bei regelmäßiger Verwendung würde ich da schon 2,5 mm² nehmen, im Consumerbereich dürften meist 1,5 mm² angeboten werden.

    Als neuer Pixel-7-Pro-Nutzer bin ich wie alle Nutzer von Samsung-Smartphones mit einem gewissen Exynos-Chip (SoC) besonders gefährdet,

    denn man kann zwar eine Weile problemlos auf WLAN-Telefonie verzichten, aber VoLTE abschalten bedeutet: auf Telefonie verzichten.

    OT: Das wurde doch mit dem März-Update bereits gefixt welches für Pixel 7 seit knapp 2 Wochen verfügbar ist...

    Mir wurde letztens ein Paket zu einer anderen Packstation gebracht als ich üblicherweise nutze, da wurde angezeigt, dass die nur appgesteuert sei, keinen Bildschrim und Scanner hätte und ich dort nur via APP an mein Paket käme. Also ran an die Station, Bluetooth war an, App machte nix. Dann spuckte die APP nen Barcode aus, den ich am Scanner scannen sollte. War es doch eine mit Bildschirm und Scanner. Und "unterschreiben" sollte ich auch noch, was ich sonst bei der anderen Station noch nie musste.

    auch eine interessante Erfahrung! Klingt aber so, als wäre da etwas schief gelaufen. Barcode scannen und auf dem Display unterschreiben ist eigentlich für die Benachrichtigungskarten vorgesehen (nicht für Packstation registrierter Kunde ist bei der Hauszustellung nicht anwesend und das Paket wird in die Packstation gebracht). Zumindest in meinem Dorf kommt es sogar vor, dass diese Art von Kunden mit einer Benachrichtigungskarte zur appgesteuerten Packstation geschickt werden. Wer kein Android/Apple-Geräte hat und bereit ist, die Post/DHL-App zu installieren, kommt nicht an sein Paket. Hoffentlich trifft das mal keine Senioren ohne Handy...

    Das ist das Modell Keba KePol eco flex und KePol eco. Die flex Variante ist mit einem Solarpanel drauf und verbaute Batterie und soll 100% autonom vom Stromanschluss sein, die Variante ohne flex ist klassisch per Kabel angeschlossen, Datenlink ist bei beiden per Mobilfunk realisiert.

    Haben die denn nun eine Internetanbindung? Ich habe an meiner Packstation mal einen Techniker erwischt der die in Betrieb genommen hat. Nach seiner Auskunft haben die appgesteuerten Packstationen keine Mobilfunkanbindung, das ginge alles über Bluetooth und das Kunden- bzw. Zustellerendgerät.

    Insofern wäre die Anbindung der Station selbst auch wirklich nicht zwingend weil die Meldungen "Sendung eingelegt" bzw. "Sendung entnommen" über diese Geräte laufen können. Die Nutzung der Packstation ist ohne aktive Datenverbindung auf dem Smartphone auch nicht möglich.

    Im Hbf wurde die uralt Packstation durch eine neue mit Bildschirm ersetzt, zudem gibt es im Untergeschoß noch eine neue mit Bildschirm. Möglicherweise sind die appgesteuerten Packstationen der aktuellen Generation nicht für ortsfeste Stromversorgung ausgelegt? Ansonsten wundert es mich, dass DHL noch die Variante mit Festanschluss verbaut..